Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Postdocs

Mehr als 2.500 Postdoktoranden und Postdoktorandinnen forschen an den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Sie haben Zugang zu modernster wissenschaftlicher Infrastruktur und arbeiten unter attraktiven Arbeitsbedingungen. Unter anderem erhalten sie ein breites Unterstützungs- und Qualifizierungsangebot wie z.B. Methodentraining, Coaching, Mentoring und Beratung bei der Beantragung von Drittmitteln oder bei der Unternehmensgründung.

Sie interessieren sich für eine Postdoc-Stelle an einem Helmholtz-Zentrum? Hier finden Sie unsere Stellenangebote. Sind in Ihrem Fachgebiet derzeit keine offenen Stellen ausgeschrieben, wenden Sie sich gerne mit Ihrem Vorhaben direkt an unsere Forschungszentren.

Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Mit dem Helmholtz-Nachwuchsgruppen-Programm bietet die Helmholtz-Gemeinschaft international herausragenden Postdoktorandinnen und Postdoktoranden die Möglichkeit, eine eigene Forschungsgruppe aufzubauen. Bis zu 20 Nachwuchsgruppen werden im Januar jeden Jahres ausgeschrieben, in einem hochkompetitiven Auswahlverfahren vergeben und für sechs Jahre mit insgesamt mindestens 1,8 Mio. Euro gefördert. Die aktuelle Ausschreibung befindet sich hier .

Sie können sich bewerben, wenn Sie nach Ihrer Promotion zwei bis sechs Jahre wissenschaftlich tätig sind, und über einschlägige Auslandserfahrung verfügen. Daneben bedarf es eines besonders vielversprechenden Forschungsvorhabens, das in einem der sechs Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft  angesiedelt ist.

Als Leiter bzw. Leiterin einer Helmholtz-Nachwuchsgruppe erhalten Sie frühe wissenschaftliche Unabhängigkeit verbunden mit dem herausragenden Führungskräftetraining der Helmholtz-Akademie  sowie weiteren Mentoring- und Coaching-Angeboten. Sie forschen in enger Zusammenarbeit mit einem universitären Partner, sammeln wertvolle Lehrerfahrung und erwerben alle Qualifikationen und Netzwerke, die Sie für eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland benötigen.

Zusätzlich bietet das Programm Leitern und Leiterinnen von Helmholtz-Nachwuchsgruppen eine verlässliche Karriereperspektive: Nach einer positiven Evaluierung erhalten sie eine unbefristete Stelle an ihrem Helmholtz-Zentrum. Über 200 Leiter und Leiterinnen von Helmholtz-Nachwuchsgruppen wurden bereits gefördert – die meisten von ihnen wurden während oder direkt im Anschluss ihrer Förderung an eine deutsche Universität berufen.

In der Helmholtz-Gemeinschaft existiert ein starkes Netzwerk von Leitern und Leiterinnen von  Nachwuchsgruppen, das auch Nachwuchsgruppen umschließt, die anderweitig, intern und extern, gefördert werden.    

Im Rahmen des Programms erhalten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für sechs Jahre eine Förderung von bis zu 300.000 € jährlich. Mit diesen Mitteln können sie erstmals eine eigene Forschungsgruppe aufbauen und leiten. Dabei profitieren sie von der exzellenten Infrastruktur der jeweiligen Zentren sowie die Einbindung in ein renommiertes und internationales Arbeitsumfeld. Darüber hinaus erhalten sie verlässliche Karriereperspektiven. Besonderen Wert legt das Programm auf die enge Kooperation mit Hochschulen: Die jungen Nachwuchsgruppenleiter arbeiten mit Universitäten zusammen. Sie erhalten die Möglichkeit, Erfahrungen in der Lehre zu sammeln und sich für eine Universitätskarriere zu qualifizieren. Die gemeinsame Berufung der Nachwuchsgruppenleiter auf eine Professur wird angestrebt und konnte auch bereits bei einer Vielzahl der Geförderten realisiert werden.

Für die Nachwuchsforscherinnen und -forscher wurde ein maßgeschneidertes Fortbildungs- und Mentoringprogramm entwickelt, um sie bei der Wahrnehmung ihrer neuen Führungsaufgaben optimal zu unterstützen.

Zielgruppe

Das Programm richtet sich an Nachwuchskräfte, deren Promotion – abzüglich von Erziehungszeiten – ca. zwei bis sechs Jahre zurückliegt. Wichtigstes Auswahlkriterium ist die fachliche Exzellenz der Bewerberinnen und Bewerber. Bei Deutschen Bewerbern ist zudem Auslandserfahrung erwünscht. Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen sowie dem Auswahlverfahren sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Druck-Version

Kontakt

    • Dr. Johannes Freudenreich
    • Referent wissenschaftliche Nachwuchsförderung
      Helmholtz-Gemeinschaft