Erste Ausschreibung für Pilotprojekte der Initiative „Helmholtz-Inkubator Information & Data Science“ gestartet

Ob Steuersysteme, Wahlkampfanalysen oder Wissenschaft, die Menge der Daten, die uns heute in digitalisierter Form vorliegen, wächst stetig und stellt uns vor immer größere Herausforderungen. Den Umgang mit großen Datenmengen – Big Data – in der Wissenschaft zu verbessern, ist derzeit eine der wichtigsten Aufgaben in der Forschung. Auch Helmholtz beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Management und der Analyse großer Datenmengen, bisher allerdings überwiegend in den einzelnen Zentren und Fach-Communities. 

Nun werden diese Kompetenzen gebündelt, um das Thema effektiver zu bearbeiten. Damit das gelingt, werden bei Helmholtz neue Brücken geschlagen, zwischen Forschungsbereichen und Disziplinen. Hierfür dient die neue Initiative des Präsidenten, der „Helmholtz Inkubator Information & Data Science“. Der Inkubator setzt sich zusammen aus 36 IT- und Data Science Experten aus allen Helmholtz-Zentren und wird von Fachleuten aus der forschenden Industrie unterstützt.

Im Herbst 2016 trat diese Runde erstmalig zusammen, um im Rahmen einer zweitägigen Tour d’horizon ein übergreifendes Verständnis zu entwickeln und die strategisch prioritären Handlungsfelder zu identifizieren. Am 7. und 8. Dezember trafen sich die Experten erneut, diesmal mit konkreteren Zielen. Diese waren die Vernetzung entlang von Projektideen, die Bildung von ersten Projektgruppen und die Benennung von Verantwortlichen, die die Projekte vorantreiben sollen. Unter anderem wurden Forschungsfelder identifiziert, denen auch in Zukunft besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Im Anschluss an die regen Debatten und Diskussionen der beiden Workshops sollen nun Anknüpfungspunkte gesucht und gefunden werden, um die Zentren in diesem Bereich enger miteinander zu vernetzen.

Damit die ersten Ideen aus den beiden Workshops schnell zu schlagkräftigen Aktivitäten weiterentwickelt werden können, sollen ab dem 1. Juli 2017 konkrete Projekte finanziell gefördert werden. Im Rahmen der Ausschreibung für die ersten Pilotprojekte stehen zunächst bis zu 20 Millionen Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds zur Verfügung. Sie werden über drei Jahre hinweg ausgeschüttet. Die Ausschreibung läuft bis zum 15. März 2017. Gesucht werden neue, innovative Ideen von Wissenschaftlern aus mindestens zwei Zentren sowie Gruppen aus mindestens zwei Forschungsbereichen. Der Inkubator soll sich so zu einem dauerhaften Think Tank der ganzen Gemeinschaft entwickeln.

Kreative Ansätze und Vorschläge dazu sind jederzeit willkommen. Mit diesen können sich Interessenten an die jeweiligen Experten aus ihrem Zentrum wenden. Bei Fragen zur Ausschreibung stehen Christian Beilmann und Andreas Kosmider zur Verfügung. 

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