Genial gescheitert

Der Wissenschaftsjournalist und Astrophysiker Thomas Bührke zeigt am Beispiel von neun genialen Entdeckern und Erfindern, dass Scheitern zum Leben erfolgreicher  Menschen dazugehört. Bührke beginnt jeweils mit einer entscheidenden Szene aus dem Leben der vorgestellten Persönlichkeiten und lässt dann eine kurze Biographie folgen. Vor der ausführlichen Geschichte bietet er eine kurze Zusammenfassung über den genialen Kopf und seine Erfindung. Die Liste der von ihm ausgewählten Entdecker und Erfinder umfasst prominente Wissenschaftler wie Albert Einstein und Alfred Wegener, aber auch Erfinder und Pioniere wie Otto Lilienthal, der bei einem Flugversuch tödlich verunglückte.


Die porträtierten Wissenschaftler und Erfinder haben in ihrem Leben Herausragendes geleistet, sich aber ein Ziel gesetzt, das sie nie erreichten. Die Gründe ihres Scheiterns waren vielfältig. So bedrohten sie mit ihren Ideen Konventionen und forderten den Widerstand damaliger Koryphäen heraus. Es mangelte aber auch an Unterstützung seitens Politikern und Geldgebern und einigen fehlten schlicht die technischen Voraussetzungen zur Umsetzung ihrer Entdeckungen. Das Scheitern sei eben integraler Bestandteil jedes wissenschaftlichen Schaffens, meint Thomas Bührke. Entscheidend sei, wie man damit umgehe – lässt man sich entmutigen oder lernt man aus der Niederlage und geht daraus sogar gestärkt hervor – so sein Fazit. Fast schon wie ein Appell zitiert er aus Samuel Beckett‘s Werk „Worstward Ho“: „Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“


Titel: Genial gescheitert. Schicksale großer Entdecker und Erfinder.
Autor: Dr. Thomas Bührke
Bezugsdaten: Deutsche Taschenbuch Verlags GmbH Co KG, 3. Auflage, München  2013
Preis: 14,90 Euro
Bestellnummer: ISBN 978-3-423-24928-7

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