Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie alle Presseinformationen aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie der Helmholtz-Geschäftsstelle aus diesem Jahr.

Über die Sortierfunktion können Sie sich Nachrichten aus den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft chronologisch anzeigen lassen. Ältere Mitteilungen finden Sie in unserem Pressearchiv oder über die Homepage des jeweiligen Helmholtz-Zentrums.

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  • 27. März 2017, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY
    Erster Spatenstich für länderübergreifenden Forschungsneubau bei DESY

    Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft, unter ihnen Schleswig-Holsteins Forschungsministerin Kristin Alheit und Hamburgs Forschungs-Staatsrätin Eva Gümbel vollzogen den ersten Spatenstich für ein neues Labor- und Bürogebäude bei DESY in Hamburg-Bahrenfeld. Das neue Photon Science-Gebäude soll Forschungsstätte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und DESYs werden. Der Neubau bietet durch direkte Anbindung an die DESY-Lichtquellen und enge Vernetzung von Forschungsgruppen vor Ort ideale Bedingungen für die Forschung mit Photonen und Nanowissenschaften. Das Photon Science-Gebäude kostet 14,1 Millionen Euro und soll im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein.

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  • 27. März 2017, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
    Meilenstein für die Energieforschung am Campus Wannsee

    Am 23. März 2017 wurde die Grundsteinlegung für ein Laborgebäude gefeiert, das vielfältige Methoden für die Synthese und Charakterisierung von Energiematerialien bieten wird.

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  • 27. März 2017, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    1. Spatenstich für GEOMAR Neubau

    Meeresforscher sind gewohnt Distanzen auf dem Wasser zurückzulegen, sie wissen aber auch: Wasser trennt. Die beiden bisherigen Hauptstandorte des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel liegen zwar weniger als eine Seemeile von einander entfernt, aber für die tägliche Arbeit ist eine solche räumliche Trennung nicht optimal. Deshalb wurde schon vor 13 Jahren, als das heutige GEOMAR aus zwei kleineren Forschungseinrichtungen zusammengefügt wurde, der Plan gefasst, die Kieler Meeresforschung an einem Standort zusammenzuführen. Nun wird dieser Plan endlich umgesetzt und auf dem Gelände des ehemaligen Kieler Seefischmarktes am Ostufer ein großer Erweiterungsneubau errichtet. Heute fand am südlichen Schwentineufer der 1. Spatenstich für das gemeinsam von Bund und Land mit fast 90 Millionen Euro geförderte Projekt statt.  Mit einer Gesamtfläche von 30.000 m², fast 250 Büros und 170 Laboren ist der Spezialbau, der in den kommenden knapp drei Jahren auf dem Seefischmarktgelände entsteht, eines der größten Bauvorhaben im Bereich von Wissenschaft und Forschung in Deutschland. „Nach dem Umzug im Jahr 2020 werden wir hier den größten Meeresforschungscampus in Europa haben“, sagt GEOMAR Direktor Prof. Dr. Peter Herzig. Das werde die Schlagkraft der Kieler Meeresforschung,  aber auch weit darüber hinaus, positiv beeinflussen, so Herzig weiter. Der Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer sieht das genauso: „Es ist ein Leuchtturmprojekt, nicht nur für Kiel, sondern mit Strahlkraft, weit über die Landeshauptstadt und Schleswig-Holstein hinaus“. Er ließ es sich darum auch nicht nehmen, beim Startschuss dieser wichtigen Baumaßnahme dabei zu sein. „Auch für die Stadtentwicklung ist dieses Projekt sehr bedeutend. In wenigen Jahren arbeiten hier 500 Menschen mehr als heute. Dies ist auch für den Stadtteil Wellingdorf und seine Umgebung am Kieler Ostufer von enormer Bedeutung“, so Kämpfer weiter. „Meeresforschung ist eine der Disziplinen, in denen wir in Schleswig-Holstein international führend sind“, sagt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig. „Das GEOMAR ist hier ein renommiertes und weltweit bekanntes Institut, das wir selbstverständlich gerne unterstützen“, so Albig weiter. So leiste das Land nicht nur einen Anteil an der Grundfinanzierung des GEOMAR, sondern fördere auch den Neubau des Meeresforschungscampus mit neun Millionen Euro. Der Leiter der Abteilung 7 (Zukunftsvorsorge – Forschung für Grundlagen und Nachhaltigkeit) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, MinDir. Dr. Karl Eugen Huthmacher, gleichzeitig Vorsitzender des Kuratoriums des GEOMAR, unterstrich das Engagement des Bundes: „Der Bund investiert hier in die Forschungsinfrastruktur für die Meeresforschung, weil wir der festen Überzeugung sind, dass am GEOMAR wichtige Zukunftsfragen von übergeordneter gesellschaftliche Bedeutung angegangen werden. Mit diesem Neubau schaffen wir Bedingungen, um die Forschung am GEOMAR zukünftig noch besser und sichtbarer zu machen“. Schon die sehr positive Entwicklung der Kieler Meeresforschung seit der Fusion im Jahr 2004 habe gezeigt, dass hier die Weichen richtig gestellt worden sind, so Huthmacher weiter. Fakten: Gesamtinvestition: 89,5 Mio. € netto, 90% Bund , 10% Land S.-H. Zwei Bauabschnitte 1. a) Zentrales Probenlager ca. 1.550 m³ Lagerraum für ~ 40.000 Meter Bohrkerne 2 Tiefkühlzellen bis minus 40oC Service Desk & Büro des Kurators     b) Parkpalette 170 KfZ-Stellplätze 100 Fahrradstellplätze Fertigstellung 20172. Erweiterungsneubau ca. 30.000 m² Gesamtfläche 236 Büroräume 170 Labore 6 Konferenz- und Seminarräume 15 Besprechungsräume Zentrale Bibliothek Rechenzentrum Fertigstellung Ende 2019   Bildmaterial in höherer Auflösung: Der offizielle erste Spatenstich für den GEOMAR-Erweiterungsneubau: GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig, MinDir. Dr. Karl Eugen Huthmacher vom BMBF, Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und GEOMAR-Verwaltungsdirektor Michael Wagner. Foto: Jan Steffen, GEOMAR   Kontakt: Dr. Andreas Villwock (GEOMAR, Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2802, presse@geomar.de

