Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie alle Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle aus diesem Jahr.

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  • 17. Februar 2017, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    Gipfeltreffen auf einem Unterwasserberg

    (Gemeinsame Pressemitteilung des Kieler Exzellenzclusters "Ozean der Zukunft" und des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel) Der tropische und subtropische Nordostatlantik ist für die Klimaforschung, die Meeresbiologie, die Ozeanographie und viele andere Disziplinen eine sehr spannende Region. Deshalb sind Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ dort seit vielen Jahren immer wieder im Einsatz. Seit 2006 erheben sie in Kooperation mit Kollegen aus der Republik Kap Verde nördlich der Insel São Vicente am Cape Verde Ocean Observatory (CVOO) regelmäßig physikalische und biogeochemische Daten. Die Messungen helfen, Vorgänge in dieser Ozeanregion besser zu verstehen, und sie geben Aufschluss über mögliche Veränderungen aufgrund des globalen Klimawandels.Jetzt wird ein Kieler Forschungsteam zusammen mit Kolleginnen und Kollegen vom MARUM in Bremen mit einem neuen ganzheitlichen Ansatz den Senghor Seamount, einen Unterwasserberg 60 Seemeilen nordöstlich der Insel Sal, untersuchen. „Das Seamount Observatorium, welches wir während der Fahrt ausbringen, besteht aus einer Kombination von stationären und mobilen Messgeräten. Für eine Dauer von sechs Monaten soll es dort Daten aufzeichnen“, erklärt Dr. Björn Fiedler vom GEOMAR, wissenschaftlicher Leiter anstehenden Expedition. Morgen verlässt das Team mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN den Hafen von Mindelo auf São Vicente.Die Inseln Sal und São Vicente gehören beide zu dem afrikanischen Inselstaat Kap Verde. Er liegt im Zentralatlantik, etwa 600 Kilometer vor der Küste Westafrikas. Rund um die Inseln ragen steile Berge von teils mehreren tausend Metern Höhe vom Meeresboden auf in die Wassersäule. Einige reichen fast bis an die Meeresoberfläche und bilden so die Grundlagen für eigene Ökosystems im offenen Ozean.Die besonderen Bedingungen sorgen zum Beispiel dafür, dass an den Seamounts besonders viele Fische leben. „Doch nicht nur Fische finden hier einen Lebensraum, sondern auch eine Vielzahl anderer Organismen profitieren von dem erhöhten Nährstoffvorkommen an einem Unterwasserberg“, sagt Dr. Henk-Jan Hoving, Leiter des vom „Ozean der Zukunft“ geförderten Projektes. Die Seamounts sind für die Bewohner Kap Verdes äußerst wichtig, da Fischerei dort eine wichtige Nahrungs- und Erwerbsquelle ist. Mehrere Wissenschaftler des dortigen Instituts INDP sind während der Fahrt und in die anschließende Auswertung eingebunden.Das erste Ziel der FS MARIA S. MERIAN während der anstehenden Fahrt ist die CVOO Zeitserienstation. Dort wird unter anderem ein vom Schiff gezogenes Kamerasystem namens PELAGIOS (Pelagic in Situ Observation System) zum Einsatz kommen, mit dem Lebewesen im freien Wasser der Ozeane beobachtet werden können. „Die Expedition ist insofern eine Premiere, weil wir das Kamerasystem erstmals bis in 2000 Meter Wassertiefe einsetzen und damit in eine bisher nie beobachtete Region des tropischen Atlantiks vordringen“, betont Dr. Hoving.Das zweite Ziel der Wissenschaftler ist dann der Senghor Tiefseeberg. Dort werden die verankerten und mobilen Systeme installiert, welche erstmals über mehrere Monate verschiedene Ökosystem-Parameter beobachten werden. Die Beobachtungssysteme umfassen eine neu entwickelte Windenverankerung, stationäre biogeochemische und physikalische Messgeräte und sogar eine Zeitraffer-Kamera direkt auf dem Gipfelplateau. Ein koordinierter Schwarm autonomer Geräteplattformen ergänzt die stationären Geräte: Zwei sogenannte Wave Glider, die an der Meeresoberfläche Messungen durchführen, und ein ozeanographischer Gleiter, der in einem vertikalen Zick-Zack-Kurs zwischen Meeresoberfläche und 1000 Metern Wassertiefe hin und her pendelt.„Meist erhalten wir nur kurze, schnappschussartige Eindrücke von einem solchem Ort im offenen Ozean. Dank der neuen Technologien ist es uns jetzt möglich, über einen längeren Zeitraum Daten rund um einen Unterwasserberg aufzuzeichnen. Die Kombination der verschiedenen Daten wird uns detaillierte Einblicke in das ganze Ökosystem eines tropischen Unterwasserberges ermöglichen”, betont Dr. Björn Fiedler.Ein besonderes Highlight bietet die Fahrt für Lisa-Marie Ode, eine Schülerin aus Schleswig-Holstein. Sie ist schon lange Mitglied im Schüler-Forscherclub des GEOMAR und hat nun die Gelegenheit, das Leben an Bord eines Forschungsschiffs miterleben zu dürfen. „Ich freue mich schon auf den Moment, wenn das Forschungsschiff den Hafen von Mindelo verlässt, und wir zum ersten Mal kein Land mehr am Horizont sehen. Mitten auf dem Atlantik sein zu dürfen und den Wissenschaftlern über die Schulter zu schauen und hoffentlich auch zu helfen, wird ein ganz besonderes Erlebnis für mich werden”, sagt Lisa-Marie. Hinweis:Die Expedition wird gefördert vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Helmholtz-Allianz ROBEX, dem Sonderforschungsbereich SFB754 und dem EU-Projekt AtlantOS im Rahmen des EU-Programms Horizon2020. Bildmaterial in höherer Auflösung: Das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN im Hafen von Mindelo. Morgen startet sie von dort zum Senghor Seamount. Foto: Björn Fiedler, GEOMARAn Deck der MARIA S. MERIAN werden die Geräte - hier zwei Wave Glider - für die Expedition vorbereitet. Foto: Björn Fiedler, GEOMAR Kontakt: Jan Steffen (GEOMAR, Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2811, presse@geomar.de     

