Forschungsbereich Materie

Im Helmholtz-Forschungsbereich „Materie“ werden die Bestandteile der Materie und die zwischen ihnen wirkenden Kräfte in ganz unterschiedlichen Größenordnungen erforscht, von Elementarteilchen bis zu Strukturen im Universum.

Die Programmstruktur in der Förderperiode 2015-2019

Im Forschungsbereich Materie wirken sieben Helmholtz-Zentren zusammen: das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY, das Forschungszentrum Jülich, die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das Helmholtz-Zentrum Geesthacht für Material- und Küstenforschung (HZG) sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Außerdem sind zwei Helmholtz-Insitute beteiligt: das HI Mainz und das HI Jena.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in drei Programmen:

Forschungsprogramme


Matter and Technologies

Der Forschungsbereich „Materie“ beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Naturwissenschaft zum Ursprung und zur Beschaffenheit von Materie. Mit Hilfe großer Forschungsinfrastrukturen wie Beschleunigern, Strahlungsquellen und Detektoren gehen die Wissenschaftler des Forschungsbereichs diesen Fragen nach.


Matter and the Universe

Die Eigenschaften der kleinsten subatomaren Teilchen und die Kräfte zwischen ihnen bestimmen die Eigenschaften der Materie und des Universums. Grundlegende Erkenntnisse zur Struktur der Materie wurden sowohl mit den Methoden der Kern- und Elementarteilchenphysik gewonnen als auch durch Beobachtungen und Messungen der Astroteilchenphysik an den Schnittstellen von Kern- und Teilchenphysik, Astronomie, Astrophysik und Kosmologie.


From Matter to Materials and Life

Im Programm „From Matter to Materials and Life” (MML), vormals „Forschung mit Photonen, Neutronen und Ionen“ (PNI), nutzen die Forscher wissenschaftliche Großgeräte und große Forschungsinfrastrukturen, um die Struktur, Dynamik und Funktion von Materie und Materialen zu erforschen, die nicht mit konventionellen Laborinstrumenten zugänglich sind.

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