Forschungsbereich Schlüsseltechnologien

Neue Bauelemente für die Computer der Zukunft, energiesparende Supercomputer und maßgeschneiderte Materialien und Werkstoffe für den Einsatz in Technik und Medizin zählen zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien von morgen. 

Die Programme in der Förderperiode 2015-2019

An dem Forschungsbereich Schlüsseltechnologien sind drei Helmholtz-Zentren beteiligt: das Forschungszentrum Jülich (FZJ), das Helmholtz-Zentrum Geesthacht für Material- und Küstenforschung (HZG) sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der Forschungsbereich umfasst sieben Programme sowie die zwei forschungsbereichsübergreifenden Programme „Future Information Technology“ und „Technology, Innovation and Society“ (gemeinsam mit dem Forschungsbereich Energie):

Forschungsprogramme


Supercomputing & Big Data

Das Hauptziel des Programms ist es, im Rahmen nationaler und europäischer Strukturen unverzichtbare Instrumente und Infrastrukturen des Höchstleistungsrechnens und für das Management und die Analyse großskaliger Datenbestände für die deutsche und europäische Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.


Future Information Technology – Fundamentals, Novel Concepts, and Energy Efficiency

Forschungsziel dieses Helmholtz-Forschungsprogrammes ist es mittels neuer innovativer Forschungsansätze neue Bauelemente und Architekturkonzepte zu entwickeln, um die Rechenleistung, Datenspeicherdichten und Datenübertragungsraten von Informationstechnologien zu erhöhen und gleichzeitig den Bedarf an elektrischer Energie dramatisch zu reduzieren.


Science and Technology of Nanosystems

Ziel des Programms ist es, Nanosysteme mit einzigartiger Funktionalität zur erforschen und zu entwickeln. Hierfür verfolgen die beteiligten Wissenschaftler die Vision einer gezielten Gestaltung und Kontrolle von Materialien von der atomaren und molekularen über die nano- und mikroskalige bis hin zur makroskaligen Dimension.


Advanced Engineering Materials

Die Forschung im Programm „Advanced Engineering Materials“ adressiert Herausforderungen zur Entwicklung von Werkstoffen und Materialien einschließlich der dafür erforderlichen Prozesstechnologien zur Realisierung von geringem Gewicht bei herausragenden mechanischen Eigenschaften sowie zur Implementierung von Multifunktionalität.


BioSoft - Fundamentals for Future Technologies in the Fields of Soft Matter and Life Sciences

Das Programm verfolgt das Ziel, neue, nanostrukturierte funktionale Materialien zu entwickeln und wissensbasierte Strategien zur Krankheitstherapie zu erzeugen – mittels anwendungsorientierter Grundlagenforschung in den Gebieten der weichen Materie sowie der molekularen und zellulären Biophysik.


BioInterfaces in Technology and Medicine

Die Wissenschaftler in diesem Programm werden umfassende Analysen an Zellkulturen, Biofilmen, Tiermodellen und Patientenproben durchführen, um die natürlichen Kontrollmechanismen der Zellteilung und -differenzierung zu entschlüsseln. Darauf basierend soll rationales Design multifunktionale synthetische Moleküle zur Manipulation von Zellen in Bioreaktoren oder im Organismus liefern sowie die Entwicklung biomimetischer Substrate zur 3D-Kultivierung von Stammzellen ermöglichen.


Decoding the Human Brain

Das Programm „Decoding the Human Brain“ zielt auf die Entwicklung eines realistischen, dreidimensionalen Modells des menschlichen Gehirns. Dieses soll die funktionelle und strukturelle Hirnorganisation auf den verschiedenen zeitlichen und räumlichen Skalen umfassen.


Key Technologies for the Bioeconomy

Die Aufgabe des Programmes „Key Technologies for the Bioeconomy“ im Rahmen eines umfassenden Konzepts der nachhaltigen Bioökonomie ist die Optimierung der biologischen Ressourcen für die Bioökonomie. 


Technology, Innovation and Society

Ziel des forschungsbereichsübergreifenden Programms ist die Erforschung ökologischer, ökonomischer, politischer, ethischer und sozialer Aspekte neuer Technologien zur Unterstützung von Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Druck-Version

Kontakt