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Programm Gen-Umwelt-Einflüsse auf Volkskrankheiten

Die großen Volkskrankheiten Diabetes, Lungenerkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs haben vielfältige Ursachen und entstehen im komplexen Zusammenspiel von Genetik, Umwelteinflüssen und dem persönlichen Lebensstil. Sich ändernde Lebensbedingungen sowie die zunehmende Lebenserwartung führen dazu, dass diese Krankheiten immer häufiger werden. Das Programm befasst sich mit dem Einfluss von Genen und Umweltfaktoren auf die Gesundheit des Menschen. Dabei ist es wichtig, Wechselwirkungen des Organismus mit Umweltfaktoren aufzuklären, um ihre Bedeutung für die Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten zu verstehen.


Das Ziel ist die Entwicklung von Strategien und Verfahren zur personalisierten Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von komplexen chronischen Erkrankungen. Im Mittelpunkt stehen dabei Diabetes und chronische Lungenerkrankungen, die Forschungsarbeit liefert aber auch wichtige Beiträge zum Verständnis weiterer Volkskrankheiten, wie beispielsweise neuropsychiatrischer Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.


Wissenschaftlicher Schwerpunkt des Programms ist die systematische Analyse der Interaktionen von Genom, Umweltfaktoren und dem Altern. Dies umfasst genetische, epigenetische, proteomische, metabolische und mikrobiotische Untersuchungen mit dem Ziel, Krankheitsursachen molekular zu verstehen. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, im translationalen Ansatz personalisierte Medikamente für die Prävention und Therapie von Volkskrankheiten zu entwickeln.

18.01.2017

Kontakt

Prof. Dr. Wolfgang Wurst

Programmsprecher Gen-Umwelt-Einflüsse auf Volkskrankheiten

Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Ingolstädter Landstraße 1
85764 Neuherberg

Telefon: +49 89 31874110
wurst (at) helmholtz-muenchen.de
www.helmholtz-muenchen.de


Dr. Juliane Kampe

Forschungsbereichsbeauftragte Gesundheit

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-15
juliane.kampe (at) helmholtz.de