Helmholtz-Validierungsfonds

Mit dem Helmholtz-Validierungsfonds (HVF), der aus Mitteln des Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten gespeist wird, sollen Lücken geschlossen werden: Zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren marktfähigen Anwendungen einerseits, zwischen öffentlicher Forschung und privaten Investitionen andererseits. Mit dem Förderinstrument soll nicht nur eine Finanzierungslücke verringert werden, sondern eine Brücke zwischen Idee und Anwendung geschlagen werden. Dabei ist der HVF bewusst themenoffen angelegt. Die Bandbreite der geförderten Vorhaben reicht von Demonstratoren bis zu (prä)klinische Studien.

Stichtag für die Einreichung von Voranträge ist der 26. April 2019. Stichtag für die Einreichung von Vollanträgen ist der 26. Juli 2019.

Ausschreibung und Antrags-Formulare herunterladen

Antragsverfahren

Validierungsvorhaben aus den Helmholtz-Zentren werden in einem zweistufigen Antragsverfahren ausgewählt, wobei die Einreichung eines Vorantrags nicht zwingend notwendig ist, aber empfohlen wird. Voranträge sind als Projektskizze zu verstehen, für die ein gutachterlicher Vorab-Check angeboten wird. In der Regel beurteilen die gleichen unabhängigen Gutachter sowohl die Vor- als auch die Hauptanträge. Beim Hauptantrag wird ein weiterer externer Gutachter einbezogen. Die Voranträge und die Hauptanträge können jederzeit eingereicht werden, allerdings ergeben sich Fristen für den Hauptantrag aus den Sitzungsterminen des Entscheidungsboards. Das mit externen Experten besetzte Entscheidungsboard tagt ein- bis zweimal im Jahr und wählt die Validierungsprojekte aus. Die Hauptanträge müssen 2-3 Monate vor den Sitzungsterminen vorliegen. Einen Monat nach Einreichung des Vorantrags wird den Antragstellern das Gutachten mit Empfehlungen hinsichtlich einer Hauptantragstellung zur Verfügung gestellt. Im Hauptantragsformular ist die Projektplanung zu detaillieren; weiterhin muss eine Konkretisierung der Meilenstein- und Finanzplanung in der Datei Projektinformationen erfolgen. Beizufügen ist die schriftliche Bestätigung des Helmholtz-Zentrums, dass der Antrag unterstützt und der Eigenanteil gewährleistet wird. 

Aktuelle Konditionen

Seit 01.01.2017 gelten folgende Konditionen:

  • Die Kosten für eine Vorabanalyse von Projekten im Hinblick auf betriebswirtschaftliche Plausibilität und relevante Märkte, FTO, technische Durchführbarkeit etc. vor der Hauptantragsstellung werden unabhängig von einer Bewilligung des Hauptantrags durch die Helmholtz-Geschäftsstelle kofinanziert, wenn dies als Empfehlung aus dem Gutachten des Vorantrags hervorgeht. Die Empfehlung des Gutachters muss durch zwei Mitglieder des HVF-Entscheidungsboards bestätigt werden. Kosten bis zu 50.000 € können kofinanziert werden, wobei der Eigenanteil der Zentren stets 50 % beträgt (somit max. 25.000 € Zuwendung aus dem HVF).
  • Für die Validierungsvorhaben werden drei Stufen möglicher Kofinanzierung (25, 50 und 75 %) eingeführt.
  • In den Anträgen ist eine der drei Stufen auszuwählen; dessen unbenommen obliegt es dem Entscheidungsboard einen anderen Ko-Finanzierungsschlüssel zu empfehlen.
    Es sind weiterhin kostenneutrale und finanzierte Verlängerungsoptionen möglich, letztere v.a. für Verwertungsaktivitäten. Über die Zuwendungen von Verlängerungsoptionen wird unter Einbeziehung der zwei festgelegten Berichterstatter des Entscheidungsboards entschieden.
  • Projektspezifisch werden Business-Development-Aktivitäten vom Fondsmanagement über die Finanzierung von erfahrenen externen Experten unterstützt.
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Kontakte

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    • Barbara Diehl
    • Bereichsleiterin Transfer & Innovation
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    • Christopher Kerth
    • Referent Bereich Transfer und Innovation
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