Aktuelles

Aktuelle Informationen zum Bereich Wissens- und Technologietransfer können Sie hier nachlesen. 


23.10.2017
Technologietransfer in der Medizinrobotik

Am 19. Oktober 2017 geht der Manfred-Fuchs-Preis an eine Entwicklung aus dem Bereich Robotik und Mechatronik am Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR): Mit dem Chirurgieroboter MIRO gewinnen die Wissenschaftler Dr. Ulrich Hagn und das DLR MiroSurge Team den Preis, der von der Gesellschaft von Freunden des DLR ausgelobt wird.

Seit mehr als 30 Jahren fördert die Gesellschaft von Freunden des DLR e.V. - kurz "Freundesgesellschaft" - die wissenschaftlichen Aufgaben des DLR. Der Manfred-Fuchs-Preis wird jährlich für eine herausragende wissenschaftliche Leistung, deren Technologie auch für einen Transfer in die Industrie geeignet ist, verliehen.

"Der MIRO-Chirurgieroboter ist ein hervorragender Beweis dafür, wie Entwicklungen aus der Raumfahrt zu gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Ergebnissen führen. Die Lizenzierung dieser Technologie hat zu einer der größten Lizenzeinnahmen in der Geschichte des DLR sowie zur Schaffung von Hightech-Arbeitsplätzen in Deutschland geführt", betont Professor Alin Albu-Schäffer, Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik.

Medizinroboter MIRO gewinnt Manfred-Fuchs-Preis


02.10.2017
Die Startup Days 2017 – Oder: Wie kommt man vom Labor zum eigenen Unternehmen?

Am 27. und 28.9.2017 kamen erneut über 100 gründungsinteressierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Forschungsorganisationen Helmholtz, Leibniz, Fraunhofer und Max-Planck zu den „Startup Days“ nach Dresden. Ein breitgefächertes Programm mit Experten aus der High-Tech-Gründerszene gab Orientierung bei der Frage, die allen unter den Nägeln brannte: Was es braucht es, um aus einer Entdeckung oder Technologie ein Unternehmen zu schaffen? Und vor allem, wo fängt man an?

Um den angehenden Gründern dabei zu helfen, waren in Dresden bekannte Gesichter aus der Berliner, Münchner und regionalen Gründerszene vor Ort, wie etwa Seriengründer Nikolaus Meyer, der die Keynote hielt, Bettina Voßberg von der „HighTech Startbahn“ oder Mirco Dragowski vom „Bundesverband Deutsche Startups e.V.“. Die Vorträge umfassten Themen wie Kundengewinnung, Marktanalyse, Hypothesengetriebenes Gründen, Internationalisierung und Finanzplanung.

Gründer von Spin-offs der vier Forschungsorganisationen, unter anderem von Coldplasmatech, SURAGUS, Tacterion, ProteoPlex, watttron oder Erzlabor, motivierten in ihren Präsentationen und Diskussionsrunden die Teilnehmer, den Schritt als Entrepreneur zu wagen. Vertreter von Förderinstitutionen und Investoren, wie vom Förderprogramm EXIST oder vom High-Tech Gründerfonds, luden zu Vier-Augen-Gesprächen und zum Visitenkartenaustausch ein. Eine Panel-Diskussion zum Thema „Acceleratoren und Inkubatoren“ mit den Geschäftsführern von SpinLab (Leipzig), Atom Leap (Berlin) und Life Science Inkubator (Dresden/Bonn) gaben Ein- und Überblicke in die verschiedenen Gründerökosysteme.

Ganz praktisch wurde es in den Workshops am zweiten Tag zu den Themen „Technologie sucht Anwendung“, „Kundeninterviews und Rapid Prototyping“, „Best Practice in Marketing und Vertrieb“ und „Wertbasiertes Pricing“. Sie gaben den Teilnehmern ein Gespür, dass die Kundensicht oftmals eine andere ist als die eigene und die wichtigste Eigenschaft eines Gründers zu allererst das Zuhören ist. Im Herbst 2018  werden die Start-Up Days wieder in Bonn stattfinden. Weitere Informationen werden auf START-UP DAYS veröffentlicht.

