Bilder: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA.

Bilder aus fremden Welten

In über 100 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde kreist der Asteroid Vesta um die Sonne. Fast vier Jahre war die Raumsonde Dawn unterwegs, bevor sie den Himmelskörper erreichte und ein Jahr lang umkreiste. Aus den tausenden Fotos die Dawn an die Erde schickte, haben Forscher einen Atlas erstellt

Zum Atlas von Vesta 

Video des DLR

DLR-Missionsseite Dawn

Vesta ist mit einem Durchmesser von 530 Kilometern einer der größten Vertreter im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Er gilt als Protoplanet. Wie die Vorläufer der bekannten Planeten ist er vor etwa 4,5 Milliarden Jahren entstanden, hat sich aber nicht nach und nach zu einem Planeten zusammengeballt. "28.000 Fotos wurden aufgenommen", so Prof. Ralf Jaumann, Abteilungsleiter am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Jedes einzelne war voller Überraschungen für uns". Besonders interessant sind die großen Krater auf der Oberfläche des unregelmäßig geformten Asteroiden. "Am Südpol befindet sich ein 500 km großes Einschlagsbecken in dessen Mitte ein 22 Kilometer hoher Berg herausragt. Ausmaße, die wir bisher noch auf keinem planetaren Körper gesehen haben", fügt Jaumann hinzu. Diese Strukturen zeugen von massiven Einschlägen anderer Asterioden.

Die Raumsonde Dawn ist seit September 2007 unterwegs. Sie hat die Umlaufbahn von Vesta inzwischen verlassen und ist auf dem Weg zum Zwergplaneten Ceres, wo die Sonde im Frühjahr 2015 ankommen wird.

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13.09.2013 , Martin Trinkaus

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