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  • 17. Februar 2017, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
    Wenn das Auto ungestörtes Arbeiten und entspanntes Reisen ermöglicht

    Die Entwicklung von Automatisierungstechnologien in Fahrzeugen nimmt stetig zu. Dabei gehört die Nutzung von autonomen Fahrzeugen längst nicht mehr in den Bereich der Science Fiction.

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  • 17. Februar 2017, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
    Eine einzige fettreiche Mahlzeit kann schon den Stoffwechsel beeinflussen

    Die weltweite Ausbreitung von Übergewicht, Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes wird häufig mit dem Verzehr gesättigter Fette in Verbindung gebracht. Wissenschaftler am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) und am Helmholtz Zentrum München haben herausgefunden, dass bereits die einmalige Aufnahme einer größeren Menge Palmöl die Empfindlichkeit des Körpers für Insulin verringert sowie vermehrte Fetteinlagerungen und Veränderungen im Energiestoffwechsel der Leber hervorruft. Die Studienergebnisse aus dem...

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  • 16. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
    GFZ erhält 100.000 Euro für Internationales Forschungsmarketing

    Das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ ist Preisträger des bundesweiten Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“. Das vom Internationalen Büro des GFZ eingereichte Konzept "The international Geo-Campus Potsdam/Berlin – Enhancing the international visibility of GFZ and the Geo.X Network to capitalize a worldwide unique constellation of research and training opportunities" wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG mit 100.000 Euro prämiert. Am Donnerstag, dem 16. Februar 2017 wurde der in Potsdam übergeben.

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  • 16. Februar 2017, Karlsruher Institut für Technologie
    Die wahre Größe der Götter und Giganten vermessen

    Aus Objekten wie der meterhohen Jupiter-Giganten-Säule in Ladenburg entstehen einfach per handelsüblicher Foto-Kamera und dem Knowhow des KIT dreidimensionale Computermodelle

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  • 16. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
    Erste Gäste an NEAT II

    Das neu errichtete Flugzeitspektrometer NEAT II hat seine ersten Nutzer begrüßt. Jie Ma von der Shanghai Jiao Tong Universität und sein Kollege Zhilun Lu untersuchten magnetische Anregungen in kristallinen Proben und profitierten dabei von der hohen Datenrate und der vielseitigen Instrumentierung. Das NEAT-Team freut sich nun auf weitere spannende Nutzer-Experimente!

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  • 16. Februar 2017, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
    Seltene Blutkrankheit verbessert die Abwehr von Keimen

    Forscher des HZI und der Uni Magdeburg finden verstärkte Immunreaktion in Zusammenhang mit seltener Erkrankung des Knochenmarks. Im Knochenmark befinden sich blutbildende Stammzellen, die die verschiedenen Arten von roten und weißen Blutkörperchen und Blutplättchen produzieren. Dazu werden sie von Botenstoffen angeregt, die an sie binden und eine Reaktionskette in Gang setzen, an der viele verschiedene Bausteine beteiligt sind. Bei einer seltenen, bösartigen Gruppe von Bluterkrankungen, den myeloproliferativen ...

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  • 16. Februar 2017, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
    Molekulare Muster komplexer Erkrankungen nachgewiesen

    Das Helmholtz Zentrum München hat Ergebnisse der bislang größten genomweiten Assoziationsstudie zur Proteomik veröffentlicht. Ein internationales Team von Wissenschaftlern zeigt in 'Nature Communications' 539 Zusammenhänge zwischen Proteinspiegeln und genetischen Varianten. Diese Assoziationen überlappen mit Risikogenen für 42 komplexe Erkrankungen.

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  • 15. Februar 2017, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
    Keplers "zweites Leben": DLR-Forscher finden sechs Planeten

    Eigentlich war das 2009 gestartete NASA-Weltraumteleskop Kepler zur Suche nach extrasolaren Planeten schon 2013 wegen zweier defekter Schwungräder außer Betrieb gesetzt worden. Doch die Missionskontrolle schaffte es, den Teleskop-Orbiter in einem veränderten Betriebsmodus auf seiner Umlaufbahn um die Sonne in eine Raumlage zu manövrieren, die eine Fortsetzung der Mission ermöglichte: Dabei wurde der Sonnenwind zur Stabilisierung der Sonde genutzt, so dass der Mission im Mai 2014 ein "zweites Leben" eingehaucht wurde, von der NASA mit dem Missionsnamen K2 bezeichnet.

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  • 15. Februar 2017, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Das Gedächtnis des Immunsystems

    Wie bildet sich das Immungedächtnis? Michael Floßdorf vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) konnte diese zentrale Frage der Immunologie mithilfe mathematischer Modellbildung lösen. Dafür erhielt der Nachwuchswissenschaftler nun den Sonderpreis der MTZ-Stiftung.

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