ERC-Erfolge für Helmholtz

Bei der ersten Ausschreibungsrunde des Europäischen Forschungsrates (ERC) im aktuellen Rahmenprogramm Horizon 2020 waren Helmholtz-Forscherinnen und Forscher erfolgreicher denn je: Insgesamt 16 Grants konnten sie in den Förderlinien "Starting Grants" und "Consolidator Grants" einwerben. In der letzten Ausschreibungsrunde des siebten Forschungsrahmenprogramms waren es noch neun Grants, die Helmholtz in diesen Linien für sich verbuchen konnte.

In der aktuellen Runde gingen nun sieben Starting Grants und neun Consolidator Grants an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Helmholtz-Zentren:

Bei den Starting Grants waren das Forschungszentrum Jülich und das MDC (je zwei Grants) sowie das DESY, das DKFZ und das Helmholtz Zentrum München (je ein Grant) erfolgreich. Helmholtz trug damit auch zum guten Abschneiden Deutschlands im Ländervergleich bei: Hier lag Deutschland mit 70 Starting Grants vorn, gefolgt von Großbritannien (55) und Frankreich (43). Die Grants sind jeweils mit einer Fördersumme von bis zu 2 Millionen Euro für fünf Jahre verbunden.

Die neun Consolidator Grants aus der ersten Horizon 2020-Ausschreibung gingen an das DESY, das DKFZ und das GFZ (je zwei Grants) sowie das DZNE, das Helmholtz Zentrum Berlin und das Karlsruher Institut für Technologie (je ein Grant). In dieser Förderlinie erhalten die Forschenden bis zu 2,75 Millionen Euro für ihr Projekt. Sie richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die bereits längere Forschungserfahrung haben. Darauf aufbauend sollen sie mit dem Grant die Entwicklung ihrer Ideen weiter verfestigen. Die Frist für die zweite Ausschreibungsrunde zu den Consolidator Grants endet am 12. März 2015.

Die Ergebnisse für die Advanced Grants, um die sich etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewerben können, werden im April 2015 erwartet.

Weitere Informationen: 

erc.europa.eu

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