Mentoring-Newsletter Herbst 2013

Editorial

Liebe Teilnehmerinnen und Alumni des Programms „In Führung gehen“,

am 7. Oktober endet der vierte Jahrgang des Helmholtz-Mentoring-Programms „In Führung gehen“ und wir starten bereits mit dem fünften Durchlauf. Auch in diesem Frühjahr war das Helmholtz-Mentoring-Programm für weibliche Nachwuchskräfte wieder sehr gut nachgefragt: auf die verfügbaren 30 Plätze haben wir 90 Bewerbungen aus den verschiedenen Helmholtz-Zentren erhalten. Der Lenkungsausschuss unter Leitung von Karsten Beneke, administrativer Geschäftsführer des Forschungszentrums Jülich, hatte die schwere Aufgabe die Teilnehmerinnen auszuwählen. Nach der Pflicht folgt nun die Kür: Die Auftaktveranstaltung für diesen fünften Jahrgang und die Abschlussveranstaltung des vierten Jahrgangs wird am 7. Oktober in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin-Mitte stattfinden.

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters finden Sie neben einer Besprechung des Buchs von Sheryl Sandberg, Terminhinweise zur kommenden Netzwerktagung, und wir berichten in der Rubrik „Personalia“ über berufliche Veränderungen der (ehemaligen) Teilnehmer/innen des Helmholtz-Mentoring-Programms „In Führung gehen“. Bitte melden Sie sich, wenn Sie sich beruflich verändern und dies der Community mitteilen möchten. Auch andere inhaltliche Hinweise nehmen wir natürlich gerne auf.

Nun bleibt mir, Ihnen eine unterhaltsame Lektüre zu wünschen.

Herzliche Grüße

Ihre

Birgit Gaiser

Themenspecial: Prädikat lesenswert –Sheryl Sandbergs Buch „Lean In. Frauen und der Wille zum Erfolg"

Starker Tobak, den uns Sheryl Sandberg, amerikanische Vorzeigefrau, Geschäftsführerin von Facebook und Mutter von zwei Kindern in ihrem Bestseller „Lean in“ präsentiert. Nüchtern stellt die Autorin fest: „Männer regieren nach wie vor die Welt. Von 197 Staatsoberhäuptern sind nur 22 weiblich. In Europa sind jeweils ein Drittel aller Abgeordneten im Europäischen Parlament und im Deutschen Bundestag Frauen. Keine dieser Zahlen kommt auch nur in die Nähe von 50%.“ Auch wenn die (Berufs-)Welt nicht aussieht wie ein paternalistischer Urwald, sind diese Zahlen nicht wegzudiskutieren. Frauen stehen im Beruf schlechter da als Männer. Neben dem geringen Anteil von Frauen in Führungsetagen zeigt sich dies deutlich im Gehaltsgefälle zwischen den Geschlechtern. Sandberg belegt ihre Thesen mit statistischen Daten und zahlreichen sozialwissenschaftlichen Studien zum Thema Geschlechtergerechtigkeit. Illustriert werden diese Fakten durch unterhaltsame Anekdoten aus Sandbergs Biographie.
Die rund 250 Seiten bieten Wissen, das sich in jedem beliebigen Einführungskurs zur Geschlechtersoziologie finden ließe. Was das Buch trotzdem lesenswert macht: Es wurde eben von Sheryl Sandberg geschrieben. Eine Frau, die ganz oben angekommen ist, und trotzdem offen darüber spricht, wie schwer es für Frauen ist, das zu schaffen - und die dabei gleichzeitig nicht aufhört, andere Frauen zu ermutigen.

 

Termine

Save the date!

Das Netzwerktreffen findet am 10./11. März 2014 wie bereits die vorherigen Male in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) am Gendarmenmarkt statt.

Bitte merken Sie sich jetzt schon den Termin vor. Wir werden informieren, sobald eine Anmeldung zur Veranstaltung möglich ist.

In eigener Sache

Neuausrichtung der Helmholtz-Aademie

Das im Januar 2013 eröffnete europaweite Ausschreibungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb konnte im August 2013 mit der Auswahl zweier Anbieter beendet werden. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde die Entscheidung zustimmend zur Kenntnis genommen.

