Verbunden auf Zeit

Das interne Mentoring-Programm am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch richtet sich an Postdoktorandinnen. Während des Mentoring-Prozesses lernen sie, individuelle Karriereoptionen und -strategien zu entwickeln.

| Von Gabriele Kollinger

GABRIELE KOLLINGER

ist Personalentwicklerin beim Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch.

gabriele.kollinger(at)mdc-berlin.de

www.mdc-berlin.de/41144754/de/training/Career_Development

 

Das Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen hat Tradition am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). Erstmals 2001 von der Frauenvertreterin und der Personalabteilung initiiert, ist es inzwischen ein etabliertes Förderprogramm und wirkungsvolles Instrument der Gleichstellung und Personalentwicklung am MDC.

 

Das interne, auf 18 Monate angelegte Mentoring-Programm richtet sich ausschließlich an weibliche Postdocs und versteht sich als Cross Mentoring: das heißt, den Wissenschaftlerinnen wird die Zusammenarbeit mit externen Mentorinnen und Mentoren aus Industrie, Forschung und Lehre ermöglicht. Im Laufe der Jahre ist ein bundesweiter, heterogener Pool von engagierten Expertinnen und Experten entstanden. Sie geben ihre Erfahrungen und ihr Wissen weiter, stehen fördernd zur Seite und ermöglichen die Einbindung der Mentees in ihre Netzwerke.

 

Das Mentoring-Programm hat das Ziel, Mentees prozesshaft an ihre persönliche Karriereentscheidung heranzuführen und ihr Bewusstsein zu schärfen, die Postdoczeit am MDC als eine begrenzte Berufsphase zu verstehen. Es soll die Mentees darin unterstützen, eigene Potenziale und Ressourcen zu erkennen und zu nutzen, Kompetenzen zu steigern sowie tragfähige Entscheidungen für den nächsten Karriereschritt zu treffen. Bei Bedarf wird das Programm auch in englischer Sprache angeboten.

 

Neben dem Kernstück des Mentoring-Programms – der Begleitung durch externe Mentorinnen und Mentoren – werden Workshops zu den Themen Führung, Kommunikation und Karriereentwicklung sowie persönliche Beratungen angeboten. Die Mentees entwickeln im Verlauf des Mentoring-Prozesses individuelle Karriereoptionen und -strategien, um ihre beruflichen Ziele zu erlangen und sich im Wettbewerb zu positionieren.

 

Karriereoptionen im Anschluss an die Postdocphase kann für die einzelnen Mentees die Fortsetzung ihres akademischen Karrierewegs bedeuten, aber auch den Wechsel in die Industrie, die Übernahme einer Führungsfunktion oder alternative Karrierewege wie Wissenschaftsmanagement oder Wissenschaftsjournalismus und manchmal auch den bewussten Ausstieg aus den Lebenswissenschaften.

 

Regelmäßige Gruppentreffen, betreut durch die beiden Organisatorinnen – Gabriele Kollinger (Personalentwicklung) und Dr. Christiane Nolte (Frauenvertreterin) – bieten Unterstützung in den einzelnen Phasen des Mentoring-Prozesses und fördern die Kommunikation zwischen den verschiedenen Arbeitsgruppen am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Der Austausch von Erfahrungen, aber auch das Klären schwieriger Situationen sowie die Möglichkeit kollegialer Beratung stehen im Vordergrund dieser Treffen.

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