Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie alle Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle aus diesem Jahr.

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  • 08. Februar 2017, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
    BMBF fördert Diabetesforschung auf Pankreas-Chip

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in den kommenden drei Jahren das neue Konsortium „PancChip“, welches am Helmholtz Zentrum München koordiniert und teilweise durchgeführt wird. Ziel ist es, Kultur und Differenzierung von Stammzellen zu funktionalen Beta-Zellen auf einem Chip weiterzuentwickeln und so Fragestellungen zur Entstehung und Therapie von Diabetes und anderen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse zu lösen. Die Gesamtfördersumme von 1,5 Millionen Euro wird...

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  • 07. Februar 2017, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    Meeresbergbau rückt näher an die Küste

    Die Nachfrage nach Rohstoffen steigt weiter und zwingt die Bergbauunternehmen, Erze mit geringeren Wertstoffgehalten und in immer größeren Tiefen zu nutzen. Dies könnte in den nächsten Jahrzehnten zu einem Rückgang der Bergbauproduktion führen. Ferner hängen die Volkswirtschaften vieler Industrienationen oft von Einfuhren von Metallen für ihre High-Tech-Industrien ab. Einige dieser Metalle kommen in Erzlagerstätten vor, die nur in wenigen Ländern zu finden sind. Um eine Versorgung mit diesen sogenannten kritischen Metallen zu gewährleisten wird seit geraumer Zeit auch die Tiefsee als alternative Rohstoffquelle angesehen.  Trotz aller Bedenken hinsichtlich der Empfindlichkeit der Meeresumwelt und der Ökosysteme rückt ein möglicher Tiefseebergbau schnell näher. So wurden die ersten Explorationslizenzen für Manganknollen im zentralen Pazifik bereits 2001 von der Internationalen Meeresbodenbehörde vergeben. Diese Lizenzen laufen derzeit aus und öffnen die Tür für den Abbau. In anderen Teilen der Weltmeere werden erzhaltige Massivsulfide an ehemals heißen mineralhaltigen Quellen (sogen. Schwarze Raucher) und kobaltreiche Eisen-Mangankrusten auf dem felsigen Meeresboden auf ihre Eignung als zukünftiger Rohstoff untersucht. Aber auch der küstennahe Kontinentalschelf, auf dem bislang vorwiegend nach Öl- und Gasvorkommen gesucht wurde, könnte in den Fokus rücken. In einem Beitrag in Nature Geoscience betrachtet eine Gruppe Kieler Meeresforscher mögliche Chancen eines untermeerischen Bergbaus an den Ozeanrändern. „Die Zeiträume von der Entdeckung bis zur Erschließung von Erzvorkommen werden generell immer länger“, erläutert Prof. Dr. Mark Hannington, Leiter der Gruppe für Marine Mineralische Rohstoffe am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. „Hinzu kommt, das von allen bekannten Tiefseevorkommen nur eine Handvoll jemals für eine kommerzielle Nutzung in Frage kommt“, so Hannington weiter. Eine Nutzung von Vorkommen im Bereich der kontinentalen Festlandssockel hält der Kieler Forscher hingegen für bedeutend aussichtsreicher. Nicht nur, weil die technologischen Herausforderungen dort nicht so hoch sind, sondern auch weil die geologischen Gegebenheiten die Chance bieten, kommerziell interessante Vorkommen zu entdecken, die in der Tiefsee nicht auftreten. Von Meerwasser bedeckte kontinentale Gesteine, die von der Fläche etwa ein Drittel der globalen Landmasse ausmachen liegen vor den Küsten. Von der Struktur und Zusammensetzung sind diese Gebiete den Kontinenten sehr ähnlich und lassen Vorkommen, die an Land abgebaut werden, auch hier vermuten. Dies wird auch durch die Tatsache unterstützt, dass es sehr viele Ressourcen im unmittelbaren Küstensaum gibt. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Entdeckung einer riesigen Goldlagerstätte unter dem Gelben Meer in der Nähe der größten langgestützten Goldlagerstätten Chinas im Jahr 2015. „Fast alle Metallarten, die heute gefragt sind, gibt es in küstennahen Gebieten, wobei mehr als 1.700 Erzvorkommen bekannt sind, die weniger als 50 km von der Küste entfernt sind“, erläutert Co-Autor Dr. Sven Petersen vom GEOMAR. Die Kieler Geologen prognostizieren große Lagerstätten unterhalb des Meeresbodens in verschiedenen Schelfregionen der Welt. Dazu könnten Goldvorkommen vor der Küste West Afrikas, Nickelvorkommen im arktischen Ozean, und Blei-Zink-Vorkommen im Golf von Mexiko oder im Mittelmeer gehören. „Die Liste der möglichen Vorkommen ist lang und könnte unsere Sicht auf die weltweiten Offshore-Bodenschätze verändern“, meint Mark Hannington. Ein weiterer Vorteil der küstennahen Lagerstätten unterhalb des Meeresboden, so die Kieler Forscher, seien zum einen weniger rechtliche Dispute, da diese in den ausschließlichen Wirtschaftszonen der Anrainerstaaten lägen, zum anderen könne der Abbau auch über Tunnel von Land aus, durch künstliche Inseln oder Plattformen umweltverträglicher gestaltet werden. „Küstennahe Ressourcen unterhalb des Meeresbodens könnten eine vergleichsweise risikoarme Option sein, um unsere weltweit steigenden Anforderungen an metallische und mineralische Rohstoffe zu erfüllen“, so Prof. Hannington abschließend. Originalarbeit: Hannington, M., S. Petersen, and A. Krätschell, 2017: Subsea mining moves closer to shore. Nature Geoscience (2017), http://dx.doi.org/10.1038/ngeo2897 Bildmaterial in hoher Auflösung: Mineralische Vorkommen im Ozean. Quelle: GEOMAR. Tiefseeerz: Massivsulfidprobe eines Schwarzen Rauchers. Quelle: GEOMAR. Kontakt: Dr. Andreas Villwock (GEOMAR, Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2802, presse@geomar.de