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  • 27. März 2017, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
    25 Jahre Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

    Am 12. Dezember 1991 wurde das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gegründet, im April 1992 fand im Beisein des damaligen Bundesforschungsministers Heinz Riesenhuber die offizielle Eröffnung statt. In einem feierlichen Rahmen möchten wir mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Freunden und Förderern des UFZ, mit Partnern und Gästen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft auf die 25-jährige Geschichte des UFZ, die Gegenwart und auf anstehende Herausforderungen blicken. Als Festrednerin erwarten wir Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

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  • 24. März 2017, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Blutgefäße: weit mehr als lange Leitung!

    Mit einem internationalen Symposium feiert der Transregio-Sonderforschungsbereich 23 „Vascular Differentiation and Remodeling" am 27. und 28. März im Deutschen Krebsforschungszentrum sein zwölfjähriges Bestehen. Gefäßforscher aus aller Welt berichten darüber, wie Blutgefäße ihre Umgebung beeinflussen und damit wichtige Vorgänge im Körper steuern.

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  • 24. März 2017, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    Auszeichnungen für Meeres- und Terrorismusforschung

    Für viele Aktive und Ehemalige der deutschen Meeresforschung gibt es in dieser Woche sowohl Grund zur Trauer als auch Grund zur Freude. Trauer, weil vor 30 Jahren, am 18. März 1987, vier junge Kolleginnen und Kollegen bei einem terroristischen Bombenanschlag in der afrikanischen Hafenstadt Dschibuti ums Leben kamen. Annette Barthelt, Daniel Reinschmidt, Marco Buchalla und Hans-Wilhelm Halbeisen wollten eigentlich von Dschibuti aus mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR zu einer Expedition in den Indischen Ozean aufbrechen. „Der Verlust ist für die Familien, die Freunde und Kolleginnen und Kollegen immer noch spürbar“, sagte Prof. Dr. Wolf-Christian Dullo vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel heute. Gleichzeitig gibt es aber auch Grund zur Freude, denn am heutigen Freitag verleiht die Annette Barthelt-Stiftung zwei wissenschaftliche Preise für exzellente Promotionen in der Meeresforschung. Außerdem zeichnet sie zum siebten Mal einen herausragenden Beitrag zur Auseinandersetzung mit Terrorismus und Gewalt mit ihrem staatsbürgerlichen Preis aus. „Damit fördern wir junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und unterstützen Menschen, die die Problematik von Terrorismus und dessen Folgen für Betroffene und die Gesellschaft öffentlich darstellen. Die Erinnerung an die Opfer von 1987 bleibt so auch nach 30 Jahren immer noch lebendig. Das ist die gute Botschaft in dieser Woche“, betonte der Stiftungsvorsitzende Professor Dullo. Dr. Ricarda Pietsch vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfor-schung, Bremerhaven, erhielt den diesjährigen wissenschaftlichen Preis für ihre Dissertation „The Manihiki Plateau - Magmatic and tectonic evolution of a Large Igneous Province through time“, die sie an der Universität Bremen im Fachbereich Geowissenschaften absolviert hat. Die Arbeit wurde am AWI in Bremerhaven durchgeführt und von Dr. Gabriele Uenzelmann-Neben (AWI) betreut. Dr. Pietsch hat mittels neuer, hochauflösender, reflexionsseismischer Mehrkanaldaten den Verlauf der vulkanischen Bildungsphasen des Manihiki-Plateaus im Südwestpazifik analysiert und liefert damit einen grundlegenden Beitrag zur Evolution ozeanischer Vulkanfelder.    