Das Programm Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen

Ziel ist es, die Ursachen und pathophysiologischen Zusammenhänge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf zellulärer, genetischer und epigenetischer Ebene aufzuklären und ihr Zusammenspiel mit umweltbedingten Ursachen zu untersuchen. Diese Erkenntnisse dienen dazu, neue Strategien zur Diagnose, Prävention und Therapie zu entwickeln. Das Programm setzt dabei auf einen translationalen Ansatz: Neue Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sollen schnellstmöglich in die klinische Anwendung gebracht werden.


Schwerpunkte des Programms sind das Zusammenspiel von Immunsystem und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nichtkodierende RNA, die Rolle des Stoffwechsels für Prädiktion, Prävention und Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neue Tiermodelle für Krankheiten und die Entwicklung adäquater Phänotypisierungsmethoden. Im Fokus stehen auch die Herzentwicklung und angeborene Herzfehler, aktive Biomaterialien als Quelle neuer Wirkstoffe sowie die regenerative Medizin. Die beiden letztgenannten Themen werden in der dritten Förderperiode im Forschungsbereich Schlüsseltechnologien im Programm „Biomaterial-basierte Technologien für die Regenerative Medizin“ fortgeführt.

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Kontakt

    • Prof. Dr. Norbert Hübner
    • Programmsprecher Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Nachwuchsgruppenleiter
      Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft