Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie alle Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle aus diesem Jahr.

Über die Sortierfunktion können Sie sich Nachrichten aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft chronologisch anzeigen lassen. Ältere Mitteilungen finden Sie in unserem Pressearchiv oder über die Homepage des jeweiligen Helmholtz-Zentrums.

Ihre Suchergebnisse31 - 40 / 8284
  • 10. Februar 2017, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Darmspiegelung schon ab 50 – vor allem für Männer

    Ab dem Alter von 55 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs. Eine gemeinsame Studie vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der AOK Baden-Württemberg, der Bosch BKK und MEDI Baden-Württemberg legt nun nahe, diese Altersgrenze zu senken: Die Untersuchung ist routinemäßig schon ab dem Alter von 50 sinnvoll – insbesondere für Männer.

    Zur Presseinformation
  • 10. Februar 2017, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    Kalte Platten und heiße Schmelzen

    Rund 2000 Kilometer östlich der Philippinen liegt eine der wohl berühmtesten topografischen Besonderheiten der Ozeane: Der Marianengraben. Teile von ihm halten mit rund 11.000 Metern den Rekord als tiefste Stelle der Weltmeere. Doch der Marianengraben ist noch aus anderen Gründen wissenschaftlich interessant. Er bildet den südlichen Abschnitt einer fast 4000 Kilometer langen Tiefseerinne, die sich von den Marianen-Inseln im Süden über die Izu-Bonin Inseln bis nach Japan erstreckt. Hier taucht die Pazifische Erdplatte unter die Philippinische ab, was intensive vulkanische Aktivität und eine hohe Zahl an Erdbeben zur Folge hat. Das gesamte Gebiet ist Teil des Pazifischen Feuerrings.Doch wann und wie genau begann dieses Abtauchen der Pazifischen Platte? Wie entwickelte sich der von der Wissenschaft als Subduktion bezeichnete Prozess in seinen Anfängen? Diese Fragen werden in der Forschung kontrovers diskutiert. Ein internationales Team unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC) und der Australien National University veröffentlicht in der Märzausgabe der Fachzeitschrift Earth und Planetary Science Letters die Auswertung einer wissenschaftlichen Bohrung, die neue Einblicke in die Frühphase der Izu-Bonin-Marianen-Subduktionszone zulässt. „Wir konnten erstmals Gesteinsproben gewinnen, die aus der Zeit der Entstehung stammen“, erklärt Dr. Philipp Brandl vom GEOMAR, Erstautor der Studie.Grundlage der Untersuchungen ist ein Bohrkern, der 2014 im Rahmen des International Ocean Discovery Program (IODP) mit dem US-amerikanischen Forschungs-Bohrschiff JOIDES RESOLUTION rund 600 Kilometer westlich der eigentlichen Izu-Bonin-Tiefseerinne gewonnen wurde. „Es ist bekannt, dass die aktive Subduktionszone im Laufe ihrer Geschichte immer weiter nach Osten gewandert ist und während ihrer Wanderung wichtige geologische Spuren am Meeresboden hinterlassen hat. Wir haben nun dort gebohrt, wo der Prozess begonnen hat“, erklärt der Geologe.Das Bohrgestänge der JOIDES RESOLUTION konnte dabei einen über 1600 Meter langen Kern aus dem Meeresboden gewinnen, „und das bei einer Wassertiefe von rund 4700 Metern. Das ist schon an der Grenze des technisch Machbaren“, betont Dr. Brandl. Anhand des Kerns konnten die Forscherinnen und Forscher Schicht für Schicht die Geschichte der Subduktionszone nachvollziehen – bis zu den rund 50 Millionen Jahre alten Gesteinen am unteren Ende des Kerns, die typisch sind für die Geburt einer Subduktionszone. „Eine so vollständige Übersicht gab es bisher noch nicht“, sagt der Erstautor.Brandl und seine Kolleginnen und Kollegen konnten nun mikroskopisch kleine Einschlüsse erkalteter Magma aus dem Bohrkern analysieren. Die so gewonnenen Daten liefern den Forschenden Einblicke in die Geschichte des Vulkanismus in der Region und damit auch des pazifischen Feuerringes vor 30-40 Millionen Jahren. So fanden sich Hinweise, dass der Vulkanismus anfangs nur langsam in Fahrt kam. Erst mit der Verlagerung der Tiefseerinne in Richtung Osten verstärkte sich die vulkanische Aktivität, und es entstanden die riesigen explosiven Stratovulkane, wie sie heute zum Beispiel am westlichen Rand des Pazifischen Feuerrings zu finden sind.Weitere Bohrungen seien aber nötig, um die Allgemeingültigkeit dieser Beobachtungen zu klären. „Je mehr Kerne wir aus so alten Schichten gewinnen können, desto besser lernen wir unseren eigenen Planeten zu verstehen“, betont Dr. Brandl. Die Frage, wie sich Subduktionszonen entwickeln, ist nicht nur interessant, um die Geschichte der Erde besser zu verstehen. Subduktionszonen sind der Motor für den chemischen Austausch zwischen Erdoberfläche und Erdinnerem. „Die Dynamik einer Subduktionszone kann so also auch Einfluss auf die Geschwindigkeit globaler Stoffkreisläufe nehmen“, resümiert Dr. Brandl.Hinweis:Die der Studie zugrunde liegenden Proben wurden gewonnen während der Expedition 351 des International Ocean Discovery Programm (IODP). An der Studie waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR, der Australian National University, der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC), der California State University Northridge (USA), der University of Leeds (UK), des Geological Survey of Japan und der Chinese Academy of Science beteiligt. Originalarbeit:Brandl, P. A., M. Hamada, R. J. Arculus, K. Johnson, K. M. Marsaglia, I. P. Savov, O. Ishizuka, H. Li (2017): The arc arises: The links between volcanic output, arc evolution and melt composition. Earth and Planetary Science Letters, 461, 73-84, http://dx.doi.org/10.1016/j.epsl.2016.12.027   Bildmaterial in höherer Auflösung: Das Bohrschiff JOIDES RESOLUTION während IODP-Expedition 351. Foto: Bill Crawford/IODPDr. Philipp Brandl im Labor der JOIDES RESOLUTION. Foto: Bill Crawford/IODPSegmente des Bohrkerns von IODP-Expedition 351. Foto: Philipp Brandl, GEOMARDie Grafik zeigt die frühen Stadien der Izu-Bonin-Subduktionszone. Im Laufe der vergangenen 40 Millionen Jahre hat sie sich immer weiter nach Osten bewegt. Die Bohrung 2014 erbrachte Proben aus der Ursprungsregion. Grafik Philipp Brandl, GEOMAR   Kontakt:Jan Steffen (GEOMAR, Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2811, presse@geomar.de 

    Zur Presseinformation
  • 10. Februar 2017, Forschungszentrum Jülich
    Regional Heats in Jülich for "Jugend forscht" Competition

    Jülich, 13 February 2017 – Competition head Werner Decker honoured five award-winning projects at the regional heats for this year’s "Jugend forscht/Schüler experimentieren" young scientists’ competition at Forschungszentrum Jülich. The school students taking first place in their categories also qualified for the state competition for North Rhine-Westphalia, which will take place on 3–5 April in Leverkusen in the "Jugend forscht" category and on 5–6 May in Essen in the "Schüler experimentieren" category. The winners of the state competition will take part in the national final on 25–28 May in Erlangen.

    Zur Presseinformation
  • 10. Februar 2017, Forschungszentrum Jülich
    Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Jülich

    Jülich, 10. Februar 2017 – Fünf Siegerarbeiten konnte Wettbewerbsleiter Werner Decker beim diesjährigen Regionalentscheid "Jugend forscht/Schüler experimentieren" im Forschungszentrum Jülich auszeichnen. Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich mit ihrem ersten Platz für den Landeswettbewerb NRW. Der findet für "Jugend forscht" vom 3. bis 5. April in Leverkusen statt, für "Schüler experimentieren" am 5. und 6. Mai in Essen. Die Landessieger treten beim Bundesfinale vom 25. bis 28. Mai in Erlangen an.

    Zur Presseinformation
  • 10. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
    Niederländisches Königspaar im Leipziger Wissenschaftspark

    Auf ihrer Deutschlandreise durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besuchte das niederländische Königspaar Willem-Alexander und Máxima gestern u.a. den Leipziger Wissenschaftspark. Auf Einladung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) wohnte das Königspaar der offiziellen Unterzeichnung zweier Kooperationsvereinbarungen zwischen niederländischen und deutschen Forschungsinstituten bei und besichtigte das UFZ-Hightech-Labor ProVIS. Begleitet wurde das Königspaar von einer niederländischen Wirtschaftsdelegation.

    Zur Presseinformation
  • 09. Februar 2017, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    Überraschung am Lava-Plateau

    Der französische Romanautor Jules Verne war ein Visionär. Doch in einer seiner Geschichten lag er weit daneben. Eine „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ist und bleibt unmöglich. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das ein Problem, denn tief im Erdinneren verbergen sich die Ursachen von Erdplattenbewegungen und Vulkanausbrüchen. Wenn Forscherinnen und Forscher wissen wollen, warum sich Erdplatten wie verschieben, oder wann große vulkanische Ereignisse die Erde heimsuchten, dann müssen sie Spuren dieser Ereignisse an der Erdoberfläche finden, analysieren und schließlich mit Hilfe der Ergebnisse Rückschlüsse auf Vorgänge in hunderten Kilometern Tiefe ziehen. Oft erweisen sich die Zusammenhänge bei näherem Hinsehen dann als komplizierter als zunächst gedacht. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlicht jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications eine Studie, die zeigt, dass bestimmte Gesteine, die bisher ausschließlich an sogenannten Subduktionszonen gefunden worden sind, auch in einem anderen tektonischen Zusammenhang mit ähnlicher Zusammensetzung auftreten können. „In Zukunft müssen wir bei der Zuordnung von bestimmten Gesteinen also vorsichtiger sein“, erklärt Erstautor Roman Golowin vom GEOMAR. Der Begriff Subduktionszonen beschreibt die Grenze zwischen zwei Erdplatten, bei der die eine Erdplatte unter die andere geschoben wird. Dieser Vorgang kann nicht nur zu starken Erdbeben führen. Auf der oben liegenden Platte bilden sich zusätzlich immer Vulkane. Umstritten ist aber noch, wie lange es diesen Prozess auf der Erde schon gibt und wie sich Subduktionszonen genau bilden. Eine zweite Art von Vulkanismus tritt dagegen mitten in Erdplatten auf. Die gängigen Theorien gehen davon aus, dass dort besonders viel heißes Material des Erdmantels in Form von Mantel-Plumes aus dem Inneren des Erdmantels in Richtung Erdoberfläche transportiert wird. Das Aufschmelzen von aufsteigenden Mantel-Plumes führt hierbei zu vulkanischer Aktivität auf der Erdkruste.Im Laufe der Erdgeschichte muss es mehrere gewaltige vulkanische Ereignisse der zweiten Art gegeben haben, die kilometerdicke Plateaus aus Lava innerhalb weniger Millionen Jahre gebildet haben. „Diese Plateaus nennt man Flutbasaltprovinzen“, erklärt Koautor Prof. Dr. Kaj Hoernle vom GEOMAR. Eine davon ist das Manihiki-Plateau nördlich von Neuseeland im Westpazifik. Im Jahr 2007 und 2012 führten Expeditionen von Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit dem Forschungsschiff SONNE in das Gebiet. Ziel war es den genauen Aufbau, die Zusammensetzung und den zeitlichen Ablauf dieser gewaltigen vulkanischen Ereignisse zu rekonstruieren.Die jetzt in Nature Communications veröffentlichte Studie beruht auf der Analyse von Gesteinsproben, die während dieser Expeditionen vom Meeresboden gewonnen werden konnten. Einige Gesteine vom Manihiki-Plateau weisen eine ähnliche Zusammensetzung auf, wie man sie eigentlich nur an Subduktionszonen erwartet. „Je nachdem welche Mantelquelle unter welchen Bedingungen, zum Beispiel in Kontakt mit Wasser oder unter hohen Temperaturen schmilzt, wird eine charakteristische Signatur verschiedener Elemente mit unterschiedlichen Anreicherungen in den Lavaablagerungen an der Oberfläche erzeugt“, erklärt Zweitautor Dr. Maxim Portnyagin vom GEOMAR die Analysen der Geologen.Dass nun aber Gesteine, die so ähnlich als typische Spuren für das Entstehen von Subduktionszonen galten, an einer Flutbasaltprovinz gefunden wurden, deren Entstehung eindeutig auf Mantel-Plume-bezogene Prozesse zurückzuführen ist, hat zwei Konsequenzen. „Einmal müssen wir unsere Vorstellungen überdenken, wir sich die großen Lavaplateaus gebildet haben“, erklärt Roman Golowin, „andererseits müssen wir in Zukunft auch vorsichtiger sein bei der Zuordnung von vulkanischen Spuren auf der Suche nach vergangenen Subduktionszonen und der plattentektonischen Rekonstruktionen in der Erdgeschichte. Weitere Analysen in vergleichbaren Regionen der Erde bringen uns hoffentlich weiter auf die Spur der Prozesse im Erdinneren“. Hinweis:Die Expedition SO255 wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Projekts Manihiki II.Originalarbeit:Golowin, R., M. Portnyagin, K. Hoernle. F. Hauff, A. Gurenko, D. Garbe-Schönberg, R. Werner, S. Turner (2017): Boninite-like intraplate magmas from Manihiki Plateau require ultra-depleted and enriched source components. Nature Communications, http://dx.doi.org/10.1038/ncomms14322   Bildmaterial in höherer Auflösung: Das Manihiki-Plateau liegt nordöstlich der Pazifikstaaten Fidschi und Samoa. Image reproduced from the GEBCO world map 2014, www.gebco.netIn den Jahren 2007 und 2012 führten Expeditionen mit dem Forschungsschiff SONNE zum Manihiki-Plateau. Foto: Bernd Grundmann/GEOMAR   Kontakt:Jan Steffen (GEOMAR, Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2811, presse@geomar.de 

    Zur Presseinformation
  • 09. Februar 2017, Karlsruher Institut für Technologie
    KIT setzt Zeichen für Nachhaltigkeit

    Pflanzaktion am 14. Februar 2017 – Gebäude, Energie, Klima und Mobilität als zentrale Themen des KIT-Masterplans 2030 zur nachhaltigen Campusentwicklung

    Zur Presseinformation
  • 09. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung
    Zum 8. Mal Jugend forscht im Helmholtz-Zentrum Geesthacht

    Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) veranstaltet gemeinsam mit dem Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum (GITZ) den Jugend forscht-Regionalwettbewerb Schleswig-Holstein Ost. Am 17. Februar 2017 präsentieren rund 65 Schülerinnen und Schüler ihre Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit.

    Zur Presseinformation
  • 08. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
    Eine nachhaltige und stabile Energieversorgung braucht Speicher

    Der Umbau des Energiesystems hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, vor allem im Strommarkt. Dort liegt der Anteil erneuerbarer Energien bei über 30 Prozent. Allerdings hängt die Leistungsfähigkeit der Windkraft- und Solaranlagen entscheidend vom Wetter ab. Dementsprechend sinkt der Anteil der Erneuerbaren an der Stromproduktion an bestimmten Tagen deutlich ab. „Mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ist es unerlässlich, sowohl Netze als auch Speicherkapazitäten zu entwickeln und auszubauen, um eine sichere Versorgung zu gewährleisten“, sagte Prof. Reinhard Hüttl, Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, anlässlich eines Pressegesprächs im Vorfeld des 2. Brandenburger Energiespeichertags, der am 15. Februar am GFZ stattfindet.

    Zur Presseinformation
  • 08. Februar 2017, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
    Müllmenge in der arktischen Tiefsee steigt stark an

    Die Arktis hat ein Müllproblem. Innerhalb von zehn Jahren ist die Verschmutzung an einem Messpunkt in der arktischen Tiefsee um mehr als das 20-fache gestiegen. Dies ergab eine Studie von Wissenschaftlerinnen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).

    Zur Presseinformation
Ihre Suchergebnisse31 - 40 / 8284
Druck-Version

Kontakt

Feed abonnieren

Presseinformationen