Gemeinsam Karrierebrücken bauen

Das MentorinnenNetzwerk in Hessen, dem das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung angehört, bereitet Studentinnen und Doktorandinnen auf den Berufseinstieg vor und bestärkt ihre Karriereambitionen.

| Von Karin Ruppert-Röhsler und Dr. Ulrike Kéré

KARIN RUPPERT-RÖHSLER

ist Personalentwicklerin in der Abteilung Strategische Personalentwicklung

der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt.

k.ruppert-roehsler(at)gsi.de

www.gsi.de

 

DR. ULRIKE KÉRÉ

ist Geschäftsführerin des MentorinnenNetzwerks.

kere(at)mentorinnennetzwerk.de

www.mentorinnennetzwerk.de

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung engagiert sich seit 2004 im hessischen MentorinnenNetzwerk (MN) für Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Damit ist das GSI Partner in einer bundesweit einmaligen Förderallianz für gleichstellungsorientierte Nachwuchsförderung von Frauen in MINT-Fächern. Das MentorinnenNetzwerk ist ein übergreifendes Projekt der hessischen Universitäten und Fachhochschulen und mit über 2.000 Mitgliedern das größte Mentoring-Projekt in der europäischen Hochschullandschaft. In einer breiten Förderallianz beteiligen sich zehn namhafte Unternehmen, ein Ministerium und drei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

 

Im Rahmen der Mentoring-Programme des Netzwerkes werden jährlich rund 130 Studentinnen und Doktorandinnen (Mentees) aus Natur- und Ingenieurwissenschaften von berufserfahrenen Frauen aus Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt, praxisnah auf den Berufseinstieg vorbereitet und in ihren Karriereambitionen bestärkt. Derzeit sind neun GSI-Mitarbeiterinnen als Mentorinnen im Netzwerk aktiv, in den letzten zehn Jahren wurden bereits 38 Mentees von GSI-Mentorinnen betreut.

 

Einige Mentorinnen sind schon seit der Gründung des Netzwerkes dabei, wie Prof. Dr. Christina Trautmann. Die Leiterin der GSI-Materialforschung ist überzeugt davon, dass nicht nur die Mentees, sondern auch die Mentorinnen von ihrer Tätigkeit profitieren. So können sie an Seminaren teilnehmen, die ihre Wirkungskraft als Mentorin verstärken und ihre Coaching-Kompetenz erweitern und darüber hinaus ihren ganz persönlichen Horizont erweitern. „Die verschiedenen Beratungsphasen und die Begleitung der Entscheidungsprozesse innerhalb der Mentoring-Beziehungen empfinde ich immer wieder als extrem spannend. Die Mentorinnen-Tätigkeit sowie der Kontakt und die Diskussion mit anderen Mentorinnen sind zudem äußerst anregend für Selbstreflexionen und haben mir immer wieder geholfen, Lösungsansätze für eigene Probleme zu finden“, berichtet Mentorin Trautmann.

 

Prof. Dr. Horst Stöcker, wissenschaftlicher Geschäftsführer des GSI, weist zudem auf die Vorteile hin, die das Mentoring-Angebot für die eigene Nachwuchsrekrutierung birgt: „Durch die Kooperation mit dem MentorinnenNetzwerk können wir in der Nachwuchsförderung noch enger mit den Hochschulen zusammenarbeiten und neue Personalressourcen erschließen, indem wir gezielt weibliche Nachwuchskräfte ansprechen und auf die Anforderungen in unserer Forschungseinrichtung vorbereiten.“ So fand im Juni dieses Jahres bereits zum dritten Mal eine Exkursion des Netzwerks zum GSI statt (siehe Foto). 30 Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen bekamen einen interessanten Einblick in die aktuelle Forschung und konnten das Helmholtzzentrum als attraktiven Arbeitgeber kennenlernen, der nachhaltig mit dem Instrument Mentoring seine Mitarbeiterinnen effizient weiter qualifiziert.

 

Und last, but not least: Das GSI bietet die Aktivitäten des MentorinnenNetzwerks als komplementäres Personalentwicklungsinstrument zum Mentoring-Programm der Helmholtz-Gemeinschaft „In Führung gehen“ an.

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