In eigener Sache

Bewerbungsrunde zum Helmholtz-Mentoring-Programm "In Führung gehen"

Die elfte Ausschreibung des Helmholtz-Mentoring-Programms für weibliche Nachwuchskräfte endete am 24.März 2015. Mit 77 Bewerbungen von Mitarbeiterinnen aus Helmholtz-Zentren und der Geschäftsstelle auf die 30 verfügbaren Plätze im Programm können wir uns wieder über einen sehr guten Rücklauf freuen.

In diesem Jahr halten sich die Bewerbungen aus der Wissenschaft und dem Management die Waage. Wir haben 39 Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und 38 von Mitarbeiterinnen aus der Administration, Wissenschaftsmanagement bzw. der Infrastruktur erhalten. Mehr als drei Viertel (79%) der Bewerberinnen arbeiten in befristeten Arbeitsverträgen, ein Viertel (26%) trägt bereits Personalverantwortung. Die Altersspanne der Bewerberinnen reicht vom Geburtsjahr 1964 bis zum Jahr 1991, wobei der Schwerpunkt mit 34 (44%) der Bewerbungen bei den Jahrgängen 1980-1984 liegt. Besonders stolz sind wir auf die Verteilung der Bewerbungen auf die Zentren: Wir haben Bewerbungen aus 17 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft erhalten. Damit können wir die Vernetzung der Frauen in der Gemeinschaft stärken und ein Helmholtz-übergreifendes Netzwerk schaffen. Dass wir dabei auf einem guten Weg sind, zeigte auch die Netzwerkveranstaltung, die im März diesen Jahres stattfand und von über 100 aktiven Teilnehmerinnen, Alumnae und Mentorinnen und Mentoren besucht war.

Die Auswahl der Teilnehmerinnen für den kommenden Jahrgang erfolgte am 20. Mai imLenkungsausschuss unter Leitung von Karsten Beneke, administrativer Vorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich.

Leadership@Helmholtz: kompakt

Mit den kompakt Workshops bietet Helmholtz&Friends die Möglichkeit, in eintägigen Trainings eigene Karrierefragen und Leadership-Herausforderungen zu bearbeiten. Auf Initiative des Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam wurde am 6. Mai ein erster Workshop mit 14 Teilnehmer/innen aus acht Helmholtz-Zentren und anderen Wissenschaftsorganisationen realisiert. Die Trainerin Ellen Pachabeyan - auch als Coach für die Helmholtz-Akademie tätig - ist eine ausgewiesen Spezialistin für die Themen Stressmanagement und Resilienz. Im ersten Teil des Workshops standen Definitionen von Stress und seine Ursachen im Vordergrund. Welche äußeren Umstände wirken in Arbeitssituationen belastend und welche individuellen Denk- und Wahrnehmungsmuster verstärken diese? Warum erleiden Einzelne einen Burn-out, während ihre Kolleg/innen mit den gleichen Bedingungen entspannt umgehen? Im Workshop wurden verschiedene Optionen aufgezeigt, mit Stress umzugehen, dazu zählten konkrete Übungen zur spontanen Entspannung und längerfristig orientierte Strategien zur Durchbrechung etablierte (Stress-) Denkmuster.

Im zweiten Teil des Workshops ging es um die Rolle und Verantwortung von Führungskräften für ein „gesundes“ Arbeitsklima. Wie erkennen Vorgesetzte, wenn die Mitarbeiter/innen zu starkem und dauerhaftem Stress ausgesetzt sind und wie kann man hier intervenieren?

Viel Zeit war im Workshop dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden untereinander gewidmet, der durch die unterschiedlichen Arbeitskontexte und Erfahrungsstufen sehr lebendig und fruchtbar war.

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Wissenschaft im Dialog & die Wissenschaftsjahre

"Wissenschaft im Dialog" ist eine Gemeinschaftsinitiative der großen deutschen Wissenschaftsorganisationen mit Unterstützung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

In den Wissenschaftsjahren, die zu einem wissenschaftlichen Schwerpunktthema vom Bundesforschungsministerium alljährlich ausgerufen werden, ist die Helmholtz-Gemeinschaft besonders engagiert.