Editorial

Liebe Teilnehmerinnen und Alumni des Programms „In Führung gehen“,

wenn es darum geht, ein nachhaltiges Netzwerk zu etablieren, darf es neben unserem jährlichen Netzwerktreffen natürlich auch an regelmäßigen Informationen nicht fehlen. Wir möchten es Ihnen leicht machen, mit der Helmholtz-Mentoring-Community Schritt zu halten und alle Interessierten am Mentoring-Netzwerk bequem und zeitgemäß mit Neuigkeiten rund um das Programm versorgen. Deshalb freuen wir uns umso mehr, Ihnen hiermit die erste Ausgabe des Newsletters zum Helmholtz-Mentoring-Programm „In Führung gehen“ zustellen zu können.

Neben Hinweisen und kurzen Artikeln aus dem Themenbereich Mentoring werden wir Ihnen auch Informationen aus den laufenden Jahrgängen zukommen lassen. Die Rubrik „Personalia“ berichtet über berufliche Veränderungen der (ehemaligen) Teilnehmer/innen des Helmholtz-Mentoring-Programms „In Führung gehen“. Entsprechend bitten wir um Ihre Benachrichtigung, wenn Sie sich beruflich verändern und dies der Community mitteilen möchten. Auch andere inhaltliche Hinweise nehmen wir gerne auf.

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters können wir in der Rubrik "Personalia" eine ganze Reihe beruflicher Veränderungen, aber auch verschiedene Auszeichnungen vermelden. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

Außerdem haben wir die Internetpräsenz für den Themenbereich Mentoring ausgebaut. Dort finden Sie Hinweise zum Helmholtz-Mentoring-Programm: www.helmholtz.de/mentoring

Last but not least: am 21./22.03.2011 findet in Berlin das Netzwerktreffen zum Programm statt. Bitte merken Sie sich den Termin schon jetzt vor. Neben Schulungen zu den Themenbereichen interkulturelles Management sowie Stimm- und Medientraining durch hochqualifizierte Trainer wird uns das Thema „Frauenquote – Quotenfrauen?“ beschäftigen. Die offizielle Einladung mit detailliertem Programm und Hinweisen zur Anmeldung geht Ihnen im Januar 2011 zu.

 

Herzliche Grüße

Ihre

Birgit Gaiser

Themenspecial: Karriereunterstützung in Wissenschaft und Wissenschaftsmanagement – Mentoring in außeruniversitären Forschungseinrichtungen

Mentoring ist ein wirksames Instrument der Personalentwicklung. Entstanden ist die Methode in den USA als formales Gegenstück zu den „old boys networks“, um benachteiligte Personengruppen zu unterstützen. Mittlerweile gibt es Mentoring-Programme für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Auch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen haben Mentoring-Programme aufgelegt, um den wissenschaftlichen und administrativen Nachwuchs gezielt zu fördern. Das Ziel der Programme der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft ist es, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in Wissenschaft und Industrie zu erhöhen, in denen sie heute noch unterrepräsentiert sind (she figures, 2009).

Lesen Sie mehr zum Thema in der Hermann-Ausgabe September 2010:

www.helmholtz.de/hermann/archiv/2010/september_2010/artikel/19/mentoring_in_der_forschung/

Die Langfassung des Textes von Birgit Gaiser, Anke Hübenthal und Katharina Sauter ist in der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement 4/10 erschienen. Sie finden den Download zum Text unter folgendem Link:

www.fraunhofer.de/Images/Artikel-Wissenschaftsmanagement-Mentoring-Programme-fuer-Wissenschaftlerinnen_tcm7-66728.pdf

Bericht aus dem Programm

Im Nachgang zum ersten Durchlauf des Helmholtz-Mentoring-Programms für weibliche Nachwuchskräfte „In Führung gehen“ wurde eine Fragebogenerhebung durchgeführt. 28 der 62 Mentees und Mentor/inn/en beteiligten sich an der Umfrage, damit liegt die Rücklaufquote insgesamt bei 45 Prozent. Aufgrund der begrenzten Anzahl der Befragten erhebt die Auswertung keinen Anspruch auf Repräsentativität. Es können jedoch durchaus Trends oder Tendenzen identifiziert werden, die Rückschlüsse auf die Akzeptanz des Programms bei den Beteiligten zulassen.

