Der Chancengleichheit konsequent den Weg ebnen

Liebe Leserinnen und Leser,

 

in diesem Herbst lädt die Helmholtz-Gemeinschaft zum zehnten Mal in Folge weibliche Talente aus Forschung und Administration dazu ein, am Mentoring-Programm „In Führung gehen“ teilzunehmen. Für uns ein würdiger Anlass, um mit dieser Sonderausgabe einen Rückblick und einen Ausblick auf die Entwicklung des Mentoring in der Helmholtz-Gemeinschaft und den Helmholtz-Zentren sowie im deutschen Wissenschaftssektor insgesamt zu wagen.

 

Um es gleich vorwegzunehmen: Mentoring-Programme genießen zu Recht eine hohe Akzeptanz – das gilt für die Teilnehmerinnen ebenso wie für die Verantwortlichen in den Wissenschaftseinrichtungen und für öffentliche Geldgeber. Mentoring-Aktivitäten haben sich im Laufe der Zeit einen festen Platz im Instrumentenkasten der auf Gleichstellung zielenden Personalpolitik in den Wissenschaftsinstitutionen erobert und sie haben sich insbesondere bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen bewährt: Denn Mentoring-Programme bieten jungen Frauen Orientierung und Handlungsoptionen für die eigene Karrierestrategie, sie stellen ihnen alternative Rollenbilder und Lebensentwürfe vor und sie eröffnen ihnen den Zugang zu Netzwerken, die ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zugutekommen.

 

Die Helmholtz-Gemeinschaft – und mit ihr viele andere Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland – hat mit ihrem klaren Bekenntnis zum Mentoring die richtige Strategie gewählt, um der Chancengleichheit konsequent den Weg zu ebnen. Doch an dem Ziel, den Frauenanteil in Führungspositionen signifikant zu erhöhen, müssen wir auch weiterhin beharrlich dranbleiben ebenso wie an dem Bemühen, einen – an Diversity und Offenheit orientierten – Kulturwandel in der Wissenschaft anzustoßen. Auch dafür ist Mentoring hervorragend geeignet.

 

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre,

Ihr Karsten Beneke

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