Ausgezeichnet wurde ferner Dr. Damian Arévalo-Martínez vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel für seine Dissertation „Nitrous oxide distribution and emissions from the tropical Atlantic and Pacific Oceans“. Der in Kolumbien geborene Meereschemiker hat im Fachbereich Chemische Ozeanographie der Universität Kiel promoviert und wurde von Prof. Dr. Hermann Bange (GEOMAR) betreut. Dr. Arévalo-Martínez hat für seine Dissertation die Verteilung und die Emissionen von Distickstoffmonoxid, auch bekannt als Lachgas, in tropischen Meeresregionen gemessen. Dafür hat er ein Online-System weiterentwickelt und so eine sehr hohe Genauigkeit erzielt. Die Größe der Datensätze und deren Qualität erlauben gute Abschätzungen der Stickoxidflüsse vom Meer in die Atmosphäre, was wichtige Erkenntnisse für globale Klimamodelle liefert. Den staatsbürgerlichen Preis erhielt das Institut für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für das Projekt „Jahrbuch Terrorismus“. Seit 2006 ist es in sechs Bänden publiziert worden, der siebte Band (2015/16) befindet sich aktuell in der Endredaktion. „Das Jahrbuch leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung des Terrorismus und ermöglicht so eine faktenbasierte Auseinandersetzung mit dem Phänomen“, erläuterte Professor Dullo die Entscheidung. Prof. Dr. Joachim Krause nahm den Preis stellvertretend für das Institut entgegen. Für die Universität Kiel überbrachte Vizepräsidentin Prof. Dr. Karin Schwarz Glückwünsche. „Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu Ihrer Auszeichnung. Der tragische Tod unserer Kollegin und unserer Kollegen erinnert uns daran, dass die Arbeit von Forschenden immer mit Risiken behaftet war und ist. Die Wissenschaft findet überall in der Welt statt. Und damit unterliegen wir automatisch allen Gefahren, die in dieser Welt vorherrschen“, sagte sie während der Preisverleihung.   Bildmaterial in höherer Auflösung: Dr. Ricarda Pietsch (AWI) und Dr. Damian Areválo-Martínez (GEOMAR) erhielten heute die meereswissenschaftlichen Preise der Annette-Barthelt-Stiftung. Foto: Jan Steffen, GEOMARKontakt:Jan Steffen (Kommunikation & Medien), Tel: 0431-600-2802, presse@geomar.de  

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  • 24. März 2017, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
    Vorbereitende Bauaktivitäten auf dem GSI- und FAIR-Gelände schreiten voran

    Die Realisierung der FAIR-Beschleunigeranlage nimmt Fahrt auf, nun haben Vorarbeiten zum späteren Anschluss der bestehenden Beschleunigereinrichtungen des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung an die neue FAIR-Anlage begonnen. Eine wichtige Etappe sind dabei zwei jeweils rund 100 Meter lange, bis zu acht Meter hohe Stützwände nahe des GSI-Beschleunigerrings SIS18, über den die Anbindung an FAIR erfolgen wird.

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  • 23. März 2017, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Raucherparadies Deutschland

    Deutschland unternimmt viel zu wenig, um das Rauchen einzudämmen und das Nichtrauchen zu fördern. Deshalb landet die Bundesrepublik im europäischen Vergleich der Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums zum zweiten Mal in Folge auf dem vorletzten Platz, nur gefolgt von Österreich. Dies zeigt eine aktuelle Befragung in 35 europäischen Staaten, die „Tabakkontrollskala 2016", die am 23. März bei der siebten Europäischen Tabakkontrollkonferenz in Porto vorgestellt wurde.

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  • 23. März 2017, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
    Sonne auf Knopfdruck

    Die größte künstliche Sonne der Welt scheint seit dem 23. März 2017 in Jülich. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel nahm gemeinsam mit Dr. Georg Menzen (BMWi) und Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die neue Forschungsanlage "Synlight" in Betrieb. Mit der Anlage sollen unter anderem Produktionsverfahren für solare Treibstoffe, wie beispielsweise Wasserstoff, entwickelt werden.

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  • 23. März 2017, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
    Preiswerte Katalysatoren finden und verstehen: Auf das Eisen kommt es an

    Ein Team hat mehr als hundert Eisen-Nickel-Katalysatoren mit unterschiedlichen Beimischungen von Chrom untersucht. Dabei analysierten sie an BESSY II auch die elektronischen Strukturen der einzelnen Elemente. Sie zeigten, dass ein steigender Chromanteil vor allem die elektronische Struktur des Eisens beeinflusst, die wichtig für die Wirkung als Katalysator ist. Die Ergebnisse dieser Hochdurchsatzstudie helfen bei der wissensbasierten und gezielten Suche nach besseren Katalysatoren.

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