Neun exzellente Forschende erhalten den Helmholtz International Fellow Award

In der zweiten Auswahlrunde für den Helmholtz International Fellow Award zeichnet die Helmholtz-Gemeinschaft neun herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Der Preis ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert und beinhaltet gleichzeitig eine Einladung für die Preisträgerinnen und Preisträger zu flexiblen Forschungsaufenthalten an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren. Damit sollen neue Kooperationen mit ausländischen Forschungseinrichtungen geknüpft und bereits bestehende gestärkt werden.

In der zweiten Auswahlrunde für den Helmholtz International Fellow Award zeichnet die Helmholtz-Gemeinschaft neun herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Der Preis ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert und beinhaltet gleichzeitig eine Einladung für die Preisträgerinnen und Preisträger zu flexiblen Forschungsaufenthalten an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren. Damit sollen neue Kooperationen mit ausländischen Forschungseinrichtungen geknüpft und bereits bestehende gestärkt werden.

„Der Helmholtz International Fellow Award würdigt exzellente Leistungen international renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in für uns relevanten Forschungsbereichen tätig sind. Darüber hinaus gewinnen wir dadurch ausgezeichnete Köpfe als Kooperationspartner, die unsere Forschungsaktivitäten mit ihrem Erfahrungsschatz bereichern“, sagt Prof. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „So können wir mit gebündelter Kompetenz gemeinsame Forschungsschwerpunkte effektiv bearbeiten und Projekte gezielt voranbringen.“

Der Helmholtz International Fellow Award richtet sich an herausragende Forscherinnen und Forscher sowie an Wissenschaftsmanager, die im Ausland tätig sind und sich durch ihre Arbeit in Helmholtz-relevanten Gebieten hervorgetan haben. Die Kandidaten für die Auszeichnung müssen von einem Helmholtz-Zentrum vorgeschlagen werden, wobei das wichtigste Kriterium für den Preis die Qualität der wissenschaftlichen Leistung ist. Außerdem müssen das jeweilige Forschungsgebiet und -vorhaben mit den Aktivitäten des vorschlagenden Helmholtz-Zentrums zusammenpassen. Pro Jahr können in Zukunft bis zu zehn Helmholtz International Fellow Awards vergeben werden. Vorschläge dürfen laufend gestellt werden, die Auswahl der Preisträger trifft das Helmholtz-Präsidium zweimal im Jahr im Rahmen einer Auswahlsitzung.

Den Helmholtz International Fellow Award erhalten:


Frau Dr. Janice L. Bishop, Senior Research Scientist, The SETI Institute und NASA AMES Research Center (USA), nominiert durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Herr Prof. Harald von Boehmer, Professor im Department of Cancer Immunology & AIDS, Harvard Medical School (USA), nominiert durch das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Herr Prof. Alberto Etchegoyen, Direktor des Instituto Tecnologias de Deteccion y Astroparticulas (ITEDA, Buenos Aires), nominiert durch das Karlsruher Institut für Technologie

Herr Prof. Jérôme Gaillardet, Professor am Institut de Physique du Globe de Paris der Universität Paris Diderot, nominiert durch das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Herr Prof. Björn Jonson
, Vorsitzender des Nobelkomitees für Physik und Professor für  Physik, Chalmers Tekniska Högskola (Göteborg), nominiert durch die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Herr Prof. Naftali Kaminski, Direktor des Dorothy P. & Richard P. Simmons Center for Interstitial Lung Disease, Universität von Pittsburgh (USA), nominiert durch das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Herr Dr. Craig D. Roberts
, Senior Physicist and Leader of the Theory Group, Argonne National Laboratory, USA, nominiert durch das Forschungszentrum Jülich

Herr Prof. Jeremy A. Thomas, Professor für Ökologie, Universität Oxford (Großbritannien), nominiert durch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ

Herr Prof. Harry L. Tuller, Direktor des Crystal Physics and Electroceramics Laboratory, MIT, Cambridge (USA), nominiert durch das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

08.01.2013

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    • Pressereferentin/ Wissenschaftsredakteurin
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