Energie System 2050 – Ein Beitrag des Forschungsbereichs Energie

"Energie System 2050" ist eine gemeinsame Initiative des Forschungsbereichs Energie der Helmholtz-Gemeinschaft. Ziel ist es, bis 2019 greifbare und verwertbare systemtechnische Erkenntnisse und technologische Lösungen zu erarbeiten, die Politik und Wirtschaft aufgreifen können.

Struktur

Zentren- und programmübergreifend 

Die gemeinsame Initiative „Energie System 2050“ stärkt die Vernetzung der acht beteiligten Helmholtz-Zentren und intensiviert die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den sieben Programmen des Helmholtz-Forschungsbereichs Energie. Inhaltlich geschieht die Vernetzung über die fünf Forschungsthemen (FT) der Initiative: Speicher und Netze (FT 1), Biogene Energieträger (FT 2), Energie- und Rohstoffpfade mit Wasserstoff (FT 3), Lebenszyklusorientierte Nachhaltigkeitsanalyse auf Systemebene (FT 4) und Toolbox mit Datenbanken (FT 5). Diese Themen verbinden und ergänzen systemisch die in der dritten Periode der Programmorientierten Förderung (PoF III) der Helmholtz-Gemeinschaft geplanten Aktivitäten.

Von der Forschung zur Anwendung 

Alle mitwirkenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treffen sich regelmäßig persönlich zu gemeinsamen Workshops, um Forschungsstrategien vorzustellen und zu erörtern. Von dem intensiven Austausch profitiert auch und besonders der Forschungsnachwuchs. Während der Laufzeit der Initiative „Energie System 2050“ berichten die Forscherinnen und Forscher auf vier Konferenzen über Fortschritte und Ergebnisse ihrer Arbeiten. Die Konferenzen richten sich auch an Forschung und Lehre, Politik und Industrie. Ein inhaltlicher Fokus liegt auf Forschungsergebnissen, die sich idealerweise direkt in die Anwendung übertragen, das heißt in Innovationen überführen lassen.

Partner in der Politikberatung 

Die Leitung der Initiative „Energie System 2050“ liegt beim Koordinator des Helmholtz-Forschungsbereichs Energie, Prof. Dr. Holger Hanselka, die Organisation bei Prof. Dr. Joachim Knebel und Dr. Wolfgang Breh. Für das Arbeitsprogramm ist das Management Board des Forschungsbereichs Energie verantwortlich. Die Bearbeitung der einzelnen Forschungsthemen obliegt je einem Team von Experten. Für jedes der fünf Forschungsthemen sind zwei Koordinatoren benannt. Alle Expertenteams arbeiten zentren- und programmübergreifend. Darüber hinaus kooperiert die Initiative zur Entwicklung einsatzfähiger Prototypen und Demonstratoren mit der Industrie und den Ministerien. Der übergreifende Ansatz macht „Energie System 2050“ zu einem kompetenten Partner in der Politikberatung. 

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