Ergebnisse im Überblick

  • Die Konzeption und Umsetzung des Programms wird von den Teilnehmerinnen und Mentor/innen bestätigt.
  • Das Coaching-Angebot für die Mentor/innen wird als adäquates Mittel zur individuellen Schulung der Mentor/innen begrüßt.
  • Angesichts der Tatsache, dass die Tandembeziehungen in Ausnahmefällen nicht optimal verlaufen, erscheint es sinnvoll von Seiten der Geschäftsstelle aus, bereits im Verlauf des Jahres nachzufassen und ggf. justierend einzugreifen.
  • Zur Bekanntmachung des Programms hat sich die enge Zusammenarbeit mit dem Akfifz und dem Arbeitskreis der Personalentwickler bewährt. Zusätzlich könnte es sinnvoll sein, Meldungen zum Programm direkt an die Kommunikationsabteilungen der Zentren zu senden.
  • Motivation zur Teilnahme

Motivation zur Teilnahme

Während die Mentor/innen in erster Linie aufgrund ihres Interesses für Nachwuchsförderung und Gleichstellung teilnehmen, sind die Teilnehmerinnen in erster Linie an der Erweiterung ihres beruflichen Netzwerks und einem Ausbau ihrer Social Skills interessiert.

Vorbereitung für die Mentor/innen

Befragt nach geeigneten Vorbereitungsmaßnahmen wird von neun Mentor/innen (64 Prozent) das Coaching-Angebot zur Unterstützung der Mentor/innen favorisiert.

Begleitende Aktivitäten

Neben den Tandem-Gesprächen werden nur begrenzt andere begleitende Aktivitäten durchgeführt. Regelmäßiger Kontakt per E-Mail und Telefon sowie die Vermittlung von interessanten Kontakten wurde zumindest teilweise praktiziert.

Bewertung der Fortschritte

Die Teilnehmerinnen bewerten ihre Fortschritte im Verlauf des Mentoring-Jahrs als positiv. Insbesondere Fortschritte in Bezug auf die Erweiterung der kommunikativen Fähigkeiten, Sozialkompetenz, des  beruflichen Netzwerks sowie die Verbesserung der persönlichen Präsentation und einen sicheren Umgang mit Vorgesetzten werden verzeichnet.

Zufriedenheit

24 der 28 Befragten (86 Prozent) waren „sehr zufrieden“ mit dem Matching. Begründungen für eine nicht optimale Passung wurde in einer fehlenden fachlichen Passung (drei Personen) und der großen räumlichen Distanz (sechs Personen) gesehen. 26 der 28 Befragten (93 Prozent) sind mit ihrer Teilnahme am Programm insgesamt zufrieden.
Den detaillierten Bericht können Sie gerne in der Geschäftsstelle anfordern.

Termine

21./22. März 2011: Netzwerktreffen zum Helmholtz-Mentoring-Programm „In Führung gehen“

Wie im vergangenen Jahr wird die Veranstaltung auch im Jahr 2011 in der Berlin-Brandenburgischen-Akademie der Wissenschaften in Berlin stattfinden. Neben ganztägigen Trainings am Montag wird am Dienstag unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Thema Frauenquote stattfinden.

Bitte merken Sie sich jetzt schon den Termin vor. Wir werden informieren, sobald eine Anmeldung zur Veranstaltung möglich ist.

Personalia

Preis für Melanie Königshoff

Zusammen mit zwei Kollegen am Helmholtz Zentrum München hat Frau Dr. Melanie Königshoff erfolgreich eine Forschungsförderung des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) in einer Gesamthöhe von 4 Millionen Euro eingeworben. Mit dem ERC Starting Grant werden die drei Wissenschaftler/innen jeweils in den nächsten fünf Jahren die Mechanismen der Entstehung von Leberkrebs und der Lungenregeneration untersuchen bzw. neue Methoden im Bio-Imaging entwickeln.