Impressionen der Startup Days 2017

13.09.2017
Gleich zwei Technologien aus der Helmholtz-Gemeinschaft für den Deutschen Zukunftspreis 2017 nominiert

Die Firma Franka Emika GmbH entwickelte den feinfühligen Industrieroboter Franka Emika. Die Firma ist eine Tochter der Kastanienbaum GmbH, einem Spin-Off des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums, die mit dem Start-up Programm "Helmholtz Enterprise" unterstützt wurde und am Validierungsprojekt "RACE Lab" beteiligt war. Der ebenfalls nominierte Entwickler der intelligente Handprothese "BionikHand", das Unternehmen Vincent Systems GmbH, ist eine erfolgreiche Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie.

Bekanntgabe der Nominierungen zum Deutschen Zukunftspreis 2017

Interaktive Technologien für Deutschen Zukunftspreis 2017 nominiert (BMBF)


11.09.2017
SenseUp – Eine Erfolgsgeschichte "made in Jülich"

Mit der Sensortechnologie "SenseUp" der Jülicher Forscher Georg Schaumann und Stephan Binder lassen sich schnell und effizient hochproduktive Mikroorganismen finden, die aus nachwachsenden Rohstoffen wertvolle Grundbausteine für Nahrungs- und Lebensmittel herstellen. In einer dreijährigen Pilotphase haben Schaumann und Binder die Technologie von der Idee zur Markreife gebracht und sich mit der "SenseUp GmbH" unternehmerisch selbstständig gemacht. In einer zweiten Phase soll das Verfahren nun vom Labor- in den industriellen Maßstab gebracht werden. Um dies zu erreichen, stehen ihnen nun Investorengelder und Fördermittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Allein das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) steuert im Rahmen der Gründungsoffensive Biotechnologie "GoBio" dazu rund 2,3 Millionen Euro bei.

SenseUp- Eine Erfolgsgeschichte "made in Jülich"

"Mit leuchtenden Bakterien zum eignen Unternehmen"


27.06.2017
Meeresforschung hilft Medizin

OSTEOLABS, ein neues, innovatives Projekt zur Früherkennung von Osteoporose am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist einer von 100 ausgezeichneten Orten der Initiative im „Land der Ideen“. Das Projekt wurde als Beispiel für einen trans-disziplinären Technologietransfer von Techniken aus der Meeresforschung in die Humanmedizin unter 1000 Bewerbern ausgewählt. Die Preisverleihung fand am 26. Juni in Berlin statt.

Meeresforschung hilft Medizin

Medizin aus der Meeresforschung


10.02.2017
Helmholtz Enterprise Alumni "Vialight" erhält neues Investmentkapital

Das DLR-Startup Vialight, welches mit seiner Technologie drahtlose Laserkommunikation ermöglicht, erhält 3 Mio. Euro an Wagniskapital.

Mit dem Laser-Terminal, welches das Unternehmen herstellt, können Datenmengen von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde übertragen werden. Große Internetkonzerne, wie Google oder Facebook, haben Interesse an solchen Technologien, da sie an Dronen arbeiten, die Internet in entlegene Regionen bringen sollen.

Einen ausführlichen Beitrag gibt es hier.


Erfolgreiche VC-Finanzierung des Helmholtz-Enterprise Alumnis i3 Membrane

30.11.2016 - Vier Investoren finanzieren das weitere Wachstum der i3 Membrane GmbH. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) aus Bonn, der Innovationsstarter Fonds aus Hamburg, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) aus Dresden und ein US-Privatinvestor investieren insgesamt einen 7-stelligen Euro-Betrag in die weitere Entwicklung und Markteinführung neuer Filter und Trenntechnologien. Ultradünne Metallschichten auf handelsüblichen Membranen lassen sich mit elektrischer Spannung aufladen und fangen geladene Nanopartikel wie Viren und Zellgifte – regelbar mit dem Computer. Biotechnologische Prozesse werden dadurch effizienter und einfacher. Filter werden kleiner und umweltfreundlicher. Zur Pressemitteilung des HTGF.


