Post-Quanten-Kryptographie

Ein Quantencomputer ausreichender Leistungsstärke wird in der Lage sein, bestimmte Verschlüsselungsverfahren schnell zu knacken. Er würde die Datensicherheit im Internet massiv bedrohen. Denn ausgerechnet die heute meistgenutzten Arten „asymmetrischer Kryptographie“ kann der Quantenrechner aushebeln. Diese Verfahren sichern zum Beispiel Online-Banking, E-commerce oder Software-Updates ab. Mit Hilfe der Quantenkryptographie lässt sich die Sicherheitslücke teilweise schließen. Doch für viele Anwendungen entwickeln Mathematiker und Kryptologen neue Verschlüsselungsmethoden. Diese basieren auf anderen mathematischen Verfahren als die bisher genutzten und sind daher wohl vor dem Angriff eines Quantenrechners sicher. Da sie auch noch in der kommenden Ära von Quantencomputern verwendet werden sollen, nennt man sie „Post-Quanten-Kryptographie“. Experten mahnen an, diese neuen Methoden möglichst schnell zu entwickeln, da ein codeknackender Quantenrechner schon in rund 15 Jahren da sein könnte. Daten, die länger als diese Zeit sicher bleiben sollen, müssten daher schon heute mit Post-Quanten-Kryptographie verschlüsselt werden.

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