Helmholtz-Ausbildungspreis 2020 verliehen

01.10.2020

Am 30. September 2020 verlieh Helmholtz-Präsident Otmar Wiestler den Helmholtz-Ausbildungspreis 2020 an die drei Gewinner. Platz 1 geht an das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt „RaceSeat“ (interdisziplinäres Projekt) der Auszubildenden Hendrik Hoffmann, Marwin Dollendorf, Janina Hohnholz, Felix Philipp Zinn, Michael Cremer, Vanessa Joelle Frings und Philip Cousin ist eine nachhaltige Projektinitiative. Der RaceSeat ist ein beweglicher Rennsitz mit einer Formel 1-Simulation und soll Auszubildenden und Ausbildern die Thematiken „Industrie 4.0“, „Big Data“ und Digitalisierung näherbringen. Die Auszubildenden beweisen mit ihrem Projekt beeindruckende, intellektuelle sowie kommunikative Fähigkeiten. Vor allem der Nutzen des Projekts für Azubis späterer Lehrjahre und Nutzen für Mitarbeiter stechen hervor. Das Projekt ist eine sehr gute Teamarbeit mit hohem Praxisbezug.

Auf Platz 2 folgt das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Das Projekt „Vermittlung von IT-Wissen“ (Bereich Informatik für Systemintegration) der Auszubildenden Maureen Kranz zeichnet sich durch eine hervorragende Betreuung von anderen Auszubildenden im Rahmen einer IT-Woche aus. Das heterogene Wissen der Teilnehmer*innen wurde durch die Entwicklung eines umfassenden Aufgabenkatalogs und durchdachte Fragestellungen auf einen Stand gebracht und die komplexe Infrastruktur des MDC von Frau Kranz effizient und nachhaltig systematisiert.

Der dritten Platz geht wieder an das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt „Qualitäts- und Prozessmanagement Junited“ (Bereich Büromanagement) der Auszubildenden Maik Börsch und Katharina Rückriem beeindruckt durch seine hohe Komplexität und langfristige Ausrichtung. Im Oktober 2019 wurde ein internes Audit mit externen Prüfern zum Qualitätsmanagementsystem der Juniorenfirma Junited erfolgreich durchgeführt. Frau Rückriem und Herr Börsch stellten sich diesem internen Audit und haben damit das QM-System der Junited erfolgreich für das externe Audit im Februar 2020 vorbereitet. Da ein QMS eine kontinuierliche Weiterentwicklung zum Ziel hat, werden auch die zukünftigen Geschäftsführer die bestehenden Prozesse und Dokumente immer wieder überprüfen und verbessern.

Darüberhinaus gibt es dieses Jahr eine besondere Erwähnung für das Projekt „Erforschung des Futterverhaltens von Notothenioidei und Veröffentlichung der Ergebnisse“ am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI). Die Expeditionsteilnahme von Rebecca Gorniak hatte das Ziel, beteiligte Forschungsteams an Bord des Forschungsschiffes Polarstern bei der Laborarbeit zu unterstützen. Da Frau Gorniak damit nicht vollständig ausgelastet war, hat sie selbstständig begonnen, mit den zur Verfügung stehenden Mittel experimentelle Forschungsarbeit zu leisten. Die Qualität der Arbeit war so hochwertig, dass sie von einem internationalen Journal akzeptiert wurde und veröffentlicht werden soll. Frau Gorniaks Leistung ist besonders zu würdigen, da sie im Rahmen ihrer betrieblichen Ausbildung in Eigeninitiative wissenschaftliche Forschungsarbeit geleistet hat.

Ziel des Helmholtz-Ausbildungspreises ist es die Arbeit der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen, vor allem im technisch-administrativen und unterstützenden Bereich. Der Preis wird alle zwei Jahre ausgelobt. Dieses Jahr fand die Verleihung zum vierten Mal statt. Der Preis ist mit 2.200 Euro dotiert und geht mit 1.000, 700 und 500 Euro anteilig an die ersten drei Plätze.

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