 

Zur Pressemitteilung des Helmholtz Zentrums München: http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13351/9/index.html

Dissertationspreis für Svenja Caspers

Frau Dr. med. Svenja Caspers hat am 23. Juli dieses Jahres den Promotionspreis der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für die "Beste Promotion des Jahres 2009" im Rahmen der Promotionsfeier der Medizinischen Fakultät entgegennehmen können. Während der Feier hat sie ihre Arbeit zur Struktur des unteren Scheitellappens des menschlichen Gehirns in einer Kurzpräsentation den frisch Promovierten, Angehörigen und den Mitgliedern der Fakultät vorgestellt.

 

Außerdem möchten wir auf die folgenden YouTube-Videos verweisen. Sie sind am Rande des "Annual Meeting of the Society for Neuroscience 2009" entstanden, das vom 17.-21.10.2009 in Chicago stattfand. Das Poster von Svenja Caspers ist dabei als eines der 10 interessantesten von insgesamt ca. 15000 Präsentationen ausgezeichnet worden.

http://www.youtube.com/watch?v=9zrVNl62ysw

http://www.youtube.com/watch?v=VVIQ_T0eCVU&feature=related

 

Habilitations-Stipendium für Dr. Jessica Hassel

Dr. Jessica Hassel konnte ein Habilitations-Stipendium der Fakultät Heidelberg einwerben (Olympia-Morata Programm:
http://www.uni-heidelberg.de/gleichstellungsbeauftragte/stipendien/olympia_morata_programm.html). Hinzu kam nach einer kurzen Erziehungspause ein beruflicher Wechsel an die Hautklinik Heidelberg im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg (NCT), das von der Uni, dem DKFZ und der Krebshilfe getragen wird.


Bitte beachten Sie die neuen Kontaktdaten:

Dr. med. Jessica C. Hassel
Oberärztin
Universitätshautklinik und
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
Universitätsklinik Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Fon: 06221-56-38503
Fax: 06221-56-4798
jessica.hassel(at)med.uni-heidelberg.de

 

Neue Stelle für Dr. Ines Dombrowsky

Frau Dr. Ines Dombrowsky leitet seit 01.09.2010 die Abteilung "Umweltpolitik und Ressourcenmanagement" am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn. Die Abteilung forscht und berät zu Fragen der Klima-, Wasser- und Landnutzungspolitik global und in Entwicklungsländern. In der neuen Stelle wird Frau Dombrowsky zum einen ihre Forschung zu Wasser-Governance fortführen, zum anderen sich auch vermehrt mit Fragen der Klima(anpassungs)politik beschäftigen. Dabei stehen eine bessere Konzeptualisierung und empirische Unterfütterung von 'adaptive environmental governance' im Mittelpunkt ihres Interesses. Weitere Informationen sind unter www.die-gdi.de/ verfügbar.

 

Frau Dombrowskys neue Kontaktdaten sind:

Dr. Ines Dombrowsky

Abteilungsleiterin Umweltpolitik und Ressourcenmanagement/

Head of the Department Environmental Policy and Natural Resources Management

Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)/ German Development Institute

Tulpenfeld 6

D-53113 Bonn, Germany


Tel.: 0228-94 927-170
Fax: 0228-94 927-130
ines.dombrowsky(at)die-gdi.de
http://www.die-gdi.de

Dr. Mathilde Sørensen geht nach Norwegen

Frau Dr. Mathilde B. Sørensen ist seit 01.08.2010 als Associate Professor am Institut für Geowissenschaften an der Universität Bergen in Norwegen tätig. In der neuen Stelle wird sie ihre Forschungen über Erdbeben- und Tsunamigefährdung weiterführen und gleichzeitig durch Vorlesungen und die Betreuung von Studenten zur Lehre beitragen. Weitere Informationen zum Institut sind unter www.uib.no/geo/en verfügbar.

 

Ihre neuen Kontaktdaten lauten:

Dr. Mathilde B. Sørensen

Dept. of Earth Sciences

University of Bergen

Allegt. 41

5007 Bergen

Norwegen

mathilde.sorensen(at)geo.uib.no

Tel: +47 55583426

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