Hub für Training und Austausch in Information & Data Science

Bild: CC0Bild: CC0

Ob Künstliche Intelligenz, Softwareentwicklung oder IT-Sicherheit – Information & Data Science ist ein Schlüssel für moderne Spitzenforschung. Der Bedarf an Informations- und Datenwissenschaftlern ist in allen wissenschaftlichen Disziplinen hoch. Die neuen Methoden und Werkzeuge sind allerdings noch nicht zur Gänze in die Lehrpläne der Universitäten und Hochschulen eingegangen. Helmholtz will mit einer Aus- und Weiterbildungsinitiative diese Lücke schließen.

Die Initiative ist aus dem Helmholtz-Inkubator entstanden und wird von der gesamten Gemeinschaft, ihren Zentren und ihren starken Partneruniversitäten getragen. Die Helmholtz Information & Data Science Schools bieten attraktive Programme für Promovierende an. Die Helmholtz Information Data Science Academy (HIDA) dient als gemeinschaftsweites, verbindendes Element. Die Angebote machen Fachwissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler fit für die Anwendung neuester Informations- und Datentechnologien.

Erfahren Sie hier, wie die Helmholtz-Gemeinschaft ihre Expertise auf dem Gebiet der Information & Data Science weiter ausbaut.

Helmholtz Information & Data Science Schools

Um ein neuartiges Netzwerk postgradualer Ausbildung zu schaffen, hat der Helmholtz-Inkubator folgende Aktivitäten angestoßen: Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in allen Forschungsdomänen wurden regionale Helmholtz Information & Data Science Schools (Schools) gegründet. Hochtalentierte Graduierte können in diesen Schools im Spannungsfeld zwischen Informationstechnologien und einer weiteren wissenschaftlichen Domäne forschen und dabei einzigartige Kenntnisse erwerben und vertiefen.

Als Pilot-Schule wurde bereits im Januar 2018 die Helmholtz Einstein International Berlin Research School in Data Science (HEIBRIDS) gefördert. Seit September 2018 setzen weitere, in einem hochkompetitiven Bewerbungs- und Auswahlprozess ausgewählte, Helmholtz Information & Data Science Schools (Schools) ihr attraktives Programm in enger Zusammenarbeit mit Partner-Universitäten um.

Sie interessieren sich für die aktuellen Ausschreibungen und Aktivitäten der Schools? Weitere Informationen zum Aus- und Weiterbildungsangebot der einzelnen Schools bekommen Sie auf dem jeweiligen Webauftritt.

Bitte beachten Sie die aktuellen Ausschreibungen der Schools!

DASHH

HDS-LEE

Über die Helmholtz Einstein International Berlin Research School in Data Science (HEIBRiDS) werden junge Datenexpertinnen und Datenexperten in einem neuen Modell ausgebildet. Die beteiligten Helmholtz-Zentren verfügen über erstklassige Expertise in den Bereichen Medizin, Transport, Geologie und Klima. Die Graduierten promovieren in den Forschungsschwerpunkten Imaging, Machine Learning, Modellierung, neue Hardware-Konzepte, Visualisierung und Sequenzierung.

HEIBRiDS ist ein Kooperationsprojekt mit dem Einstein Center Digital Future (ECDF), das sich mit Digitalisierungs-Kerntechnologien, von der digitalen Gesundheit über die digitale Industrie bis hin zu den digitalen Geisteswissenschaften, beschäftigt. HEIBRiDS kann somit eine einzigartige Umgebung nutzen, die die Erforschung der Kernmethoden, Algorithmen und Prozesse der Digitalisierung aus unterschiedlichen Blickwinkeln ermöglicht und Wissen zwischen unterschiedlichen Disziplinen transportiert.

Folgende Helmholtz-Zentren, Partneruniversitäten und andere Partner sind an HEIBRiDS beteiligt: Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und das Einstein Center Digital Future (Technische Universität Berlin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität der Künste Berlin).