Bei der Konzeption und Durchführung des Kerncurriculums und der Wahlmodule werden wir nun mit einem Konsortium bestehend aus osb Berlin GmbH und dem Institut für Systemisches Management und Public Governance der Universität St. Gallen zusammenarbeiten.

Das Angebot des Konsortiums konnte durch seinen kohärenten systemischen General-Management-Ansatz überzeugen. Das Institut für Systemisches Management und Public Governance der Universität St. Gallen unter Leitung von Prof. Dr. Johannes Rüegg-Stürm arbeitet in Lehre und Forschung an der Weiterentwicklung des St. Galler Management-Modells. Darüber hinaus weist das Angebot insgesamt einen ausgeprägten Zuschnitt auf Wissenschaft und Helmholtz auf – durch Bezug auf ein wissenschaftsspezifisches Führungsverständnis sowie die Verwendung und Entwicklung von Helmholtz-Cases. Es beinhaltet ein schlüssiges Konzept für die gemeinsame Weiterentwicklung sowie die strategische Verankerung der Akademie.

In Zusammenarbeit mit der IBM Deutschland GmbH werden wir zukünftig die neue E-Learning-Plattform als flexible, zeitgemäße Softwarelösung für die Bereitstellung von Schulungsmaterialien, Chats, Blogs und Videos, Bearbeitung von Cases und Gruppenarbeit entwickeln. Dabei wird die Integration von Social Media und Unterstützung mobiler didaktischer Formate (Webinare, Apps) eine große Rolle spielen. In der nächsten Ausgabe des Newsletters werden wir Ihnen auch diesen Vertragspartner näher vorstellen.

Wir freuen uns auf den anregenden Austausch und die intensive Zusammenarbeit mit beiden Partnern!

Zudem werden wir auch zukünftig wieder auf den Kreis der Alumnae und Alumi zukommen, um Inhalte für die Akademie abzustimmen und bspw. Helmholtz-Cases zu entwickeln.

Bericht aus dem Programm

Zum vierten Durchlauf des Mentoring-Programms für weibliche Nachwuchskräfte „In Führung gehen“ haben wir eine Fragebogenerhebung durchgeführt. Die Konzeption und Umsetzung des Programms wird von den Teilnehmerinnen und Mentor/inn/en bestätigt. Die sehr guten Bewertungen der Evaluation konnten auch im vierten Durchlauf bestätigt werden. Gesteigert hat sich die Zufriedenheit mit dem Matching, 97 Prozent sind mit der Zuteilung ihres Mentors/ihrer Mentorin zufrieden. Dies bestätigt die stärkere Einbeziehung der Mentees in den Matching-Prozess.

Ein Workshop-Angebot zur individuellen Schulung der Mentor/innen wird gewünscht. Entsprechend bieten wir in Kooperation mit der Max-Planck Gesellschaft, der Leibnitz Gemeinschaft und Fraunhofer voraussichtlich im Dezember einen Schulungsworkshop für Mentor/inn/en an.

Zur Bekanntmachung des Programms hat sich die enge Zusammenarbeit mit dem akfifz und dem Arbeitskreis der Personalentwickler bewährt. Das Netzwerk der Teilnehmerinnen gewinnt im Zusammenhang mit der Bekanntmachung des Programms an Bedeutung.

Die Ergebnisse im Überblick:

• Die Rücklaufquote liegt bei 63 Prozent (38 von 60 Personen haben geantwortet).
• Das begleitende Workshop-Programm wird von den Mentees hervorragend bewertet: Durchschnittswert 1,08 auf einer Skala von 1 (habe sehr profitiert) bis 5 (habe überhaupt nicht profitiert).
• Die Arbeit der Geschäftsstelle wird von den Teilnehmerinnen mit der Note 1,2 - von den Mentor/innen mit der Note 1,6 bewertet.
• 37 der 38 Befragten (97 Prozent) waren zufrieden mit dem Matching. Begründung für eine nicht optimale Passung wurde insbesondere in der großen räumlichen Distanz gesehen.
• 37 der 38 Befragten (97 Prozent) sind mit ihrer Teilnahme am Programm insgesamt zufrieden.

Den detaillierten Bericht können Sie gerne in der Geschäftsstelle anfordern.

