Lizensierung

Ein weiterer Weg des Transfers und der Verwertung von Technologien ist der Abschluss von Lizenzvereinbarungen oder Optionen für Schutzrechte. Schutzrechte sind in erster Linie gewerbliche Schutzrechte wie Patente oder Gebrauchsmuster. Diese werden von den Helmholtz-Zentren gehalten. Die erteilten Schutzrechte werden i.d.R. auslizenziert, mitunter veräußert.

Jedes Jahr werden ca. 400 Schutzrechte angemeldet und ähnlich viele Patente erteilt. Der Gesamtschutzrechtsbestand der Helmholtz-Zentren liegt bei über 12.500 Schutzrechten in über 4.000 Schutzrechtsfamilien (Stand 2014).

Jedes Jahr bestehen ca. 1.300 bis 1.400 lebende Lizenz-, Options-, und Übertragungsverträge, daraus resultieren im Durchschnitt der letzten fünf Jahre ca. 17-18 Mio. Euro Erlöse. Durch Einmaleffekte schwankt dieser Wert beträchtlich zwischen 14 Mio. Euro (2014) und 21 Mio. Euro (2012).

Patente der Helmholtz-Gemeinschaft nutzen:

Generell steht das IP-Portfolio der Helmholtz-Gemeinschaft interessierten Lizenznehmern zur Verfügung. Patente bzw. Lizenzen werden zudem in gemeinsame strategische Kooperationen und in junge Ausgründungen mit eingebracht.

Haben Sie Interesse an den vielfältigen Patentportfolios der Helmholtz-Zentren? Möglicherweise haben wir für Ihr Problem eine passende Lösung.

Unterstützende Transferinstrumente:

Der Wissens- und Technologietransfer setzt gezielt unterschiedliche Transferinstrumente zur Entwicklung neuer Patente ein.
Beispielsweise zielen die Transferinstrumente „Innovationsfonds der Helmholtz-Zentren“ (LINK) oder „Helmholtz-Validierungsfonds“ im Rahmen der Weiterentwicklung und Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen auch darauf ab, Technologien in das Stadium der Patentierung und Lizenzierung zu bringen.

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