13 neue Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leiter für Helmholtz

Insgesamt 13 exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sind Anfang Oktober von der Helmholtz-Gemeinschaft ausgewählt worden, um eigene Forschungsgruppen aufzubauen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten sie dafür künftig jeweils eine jährliche Förderung in Höhe von 300.000 Euro.

Insgesamt 13 exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sind Anfang Oktober von der Helmholtz-Gemeinschaft ausgewählt worden, um eigene Forschungsgruppen aufzubauen. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten sie dafür künftig jeweils eine jährliche Förderung in Höhe von 300.000 Euro.

Die interdisziplinäre Jury wählte dabei aus 25 Bewerbern die besten aus. „Dass unter diesen Kandidaten viele herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren, die zuvor an internationalen Standorten geforscht haben, zeigt die hohe Attraktivität Deutschlands und der Helmholtz-Gemeinschaft“, sagt Otmar D. Wiestler, der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Sechs der ausgewählten Nachwuchsgruppenleiter konnten von einer Rückkehr nach Deutschland überzeugt werden. Außerdem konnten sechs ausländische Wissenschaftler für die Helmholtz-Gemeinschaft gewonnen werden. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir auch in diesem Jahr brillante Nachwuchstalente als Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter an unsere Zentren rekrutieren können. Die größten Talente langfristig an uns zu binden, ist eines der wichtigsten strategischen Ziele der Helmholtz-Gemeinschaft.“

Das Förderprogramm richtet sich an hoch qualifizierte Nachwuchskräfte, deren Promotion zwei bis sechs Jahre zurückliegt, und bietet ihnen ausgezeichnete Perspektiven. „Sie können unter exzellenten Bedingungen eigene Forschungsgruppen aufbauen und sich so als Führungskräfte beweisen“, sagt Wiestler. Um sie langsam und schrittweise an ihre Führungsaufgaben heranzuführen, werden sie durch ein maßgeschneidertes Fortbildungs- und Mentoring-Programm unterstützt. Nach rund vier Jahren werden alle Gruppen einer Zwischenevaluation unterzogen. Fällt diese positiv aus, erhalten die Gruppenleiter in der Regel eine langfristige Perspektive am Zentrum. Ein weiteres Ziel der Nachwuchsgruppe ist es, die Vernetzung von Helmholtz-Zentren und Universitäten zu stärken. Denn die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lehren auch an Partnerhochschulen.

Nach einem Begutachtungsverfahren von 49 Anträgen durch externe Gutachter wurden in der aktuellen Auswahlrunde neun Wissenschaftlerinnen und  16 Wissenschaftler zu Präsentationen vor einer interdisziplinären Jury eingeladen. Unter den 13 Ausgewählten sind fünf Frauen, das entspricht einem Anteil von 38 Prozent. „Es ist uns in der Helmholtz-Gemeinschaft und auch mir persönlich sehr wichtig, den Frauenanteil in Führungspositionen zu steigern, weswegen es mich ganz besonders freut, dass wir erneut viele talentierte Wissenschaftlerinnen für uns gewinnen konnten“, sagt Otmar D. Wiestler.

Mit der diesjährigen Wahl hat die Helmholtz-Gemeinschaft in bislang dreizehn Auswahlrunden 209 Nachwuchsgruppen ermöglicht. Die Kosten werden zur Hälfte aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten gedeckt. Die andere Hälfte steuern die Helmholtz-Zentren bei. Damit können die Nachwuchsgruppenleiter neben ihrer eigenen Stelle in der Regel drei bis vier Mitarbeiter sowie Konferenzreisen und Teile ihrer Ausstattung finanzieren. Drei der neuen Nachwuchsgruppen werden im Forschungsbereich Energie angesiedelt sein, zwei im Bereich Erde und Umwelt und drei im Bereich Gesundheit. Auf den Forschungsbereich Schlüsseltechnologien entfallen drei Forschungsgruppen sowie zwei auf den Bereich Materie.

07.10.2016

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