Weitere Informationen: www.heibrids.berlin

www.mdc-berlin.de/heibrids

 

Das Ziel der Helmholtz Information & Data Science School for Health (HIDSS4Health) ist es, die besten jungen Talente an der Schnittstelle zwischen Data Science und Gesundheit auszubilden und zu fördern. HIDSS4Health bietet ein strukturiertes Promotionsprogramm mit enger Einbettung in ein interdisziplinäres Netzwerk aus führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowohl aus den Daten- als auch aus den Lebenswissenschaften.

HIDSS4Health integriert die daten- und lebenswissenschaftliche Expertise des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universität Heidelberg (UHEI). Ein Team von 37 Forschungsgruppen mit einzigartigem Forschungsspektrum bietet einen optimalen Ausgangspunkt, um einige der zentralen Herausforderungen im Bereich Gesundheit zu lösen. Hierbei fokussiert sich HIDSS4Health auf die drei Forschungsgebiete Bildgebung & Diagnostik, Chirurgie & Intervention 4.0 und Modelle für die Personalisierte Medizin. Sie adressiert wissenschaftliche Fragestellungen im Kontext der enormen Datenmengen, wie sie zum Beispiel mit Hilfe der verfügbaren Großgeräte generiert werden.

Hierbei wird auf aktuelle Fragestellungen im Kontext datengetriebener Methoden und maschineller Lernverfahren, beispielsweise den Erkenntnisgewinn durch die Analyse und Darstellung von Unsicherheiten, die Personalisierung, die Interpretierbarkeit und die Skalierung fokussiert.

Folgende Helmholtz-Zentren und Partneruniversität sind an HIDSS4Health beteiligt: Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – federführend, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Universität Heidelberg.

Weitere Informationen: www.hidss4health.de

Die digitalisierte Forschung liefert immer größere und komplexere Datenmengen. Sie bergen großes Potenzial etwa für die Biomedizin, die Energie- und Geoforschung oder Robotik, müssen aber auch bewältigt und interpretiert werden. Um die nächste Generation von Forschenden auszubilden, die diese sprichwörtlichen Big Data nutzbar machen, wurde die Munich School for Data Science @ Helmholtz, TUM & LMU (MuDS) ins Leben gerufen.

Dabei bietet MuDS Projekte an, die jeweils von einem domänenspezifischen und einem methodischen Partner konzipiert werden. Dadurch wird sowohl eine methodische als auch anwendungsspezifische Ausbildung gewährleistet.

Das Helmholtz Zentrum München, das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Technische Universität München (TUM) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sind die Gründer der neuen Graduiertenschule. Darüber hinaus sind mit dem Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) und der Max Planck Computing & Data Facility (MPCDF) zwei große Rechenzentren aus dem Raum München mit im Boot. MuDS ist auch ein Teil der Munich Alliance for Computation and Data, die von den MuDS-Partnern gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft getragen wird.

Weitere Informationen: www.mu-ds.de

Die Helmholtz School for Data Science in Life, Earth and Energy (HDS-LEE) bietet ein interdisziplinäres Umfeld für die Ausbildung der nächsten Generation von Datenwissenschaftlern in engem Kontakt mit fachspezifischem Wissen und Forschung.

Die Doktoranden werden in dem strukturierten Doktorandenprogramm in allen wesentlichen Bereichen der Informations- und Datenwissenschaften ebenso wie in der Kommunikation und weiteren zusätzlichen Schlüsselqualifikationen geschult. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit treiben die Studierenden die Entwicklung von datenwissenschaftlichen Methoden voran und setzen hochmoderne Werkzeuge der Datenwissenschaften ein, um herausfordernde wissenschaftliche Fragestellungen in drei Anwendungsfeldern zu bearbeiten: Bio- und Medizinwissenschaften, Geowissenschaften und Energiesysteme/Materialwissenschaften. Die Ausbildungskomponenten des Programms werden gestärkt durch individuell zusammengestellte Trainingsmaßnahmen am Jülich Supercomputing Center (JSC).

An der Graduiertenschule sind neben dem Forschungszentrum Jülich, RWTH Aachen University, Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Universität zu Köln beteiligt.

