Helmholtz Innovation Labs

Die Helmholtz Innovation Labs sind physische Orte, an denen wissenschaftliche Expertise sowie Bedürfnisse der Industrie und ihrer Kunden iterativ zusammengeführt werden. Hier entstehen langfristig "Ermöglichungsräume", in denen Ideen ausprobiert werden. Ihr Ziel ist es, Unternehmenspartner langfristig in gemeinsame Entwicklungsprojekte einzubinden. Dieser Kommerzialisierungsgedanke unterscheidet die Helmholtz Innovation Labs als "Think and Do Tanks" von reinen Forschungslaboren.

Die Ausschreibung zur ersten Runde der "Helmholtz Innovation Labs" fand im September 2015 statt. Die erste Kohorte von sieben Innovation Labs erreicht nun die Halbzeit. Aufgrund des Erfolgs des Programms in vielfacher Hinsicht wird nun eine zweite Ausschreibungsrunde angestoßen, um an diesen Erfolg anzuknüpfen.

Die zentrale Zielstellung der Maßnahme "Helmholtz Innovation Labs" ist es, das Konzept von Innovation Labs an den Zentren zu etablieren und entsprechend zu adaptieren. Diese physischen "Ermöglichungsräume" sollen eine Schnittstelle zwischen Industrieforschung und außeruniversitärer Forschung darstellen, die in eine langfristige Strategie eingebettet ist und somit über pure Auftragsforschung und bisherige Transferinstrumente hinausgeht.

In den Innovation Labs sollen Wissenschaftler mit Partnern aus der Wirtschaft gemeinsam forschen und entwickeln; die Bandbreite reicht von Innovation Labs zur Etablierung langfristiger strategischer Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Unternehmen zu konkreten Themen im vorwettbewerblichen Bereich bis zu User Labs zur anwendungsnahen nutzerorientierten Technologie- und Produktentwicklung, z. B. Applikationslabore zur Abstimmung mit Anwendern und Kunden oder Nutzer-Plattformen zur Erleichterung des Zugangs zu Großgeräten, Forschungsinfrastrukturen und Daten von Helmholtz-Zentren.

Die enge und iterative Interaktion zwischen Wissenschaft, Industrie (KMU und Großunternehmen) und Anwendern bzw. Kunden soll dazu beitragen, Technologien nicht nur zu verbessern, sondern auch frühzeitig andere Perspektiven weiterer Marktteilnehmer einzubringen, die bei der Entwicklung von der Invention hin zur Innovation erfolgskritisch sind.

Die Einreichungsfrist für die Voranträge ist der 15.2.2019.

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Kontakte

    • N. N.
    • Leiter Bereich Transfer und Innovation
      Helmholtz-Gemeinschaft
    • Geschäftsstelle Berlin
      Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
      10178 Berlin
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    • Dr. Martin Kamprath
    • Referent Bereich Transfer und Innovation
      Helmholtz-Gemeinschaft