Das Programm „Energy Efficiency, Materials and Resources“

Für den Erfolg der Energiewende ist neben der massiven Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auch die deutliche Steigerung der Effizienz bei der Bereitstellung und dem Verbrauch von Energie, Ressourcen und Materialien von entscheidender Bedeutung. Gleichzeitig muss die beim Umbau der Energieversorgung erforderliche außerordentliche Flexibilität im Hinblick auf Brennstoffarten, Energiebereitstellung und die zugehörige Infrastruktur entwickelt werden, um sowohl komplementär zu als auch auf der Basis von erneuerbaren Energien den Energiebedarf von Gesellschaft und Industrie bedarfsgerecht, wettbewerbsfähig und umweltverträglich zu decken.

Das Forschungsprogramm kombiniert die Notwendigkeit für höhere Effizienz bei der Energiegewinnung und dem Ressourcenverbrauch mit der Entwicklung neuer Materialien. Es verknüpft somit Herausforderungen aus den Bereichen Energie, Materialien und Ressourcen in fünf Programmthemen. Das Thema „Efficient and flexible power plants“ umfasst die Weiterentwicklung sowohl zentraler als auch dezentraler Kraftwerke hinsichtlich hoher Brennstoff- und Lastflexibilität bei weiter steigender Effizienz. Im Mittelpunkt des Programmthemas „Energy efficent processes“ stehen Technologien der industriellen Produktion mit hoher Relevanz für den Energie- und Ressourcenverbrauch, während im Rahmen von Forschungsaktivitäten im Bereich „Methods and concepts for materials development“ die Materialienentwicklung für Effizienzsteigerung von Energiewandlungs- und industriellen Prozessen untersucht wird. Weiterhin wird im Programmthema „Efficient use of fuel resources“ die Entwicklung und Optimierung von Prozessen und Verfahren zur Wandlung von Energierohstoffen biogenen und fossilen Ursprungs in chemische Energieträger verfolgt. Schließlich befassen sich Arbeiten im Bereich „Resource technologies“ mit der ganzheitlichen Ressourcentechnologieforschung, welche die gesamte Rohstoff-Wertschöpfungskette der mineralischen und metallhaltigen Rohstoffe von ihrer Erkundung und Gewinnung über ihre Aufbereitung und Metallurgie bis hin zum Recycling erschließt.

Beteiligte Helmholtz-Zentren: DLR, FZJ, HZB, HZDR, KIT

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Programmsprecher