Helmholtz-Enterprise: Ausgründungen aus dem HZDR und ihre Erfahrungen aus der „Helmholtz-Enterprise“ und der „EXIST“ Förderung

Nach dem Erfolg der Gründungsveranstaltung im April am Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam organisieren das Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR) und wir eine zweite Veranstaltung für potentielle Gründer:

„Hochtechnologie-Gründungen: Inspiration, Chancen und How-To-Do's“
am 24.11.2016, 13:30 – 15:30 Uhr
im HZDR, Seminarraum im Gebäude 114 oder Geb. 801 Raum 142

Mit unterschiedlichen Themen informieren wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft über die Möglichkeiten, wie sie auf Basis von Technologien und Know-how ein Unternehmen gründen können.

Das Programm umfasst Vorträge von Unternehmern und Gründungsunterstützern:


Alle interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Zentren sind herzlich eingeladen.
Wir bitten um vorherige Anmeldung bei Herrn Sebastian Löbelt-Friedrich (sebastian.loebelt-friedrich(at)dresden-exists.de).


24.10.2016
Helmholtz Enterprise fördert zwei neue Ausgründungsprojekte

In der zweiten Kohorte 2016 wurden zwei neue Gründungsprojekte von der Jury ausgewählt.

msquare

Faserverbundkunststoffe (FKV) wie kohlefaserverstärkter Kunststoff (CFK) und glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gewinnen aufgrund ihrer Materialfestigkeit bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht vor allem in der Windenergie- und Flugzeugbranche an Bedeutung. Zugleich steigt damit aber auch der Bedarf für die Reparatur von Bauteilen aus diesen Werkstoffen.

Hier setzt die Geschäftsidee vom DLR-Spin off msquare an: Bei der Reparatur von FKV-, CFK- und GFK-Bauteilen kommen Heizmatten zur Regulierung der physikalischen Eigenschaften von Wärme und Druck zum Einsatz. msquare hat nun die nächste Generation von Heizmatten entwickelt, welche Wärme und Druck in noch nie dagewesener Präzision und Reproduzierbarkeit bieten.

Die Besonderheit der am DLR entwickelten Technologie liegt in der Erzeugung der Wärme durch elektromagnetische Felder sowie die Integration der Heizelemente in eine Silikon-Vakuumhaube. Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen zeigen die reparierten Bauteile dadurch deutlich verbesserte Materialeigenschaften auf bei gleichzeitig deutlich kürzerer Reparaturdauer.

 

RAS

Industrie 4.0 fordert und bedingt den Einsatz von schutzzaunlosen Robotersystemen zur sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in der Produktion. Während immer mehr neue Robotertypen für MRK direkt eingesetzt werden können, stellen Roboterwerkzeuge und auch Werkstücke ein großes Gefährdungspotenzial im Falle einer Kollision zwischen Maschine und Mensch dar.

Das Spin-Off Robotic Airbag Systems (RAS) des DLR bietet ein Sicherheitsmodul an, welches in hoher Geschwindigkeit Roboterwerkzeuge und Werkstücke mit einem Airbag umschließt und wieder frei gibt. Damit fallen etwaige Einschränkungen des Robotergesamtsystems weg. Taktzeiten und die Sicherheit der Produktion können so wesentlich erhöht werden.


GridLab und HySpecMap im Accelerator-Programm von Fraunhofer Ventures

10.10.2016 – In einer Kooperation mit Fraunhofer Ventures und UnternehmerTUM nahmen zwei Gründerteams, die mit „Helmholtz Enterprise“ gefördert werden, an der 10. Batch der FDays teil. Im ersten dreitätigen Workshop des 12-wöchigen Programms standen die Themen Application field, Business Model, Pitch und Team im Mittelpunkt. Am Abend konnten sich die Fraunhofer und Helmholtz Teams sich und ihre Geschäftsideen auf dem Pitching-Event „Josephs Event“ Investoren und Corporates vorstellen. Die nächsten Workshops der Batch finden im November und Dezember statt. In der Zwischenzeit werden die Teams betreut, ihre Geschäftsidee mit den gelernten Tools und Methoden weiter zu entwickeln und zu validieren.


tacterion: achtstellige Finanzierung für flexible Sensorhaut

26.09.2016 - Das von Helmholtz Enterprise geförderte Gründungsprojekt tacterion erhält in seiner ersten Finanzierungsrunde eine achtstellige Summe. Investor ist die Unger Unternehmensgruppe aus Weiden. Sie gehört Peter Unger, Gründer des Autozubehörhandels Auto-Teile Unger. Mit dem Geld wollen sich die Gründer mit ihrer Technologie, die sie am Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt haben, in ein profitables Technologieunternehmen entwickeln.

