Helmholtz-Professuren

Helmholtz-Professuren sind eine besondere Auszeichnung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Helmholtz-Forschungszentren. Sie wird ihnen für ihre außergewöhnliche Bilanz und hohe Produktivität in der bisherigen akademischen Karriere verliehen. Mit diesem neuen Förderinstrument ermöglicht es die Helmholtz-Gemeinschaft, wissenschaftlich besonders verdienten und exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch nach Eintritt in den Ruhestand ihre Forschung fortzusetzen, ihren Forschergeist und ihre wissenschaftliche Expertise einzubringen. Die Laufzeit der Helmholtz-Professur beträgt im Regelfall bis zu drei Jahren. Helmholtz-Professuren sind eigenständige, befristete Arbeitsgruppen.

Die Entscheidung für die Einrichtung einer Helmholtz-Professur liegt bei den Helmholtz-Zentren: Der Vorstand bzw. die Geschäftsführung des jeweiligen Helmholtz-Zentrums wählen geeignete Kandidatinnen und Kandidaten bereits vor ihrer Pensionierung aus. Kriterien sind hierbei die strategische Bedeutung des wissenschaftlichen Arbeitsgebietes für das Helmholtz-Zentrum und die wissenschaftliche Exzellenz im internationalen Maßstab. Der Entscheidungsprozess wird von den wissenschaftlichen Gremien des Forschungszentrums getragen. Externe Gutachten internationaler renommierter Fachexperten und die Beratung durch den externen wissenschaftlichen Beirat legen die Grundlage für die Zentrenentscheidung. 

Beispiele für verliehene Helmholtz-Professuren

Prof. Peter H. Dederichs, Forschungszentrum Jülich, 2012
Prof. Siegfried Mantl, Forschungszentrum Jülich, 2011
Prof. Werner Franke, Deutsches Krebsforschungszentrum, 2007
Prof. Günther Schütz, Deutsches Krebsforschungszentrum, 2007
Prof. Peter Grünberg, Forschungszentrum Jülich, 2007
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Kontakt

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    • Dr. Korinna Strobel
    • Bereichsleiterin Strategie/ Impuls- und Vernetzungsfonds
      Helmholtz-Gemeinschaft

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