ERC: Fünf Advanced Grants für Helmholtz

Die Helmholtz-Gemeinschaft war auch in der "Ausschreibungsrunde 2017" des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) erfolgreich: Aktuell konnten Wissenschaftler fünf Advanced Grants einwerben. Im europaweiten Vergleich rückte die Helmholtz-Gemeinschaft bereits Ende 2017 auf Platz 9 der beim ERC erfolgreichsten Organisationen vor.

"Die ERC-Förderung ist schon lange ein wichtiger Indikator für herausragende Leistungen von Wis-senschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ich freue mich, dass sich fünf unserer Wissenschaftler in diesem Wettbewerb der Ideen beweisen konnten und gratuliere ihnen herzlich zu ihrem Erfolg", sagt Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler. "Dass Helmholtz nun außerdem auf Platz 9 des europaweiten ERC-Rankings steht, ist ein Schritt in die richtige Richtung."

Advanced Grants verleiht der ERC an exzellente, bereits etablierte Wissenschaftlerinnen und Wis-senschaftler. Erfolgreich waren in der aktuellen Ausschreibungsrunde Norbert Hübner und Gary Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), sowie Frank Stefani vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), Markus Zweckstetter vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und Martin Schultz vom Forschungszentrum Jülich. Die Förderung beträgt bis zu 3,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.

Die Helmholtz-Gemeinschaft rückte laut dem aktuell veröffentlichten Jahresbericht des ERC schon im Dezember 2017 auf Platz 9 der erfolgreichsten Organisationen vor. Gezählt werden in der Statistik alle seit Beginn des ERC im Jahr 2007 eingeworbenen Grants pro Top-Einrichtung.

Zusätzlich zu den nun bekannt gegebenen Advanced Grants hatte Helmholtz in der 2017er-Ausschreibungsrunde 14 weitere Grants eingeworben:

Es gingen zehn Starting Grants (drei Auszeichnungen für FZ Jülich, zwei für das KIT sowie je eine für DKFZ, GEOMAR, GFZ, HMGU und HZDR) sowie vier Consolidator Grants (zwei Auszeichnungen für das KIT sowie je eine für AWI und DKFZ) an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Helmholtz-Zentren. Insgesamt konnte Helmholtz in der letzten Ausschreibungsrunde damit 19 Grants einwerben.

Die ERC-Starting Grants richten sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissen-schaftler, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt, und fördern diese mit bis zu 2 Millionen Euro. Mit Consolidator Grants werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert, die be-reits eine Forschungserfahrung von sieben bis zwölf Jahren nach der Promotion haben. Darauf aufbauend sollen sie die Entwicklung ihrer Ideen weiter verfestigen. In dieser Förderlinie erhalten die Forschenden bis zu 2,75 Millionen Euro für ihr Projekt.

Zentren-Abkürzungen:

AWI: Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
DKFZ: Deutsches Krebsforschungszentrum
DZNE: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
FZ Jülich: Forschungszentrum Jülich
GEOMAR: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
GFZ: Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
HMGU: Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
HZDR: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
KIT: Karlsruher Institut für Technologie
MDC: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

Weitere Informationen:

www.helmholtz.de/erc

erc.europa.eu 

12.04.2018

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