Weitere Informationen


Fünf Unternehmensgründungen erhalten „Helmholtz Enterprise“-Förderung

23.06.2016 - Von der ersten Idee bis zur eigenen Firma ist es ein weiter Weg. Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deshalb mit dem Förderprogramm „Helmholtz Enterprise“ aktiv auf diesem Weg. In der aktuellen Ausschreibungsrunde wurden fünf Geschäftsideen ausgewählt. Sie erhalten eine Förderung von bis zu 260.000 Euro.

Die neu geförderten Projekte sind:

  1. HySpecMap  
  2. D-Peptid basierte Therapie
  3. Erzlabor
  4. Fedorov
  5. sFIDA

Einzelheiten zu den Gründungsprojekten finden Sie in der Pressemitteilung.


Captain T Cell: Start-up aus dem MDC gewinnt OneStart-Wettbewerb in London

21.06.2016 - Zum ersten Mal hat ein deutsches Team den weltgrößten Start-up-Wettbewerb in den Lebenswissenschaften gewonnen. Captain T Cell, ein Ausgründungsprojekt von Dr. Felix Lorenz und mehreren Kollegen am Max Delbrück Center (MDC), hat sich gegen 400 internationale Start-ups durchgesetzt und das Preisgeld von 100.000 britischen Pfund gewonnen. Damit wird das Team den innovativen Ansatz zur Immuntherapie von Krebs weiterentwickeln. Ihr Ziel ist es, eine Plattform zur Herstellung personalisierter, krebsspezifischer T-Zell-Rezeptoren zu schaffen. Mit Hilfe dieser Rezeptoren könnten körpereigene T-Zellen, sogenannte ‚Killer-Zellen‘, Krebszellen im Körper von Patienten finden und gezielt vernichten. (WEITER)


Sieben Helmholtz Innovation Labs als neuartige Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie

10.05.2016 - Nach einem Jahr Vorbereitung und einem zweistufigen Auswahlverfahren sind nun sieben Projekte aus den insgesamt 27 Einreichungen für die „Helmholtz Innovation Labs“ als Gewinner hervorgegangen.

Zur vollständigen Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft

Zu den Pressemitteilungen der sieben geförderten Projekte:

  • HySPRINT (Hybrid Silicon Perovskite Research, Integration & Novel Technologies) am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
  • KIT HUB (KIT Innovation Hub „Prevention in Construction“) am Karlsruher Institut für Technologie
  • MTCA.4 TechLab (MicroTCA.4 Technology Lab) am Deutschen Elektronen-Synchrotron
  • MIL (Miro Innovation Lab) am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • SCIL (Systems and Control Innovation Lab) am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • MD-CEL (Max-Delbrück Cell Engineering Lab) am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin
  • MiBioLab (Microbial Bioprocess Lab) am Forschungszentrum Jülich

Helmholtz Spin-Offs auf der Hannover Messe

15. 4. 2016- Auf der Young Tech Enterprises @Hannover Messe (25.-29.04.20216) sind in diesem Jahr 13 Start-ups in Halle 3 (Stand A36 und B35) vertreten. Die Start-ups sind tageweise da. Jeden Tag wird der Helmholtz Stand von drei Jungunternehmen besetzt sein.


Neue Fonds an den Zentren stärken die Rolle der Helmholtz-Gemeinschaft im Innovationsgeschehen

29.03.2016 - Den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft steht seit Anfang 2016 ein weiteres Förderinstrument zur Verfügung, um zukunftsweisende Ideen näher an die wirtschaftliche Umsetzung zu bringen: Die Innovationsfonds der Helmholtz-Zentren ergänzen künftig die bestehenden Transferaktivitäten der Helmholtz-Gemeinschaft. Ziel ist es, aus der Forschung einen noch höheren gesellschaftlichen Mehrwert und wirtschaftlich bedeutsame Innovationen zu generieren.