Personalia

Henriette Uhlenhaut jetzt am HMGU

Dr. Henriette Uhlenhaut eröffnet am 15.10.2013 am Helmholtz Zentrum München für Gesundheit und Umwelt, angegliedert an das Institut für Diabetes und Adipositas (IDO), die Emmy Noether Nachwuchsgruppe "Molecular Endocrinology" (Molekulare Endokrinologie). Ihr  Forschungsgebiet umfasst die transkriptionelle Kontrolle von Stoffwechselvorgängen durch nukleare Hormonrezeptoren und assoziierte Coregulatoren.

Snjezana Gligorevic wechselt an die FH Aachen

Dr.-Ing. Snjezana Gligorevic wurde  zum 1.7.2013 auf die W2 Professur für Nachrichtenverarbeitung im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der  FH Aachen berufen.

Kontaktdaten:
Prof. Dr.-Ing. Snjezana Gligorevic
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik
Lehrgebiet: Nachrichtenverarbeitende Systeme
FH Aachen – University of Applied Sciences
Eupener Straße 70
52066 Aachen
Tel.: +49 (241) 6009.52134
gligorevic(at)fh-aachen.de
www.fh-aachen.de

Andrea Huber Brösamle neue Leiterin der BCOS

Seit dem 15. September 2013 leitet Andrea Huber Brösamle die Bernstein Koordinationsstelle. Die Bernstein Koordinationsstelle unterstützt und entlastet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  des Bernstein Netzwerkes bei gemeinsamen Aktivitäten und dient als Verbindungsstelle zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Projektträger im DLR (PT-DLR) und den Netzwerkpartnern. Eine besondere Aufgabe für die nächsten Jahre wird es sein, das Bernstein Netzwerk langfristig zu etablieren und institutionell abzusichern.

Neue Kontaktdaten:
Dr. Andrea Huber Brösamle
Bernstein Network Computational Neuroscience Head of the Bernstein Coordination Site (BCOS) Albert Ludwigs University Freiburg
Hansastr. 9A
79104 Freiburg
Germany
Tel.: +49 761 203 9583
Fax: +49 761 203 9585
andrea.huber(at)bcos.uni-freiburg.de
www.nncn.de

W3 Professur für Astrid Kiendler-Scharr

Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr wurde im Dezember 2012 nach dem Jülicher Modell auf eine W3 Professur für Experimentelle Physik an der Universität zu Köln berufen und ist Direktorin am Institut für Energie-und Klimaforschung, IEK-8: Troposphäre, des Forschungszentrums Jülich.

Kontaktdaten:
Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr
IEK 8: Troposphäre
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich
Tel: +49 2461 614185
Mobil: +49 151 12687915

Leitung Drittmittelmanagement am HMGU für Kristina Hein

Frau Kristina Hein hat im Juli 2013 die Leitung der Unterabteilung Drittmittelmanagement in der Finanzabteilung des Helmholtz Zentrum Münchens übernommen. Sie unterstützt mit ihrem Team bestehend aus 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Wissenschaftler bei der administrativen Abwicklung der Dritttmittelprojekte in Höhe von derzeit 45 Mio. Euro. Die Aufgaben ihrer Unterabteilung umfassen das administrative Projektmanagement, das betriebswirtschaftliche Controlling und Finanzmanagement, die Jahresabschlusserstellung im Bereich der Drittmittelprojekte sowie die Beratung der wissenschaftlichen Projektleiter in kaufmännischen Fragestellungen rund um den Drittmittelprozess.

Neue Kontaktdaten:
Kristina Hein
Dipl.-Kauffrau
Leitung Drittmittelmanagement
Finanzabteilung
Helmholtz Zentrum München
Ingolstädter Landstraße 1
85764 Neuherberg
Tel.: 089-3187-2509
kristina.hein(at)helmholtz-muenchen.de

Juniorprofessur für Martina Schmid

Frau Dr. Martina Schmid hat einen Ruf auf eine Juniorprofessur im Fachbereich Physik an der Freien Universität Berlin erhalten. Dies steht in Zusammenhang mit einer Helmholtz-Nachwuchsgruppe zum Thema „Nanooptische Konzepte für Chalkopyrit-Solarzellen“, die am Helmholtz-Zentrum Berlin angesiedelt ist.

 

© Helmholtz-Gemeinschaft, 2013
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