Helmholtz Enterprise

Zu den Ausschreibungsunterlagen

Gründen bei Helmholtz – Gründen mit Impact

„Wissenschaftliche Ergebnisse in die Anwendung bringen“
    „Gesellschaftlichen Nutzen schaffen“
       „Innovative Geschäftsideen entwickeln und die Branche beeindrucken“
          „Langfristige Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen“
              „Ein relevantes Problem lösen.“

… es gibt viele Gründe ein Entrepreneur mit eigenem Unternehmen zu werden. High-Tech-basierte Ausgründungen aus der Forschung bieten die besten Voraussetzungen dafür.

Die Technologien und Erkenntnisse dieser jungen Unternehmen sind das Ergebnis jahrelanger, exzellenter Forschung mit hohem wissenschaftlichem Impact. Deshalb sind sie etablierten Lösungen meist weit überlegen. Die neuen Services, Produkte und Verfahren der Start-ups können Bestehendes stark verbessern oder günstiger machen. Mitunter bieten sie auch erstmalig Lösungen für Probleme. Die Geschäftsideen sind oft für etablierte Unternehmen attraktiv, die auf die Innovationskraft von Start-ups angewiesen sind. Darüber hinaus ist das Interesse an wissenschaftsbasierten Ausgründungen in den vergangenen Jahren in der Wirtschaft, der Öffentlichkeit, der Politik und in der Wissenschaft selbst stark gewachsen. Denn die jungen Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und Werte – und adressieren nicht selten soziale Belange.

Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Zentren und der Helmholtz-Gemeinschaft machen sich auf den Weg, die eigene Forschung über eine Unternehmensgründung in die Anwendung zu bringen. Die Gemeinschaft schätzt sie als aktive Innovationstreiber. Doch dieser Weg kann auch steinig sein und Risiken bergen; aber auch Chancen bieten, eigene Ideen frei und selbstständig zu verwirklichen. Das interne Ausgründungsprogramm „Helmholtz Enterprise“ unterstützt die angehenden Entrepreneure deshalb seit 2005 dabei, Forschungsergebnisse und Technologien aus den Helmholtz-Zentren als Ausgangspunkt für eine Geschäftsidee zu nutzen und diese auszutesten.

Seit dem Start von Helmholtz Enterprise sind über 140 Ausgründungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft hervorgegangen. Zwei Drittel davon wurden vorher durch Helmholtz Enterprise Projekte gefördert. Die Gründungsquote liegt bei über 70 Prozent. Weit unter dem Vergleichsdurchschnitt liegt die Insolvenzquote (< 20 Prozent).

Für Helmholtz Enterprise stehen 1 Mio. Euro p.a. zur Verfügung. Sechs bis neun Projekte können damit gefördert werden. Nicht zuletzt durch Helmholtz Enterprise belegt die Helmholtz-Gemeinschaft mit insgesamt bis zu 20 Gründungen pro Jahr einen Spitzenplatz unter den außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Das Programm

Helmholtz Enterprise (HE) und das Modul Helmholtz Enterprise Plus (HE Plus) bilden das interne Programm für Ausgründungen aus der Helmholtz-Gemeinschaft. In den letzten 10 Jahren haben über 100 Gründungsprojekte von der Initiative profitiert (Stand Ende 2016). Davon wurden 70 Projekte erfolgreich gegründet, von denen über 80 Prozent noch heute am Markt agieren.

HE ist so entwickelt, dass es den Gründern ein Maximum an Freiraum bietet, ihre Geschäftsideen in einem geschützten Umfeld zu testen. Die Teams sollen sich in den 12 Monaten darauf konzentrieren können, konkrete, praktikable Lösungen für Kundenprobleme zu entwickeln. Frühzeitiges Kundenfeedback, erste Markttests und die Entwicklung eines tiefgreifenden Verständnisses über die Marktbedingungen sind das vorrangige Ziel in dieser risikoreichen Vorgründungsphase (siehe Abbildung).

Innerhalb der Projektlaufzeit wird eine finanzielle und immaterielle Unterstützung für diese Phase zur Verfügung gestellt. Mit Budget für die Personalkosten und Unterstützung bei der Aufnahme in sogenannten Gründungs-Accelerator-Programme werden die Gründerteams auf den Markteintritt und/oder die Akquise von weiteren Finanzierungsmöglichkeiten nach Projektende vorbereitet. Das Erlernen von Entrepreneurship-Methoden und deren unmittelbare Umsetzung, der Austausch zwischen den Gründerteams innerhalb einer Kohorte und die Interaktion mit den Coaches/Industrieexperten machen die Gründungs-Accelerator-Programme zur wichtigen Lernerfahrung auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Weiterhin sind im Budget Ausgaben für Geschäftsreisen und technische Prototypenanpassung vorgesehen.

Mit HE werden Doktoranden, Techniker, Gruppen-/Abteilungsleiter, Professoren und Institutsleiter aber auch externe Gründer angesprochen, die in einer am Helmholtz-Zentrum entwickelten Technologie oder Kompetenz, eine Lösung für ein Kundenproblem sehen.

Das Programm ist flexibel und bietet auch Anwendungsmöglichkeiten für andere Verwertungsstrategien.

Zusätzlich kann das Modul HE Plus als zusätzliches Budget zur Steigerung der Management-Expertise, in Form von Einbindung externer Entrepreneure/Manager und Teilnahme an Acceleratoren, beantragt werden. Das Modul ergänzt HE-Projekte, steht aber auch Gründer an den Helmholtz-Zentren offen, die andere Gründungsförderprogramme (z.B. EXIST, GoBio) nutzen.

Ausschreibung

Stichtage für die Einreichung von Anträgen sind der 15. April und der 15. Oktober eines jeden Jahres

Anträge werden über die Transferstellen an den Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft gestellt. Interessierte Gründer sollten im ersten Schritt Kontakt mit dem jeweiligen Ansprechpartner in den Transfereinheiten aufnehmen (Übersicht). Details zum Vorgehen und weitere Informationen finden Sie im Leitfaden und in der Ausschreibung.

Downloads

Helmholtz Enterprise - Ausschreibung 2017

Helmholtz Enterprise - Leitfaden 2017

Helmholtz Enterprise - Antragstemplate 2017

Helmholtz Enterprise Plus (Management-Expertise) - Antragstemplate 2017

 

Anhang

Werkzeug 1 - Technologiesteckbrief

Werkzeug 2 - Positionierung

Werkzeug 3 - Personalplanung

Werkzeug 4 - Ziele

Druck-Version

Kontakte

Gründer-Portraits

Wie kam es zu dem Entschluss ein Unternehmen zu gründen? Welche Idee steckte dahinter? Und was erleben Wissenschaftler, wenn sie Unternehmer werden? Hinter einer Unternehmensgründung stecken oft spannende Geschichten. Einige finden Sie auf dieser Seite.