Weitere Informationen: www.hds-lee.de

Die Data Science in Hamburg – Helmholtz Graduate School for the Structure of Matter (DASHH) bündelt die Kompetenzen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit hoher internationaler Reputation in der Grundlagenforschung zur Struktur der Materie, Informatik und angewandten Mathematik in einer neuen, einzigartigen Form.

Sie behandelt Fragestellungen aus Anwendungsfeldern wie Strukturbiologie, Teilchenphysik, Materialwissenschaften und der Wissenschaft mit ultrakurzen Röntgenlichtpulsen. Diese Herausforderungen in der Datenverarbeitung vereint, dass ihnen nicht mit Standard-Algorithmen begegnet werden kann, sondern dass sie moderne Data-Science-Techniken erfordern. Verschiedene Gebiete aus Informatik und Mathematik spielen dabei eine wichtige Rolle, insbesondere Data Management und Data Engineering, Maschinelles Lernen, Datenanalyse, Signal und Bildverarbeitung, Algorithmen, Optimierung, Simulation, Software Engineering, Automatisierung und Kontrollsysteme.

Folgende Helmholtz-Zentren, Partneruniversitäten und andere Partner sind an DASHH beteiligt: Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) – federführend, Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG), Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), Universität Hamburg, Technische Universität Hamburg, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, European XFEL und Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie.

Weitere Informationen: www.dashh.org

Die Helmholtz School for Marine Data Science (MarDATA) hat das Ziel, einen neuen Typus von „marinen Data Scientists“ zu definieren und auszubilden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Computerwissenschaft, Informatik und Mathematik arbeiten dabei gemeinsam an marinen Themen: von Modellierung auf Supercomputern, (Bio-) Informatik und Robotik bis hin zu Statistik und Big Data-Methoden. Forschende vom GEOMAR und AWI werden die Promovierenden gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Information & Data Science der Partneruniversitäten in Kiel und Bremen ausbilden und betreuen.

Die Ausbildung wird zu einem neuen Forschungsfeld für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen, die mit stark interdisziplinärem Profil im neuen Feld der Information & Data Science an Problemen von gesellschaftlicher Relevanz in den marinen Meereswissenschaften und in der Klimaforschung arbeiten werden.

Folgende Helmholtz-Zentren und Partneruniversitäten sind an MarDATA beteiligt: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel – federführend, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), Universität zu Kiel, Universität Bremen und Jacobs University Bremen.

Weitere Informationen: www.mardata.de

Druck-Version

Kontakt

  • Photo of Andreas Kosmider
    • Dr. Andreas Kosmider
    • Bereichsleiter Strategische Initiativen
      Helmholtz-Gemeinschaft
  • Photo of Susan Trinitz
    • Susan Trinitz
    • Referentin Bereich Strategische Initiativen
      Helmholtz-Gemeinschaft
  • Photo of Danielle Bengsch
    • Danielle Bengsch
    • Referentin Talent & Technology Scout Helmholtz Information & Data Science Academy (HIDA), Bereich Strategische Initiativen
      Helmholtz-Gemeinschaft
  • Photo of Pamela Bernstein
    • Pamela Bernstein
    • Mitarbeiterin am Empfang der Helmholtz Information & Data Science Academy (HIDA)
      Helmholtz-Gemeinschaft
  • Photo of Elena Hungerland
    • Elena Hungerland
    • Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Helmholtz Information & Data Science Academy (HIDA), Bereich Strategische Initiativen
      Helmholtz-Gemeinschaft
  • Photo of Sandra Pahl
    • Sandra Pahl
    • Assistentin und Sachbearbeiterin
      Helmholtz Information & Data Science Academy (HIDA),
      Bereich Strategische Initiativen
      Helmholtz-Gemeinschaft
  • Photo of Claudia Reschke
    • Dr. Claudia Reschke
    • Referentin Helmholtz Information & Data Science Academy (HIDA), Bereich Strategische Initiativen
      Helmholtz-Gemeinschaft