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  • 07. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
    Wissenschaft ist international

    Gemeinsame Stellungnahme von Wissenschaftsorganisationen. Wissenschaftliche Erkenntnisse können nur in einem offenen, freien und internationalen Diskurs gewonnen werden. Hierfür ist der persönliche Austausch über akademische Disziplinen, Nationen und Kulturen hinweg notwendig. Das vom US-Präsidenten am vergangenen Freitag erlassene Dekret ist eine pauschale Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und damit ein Angriff auch auf die Grundwerte ...

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  • 07. Februar 2017, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
    Auf die Größe kommt es an - Warum kleine Lungen öfter erkranken

    Seit mehr als zehn Jahren untersuchen Lungenforscher und Epidemiologen am Helmholtz Zentrum München im Rahmen von internationalen Konsortien die Frage, ob bestimmte Abschnitte im Erbgut mit Lungenfunktion und -erkrankungen zusammenhängen. Auch an einer jüngst in ‚Nature Genetics‘ veröffentlichten Studie waren sie wieder beteiligt und konnten zeigen, warum Menschen mit einer kleineren Lunge ein erhöhtes Risiko für Lungenerkrankungen besitzen. Zudem lässt sich anhand der Gene demnach das Risiko...

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  • 06. Februar 2017, Karlsruher Institut für Technologie
    Student des KIT auf Forbes-Liste „30 Under 30“

    US-Wirtschaftsmagazin zählt in Deutschland ausgebildeten Iraner zu den einflussreichsten jungen Europäern

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  • 06. Februar 2017, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
    06.02.17 - Laborstudie: Protein PERK möglicher Ansatzpunkt für die Therapie der Progressiven Supranukleären Blickparese

    Münchner DZNE-Forscher haben einem molekularen Mechanismus gefunden, der zu einer besseren Therapie der „Progressiven Supranukleären Blickparese“ verhelfen könnte. Im Mittelpunkt steht ein Protein namens PERK.

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  • 06. Februar 2017, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
    GSI-Forscher an Top-Ten-Entdeckung beteiligt

    GSI-Wissenschaftler sind an einer der zehn wichtigsten Entdeckungen des Jahres 2016 beteiligt. Eine Veröffentlichung eines Forscherteams unter Leitung der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München, in dem auch Wissenschaftler und Ingenieure des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt, des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) arbeiten, zählt zu den wichtigsten Durchbrüchen in der physikalischen Welt im Jahr 2016: Die Leistung des Teams gehört zu den „2016 Top Ten Breakthroughs of the Year“, die vor kurzem von „Physics World“, dem Magazin des britischen „Institute of Physics“, benannt worden sind. Es geht um Experimente, die eine Grundlage zur möglichen Entwicklung einer Kernuhr mit bisher unerreichter Präzision legen.

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  • 06. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
    3000. Augentumor-Patient mit Protonen am HZB behandelt

    Ein Team der Charité Universitätsmedizin Berlin und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) hat jetzt den 3000. Augentumor-Patienten mit einer speziellen Protonentherapie behandelt. Dabei wird der Tumor mit schnellen Wasserstoffkernen (Protonen) bestrahlt, die zuvor auf präzise einstellbare Energien beschleunigt werden. Diese Protonen durchdringen das gesunde Gewebe und setzen ihre Energie erst im Tumor selbst frei.

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  • 06. Februar 2017, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
    Helmholtz Pioneer Campus geht an den Start: Wissenschaft ohne Grenzen!

    Das einzigartige Projekt am Helmholtz Zentrum München vereint künftig internationale Spitzenforscher verschiedener Disziplinen unter einem Dach. Unter der Leitung der beiden Direktoren Prof. Dr. Matthias Tschöp (Biomedizin) und Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos (Bioengineering) werden bereits ab 2017 die ersten Abteilungen nach technologischen Durchbrüchen in der Medizinforschung suchen.

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  • 06. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung
    Lautlose Wirbeljäger

    In der deutschen Nordsee werden seit einigen Jahren große Gebiete mit Windparks bebaut. Die Masten wirken wie gigantische Rührstäbe, die den Gezeitenstrom verwirbeln. Mit Unterwasser-Gleitern messen Forscher des Instituts für Küstenforschung jetzt, wie stark die Verwirbelungen sind ? um einschätzen zu können, welche Folgen der Ausbau der Offshore-Windenergie auf biologische und chemische Prozesse im Meer haben könnte.

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