Dafür stehen dauerhaft 2,4 Millionen Euro pro Jahr aus dem Haushalt des Bundesforschungsministeriums zur Verfügung. Hinzu kommt eine finanzielle Beteiligung aus den jeweiligen Helmholtz-Zentren. Neun der 18 Helmholtz-Zentren können die Innovationsfonds vorerst nutzen: DZNE, FZJ, Geomar, GFZ, HMGU, HZDR, HZI, KIT und MDC. Die Anträge dieser Zentren wurden Ende 2015 von einer Expertenkommission anhand der von ihnen vorgelegten Konzepte ausgewählt.

Die Innovationsfonds werden von den Transferstellen der ausgewählten Zentren unter anderem dazu genutzt, eigene kleinere Innovationsprojekte zu finanzieren. Auch eine Ko-Finanzierung von Projekten im Rahmen der beiden Fördermaßnahmen Helmholtz-Validierungsfonds und Helmholtz Enterprise sind damit möglich. Darüber hinaus können die Innovationsfonds dazu beitragen, dass sich die Transferstellen der Zentren weiter professionalisieren, indem sie etwa Mitarbeiter fortbilden oder externe Expertise einbinden. Auch die Finanzierung von Anreizsystemen wie Transferpreisen oder Prämien für anwendungsnahe Forscher und Institute ist mit den neuen Mitteln möglich.

Zur Qualitätssicherung der geförderten Vorhaben wird es eine Begutachtung der Innovationsfonds im Jahr 2018/2019 geben. Falls in deren Rahmen Mittel frei werden, wird anschließend eine weitere Antragsrunde stattfinden.


Helmholtz-Gemeinschaft unter den weltweit innovativsten Forschungseinrichtungen

08.03.2016 - Die Nachrichtenagentur Reuters wählt die Helmholtz-Gemeinschaft unter die Top 25 Global Innovators. Das Rating berücksichtigt sämtliche Transferaktivitäten öffentlicher Forschungsinstitutionen weltweit in den letzten acht Jahren. Die Helmholtz-Gemeinschaft kommt demnach in dem Ranking auf den 11. Platz.

Zur Meldung (englisch)


Helmholtz fördert vier weitere Unternehmensgründungen

12. Januar 2016 - In der Entwicklung von Software, in der Materialforschung oder der Tierzucht – aus vielen Forschungsergebnissen entstehen konkrete Geschäftsideen. Diese Ideen zu Unternehmen zu entwickeln, ist das Ziel des Förderprogramms „Helmholtz Enterprise“. In der aktuellen Ausschreibungsrunde wurden vier weitere Ausgründungen aus Helmholtz-Zentren positiv bewertet. Die Gründer erhalten damit bis zu 260.000 Euro für ihre Geschäftsidee. Die Hälfte davon stammt aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft, die andere Hälfte steuert das jeweilige Zentrum bei. Seit 2005 hat die Helmholtz-Gemeinschaft damit insgesamt 98 Ausgründungen von Forscherinnen und Forschern unterstützt.

Zur Pressemitteilung


Helmholtz-Validierungsförderung wird ausgebaut und ermöglicht weitere Projekte

16. Dezember 2015 - Zukunftsweisende Technologien weiterzuentwickeln und für die Wirtschaft attraktiv zu machen, erfordert oft einen langen Atem. Besonders vielversprechende Projekte von Forscherteams aus der Helmholtz-Gemeinschaft werden dabei aus dem Helmholtz-Validierungsfonds (HVF) unterstützt. In einer ersten Förderperiode von 2011 bis 2015 wurden insgesamt 21 Projekte ausgewählt. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Evaluation wird das Programm nun in den Jahren 2016 bis 2020 fortgesetzt. Die ersten drei Förderprojekte der neuen Programmphase wurden im Dezember von Experten des Entscheidungsboards ausgewählt. Mit diesen Vorhaben könnten sich völlig neue Wege eröffnen, um Krankheiten wie Krebs, Osteoporose oder Alzheimer besser zu diagnostizieren und zu behandeln.

