Helmholtz-Förderung für den Wissenstransfer

Die Helmholtz-Gemeinschaft will mit einer Fördermaßnahme den Wissenstransfer mit definierten Zielgruppen der Gesellschaft fördern. Gesucht werden innovative Wissenstransfer-Projekte mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert.

Es ist unser Selbstverständnis, durch hochkarätige Forschung zur Lösung der drängenden Fragen und Probleme der heutigen Zeit beizutragen. Wissenschaftlichen Erkenntnisse, die an den Helmholtz-Zentren entstehen, müssen dazu die richtigen Zielgruppen in der Gesellschaft erreichen und ihnen wissenschaftliche fundierte Entscheidungen ermöglichen. So entsteht ein enger Dialog mit den verschiedensten gesellschaftlichen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Bildung und Medien, sodass die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung letztendlich zur Basis für Fortschritt und Zukunftsentscheidungen werden.

Mit dieser Fördermaßnahme soll der Wissenstransfer zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und definierten Zielgruppen der Gesellschaft gefördert werden. Gesucht wurden innovative Wissenstransfer-Projekte mit hohem gesellschaftlichem Mehrwert.

Eine erste Ausschreibungsrunde gab es bereits 2017, nun sollen in einer zweiten Runde weitere Projekte zur Förderung ausgewählt werden.

Bisher geförderte Projekte

Das Wissen über häufige Volkskrankheiten wie Krebs oder Diabetes ist für jeden Menschen relevant: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, im Laufe des Lebens selbst betroffen zu sein – entweder durch eine eigene Erkrankung oder die eines nahen Angehörigen. Insgesamt ist das Wissen über gesundheitsförderndes, präventives Verhalten jedoch nur wenig verbreitet.

Ziel des Projekts „Fit in Gesundheitsfragen“ ist es, Kindern und Jugendlichen dieses Wissen schon früh zu vermitteln und so die Gesundheitskompetenz dieser Zielgruppe zu verbessern. Dazu werden innovative Unterrichtskonzepte und -materialien entwickelt, um den Schülerinnen und Schülern die biologischen Grundprinzipien zur Entstehung, Prävention und Behandlung von Krebs und Diabetes sowie die Forschungsarbeiten an den Zentren näher zu bringen. Das Projekt wurde vom „Life Science Lab“ des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zusammen mit dem Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt – entwickelt.

Projektsteckbrief

Ansprechpartner:

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Dr. med. Susanne Weg-Remers

Tel: +49 6221 422100

E-Mail: s.weg-remers(at)dkfz.de

 

Heidelberger Life-Science Lab, DKFZ

Dr. phil. Katrin Platzer

Tel: +49 622142 1401

E-Mail: k.platzer(at)dkfz.de

 

Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU)

Ulrike Koller

Tel: +49 89 31872526

E-Mail: koller(at)helmholtz-muenchen.de

 

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Kontakt

  • Photo of Uli Rockenbauch
    • Dr. Uli Rockenbauch
    • Referent der Geschäftsführung
      Helmholtz-Gemeinschaft

Frist für die Einreichung von Skizzen war der 29. Juni 2018. Stichtag für die Einreichung von Vollanträgen ist der 26. Oktober 2018.