Zur Pressemitteilung


Intelligence on Wheels nominiert als "Science Start-Up of the Year"

4. November 2015 - Die Firma Intelligence on Wheels - eine Ausgründung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) -  ist nominiert als "Falling Walls Science Start-Up of the Year". 

Weitere Informationen


Innovation Days

Die Partnering-Konferenz am 8. und 9. Dezember 2015 in Berlin

Auf den vierten Innovation Days stellen die führenden deutschen Forschungsorganisationen - Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft und Leibniz-Gemeinschaft - ausgewählte Technologien und Spin-off-Projekte aus den Bereichen Life Sciences (Schwerpunkt Nutrition & Crop Science) und Physical Sciences (Schwerpunkt Photonics & Sensor Technologies) vor. Neben diesen Präsentationen und weiteren Konferenz-Sessions bieten die Innovation Days mit dem Partnering eine ideale Plattform, um innovative Forscher, Technologietransfer- Experten, Business Development Spezialisten, Venture-Capital-Experten sowie Führungskräfte aus der Wirtschaft zusammenzubringen.

Innovation Days 2015

Weitere Informationen auf der Innovation Days-Plattform



Aus dem Labor in den Alltag – Helmholtz fördert fünf Unternehmensgründungen

16. Juni 2015 - Nachhaltige Fischzucht-Anlagen oder eine beschleunigte Medikamentenzulassung - Wissenschaft kann vielfältigen Nutzen im Alltag der Menschen haben. Doch Forscher, die aus einer exzellenten Idee ein Unternehmen auf die Beine stellen, stehen vor vielen Herausforderungen. Das Förderinstrument Helmholtz-Enterprise unterstützt sie bei ihren Vorhaben. In der ersten Ausschreibungsrunde des Jahres 2015 haben die externen Gutachter des Programms Ende Mai die Förderung von fünf neuen Projekten empfohlen.

Zur Presseinformation


Helmholtz unterstützt Forschungsprojekte auf dem Weg in die Anwendung

27. Oktober 2014 - Zukunftsweisende Technologien weiterentwickeln und für die Wirtschaft attraktiv machen – mit mehr als 20 Millionen Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, ihre Forschungsprojekte zügig in die Anwendung zu bringen. Seit dem Start 2011 wurden bereits 15 Vorhaben gefördert. Nun wurden drei weitere Projekte durch unabhängige Gutachter zur Förderung empfohlen: ein Verfahren, das die Erstellung hochpräziser Karten ermöglicht, ein effektiver Prozess zur Wärmeerzeugung in Solarturmkraftwerken sowie ein Wirkstoff, der künftig zur Behandlung von Ischämie zum Einsatz kommen soll. In diesen drei Entwicklungen sieht die Helmholtz-Gemeinschaft bedeutendes Potenzial für eine erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung und einen hohen gesellschaftlichen Nutzen.

Zur Presseinformation


Helmholtz ermöglicht neue Ausgründungen

1. September 2014 - Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert vier neue Ausgründungsvorhaben von Helmholtz-Forscherinnen und -Forschern mit jeweils bis zu 130.000 Euro. Seit 2005 hat die Forschungsorganisation damit insgesamt 86 Gründungsideen ihrer Zentren aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds finanziert. Das Förderprogramm „Helmholtz Enterprise“ sichert die kritische Startphase von Ausgründungen und trägt so dazu bei, dass Forschungsergebnisse zügig zum Nutzen von Gesellschaft und Wirtschaft eingesetzt werden.

Zur Presseinformation

Druck-Version

Kontakt

Gründer-Portraits

Wie kam es zu dem Entschluss ein Unternehmen zu gründen? Welche Idee steckte dahinter? Und was erleben Wissenschaftler, wenn sie Unternehmer werden? Hinter einer Unternehmensgründung stecken oft spannende Geschichten. Einige finden Sie auf dieser Seite.