In eigener Sache

Neue Gesichter im Team Talent-Management

Das Talentmanagement spielt in der Helmholtz-Gemeinschaft eine zentrale Rolle. Seit September 2016 gibt es auch eine eigene Referentin für dieses Thema in der Berliner Geschäftsstelle der Gemeinschaft.

Christiane Kasack war zuvor an der Hertie School of Governance tätig, wo sie für die PhD-Programme zuständig war. Nebenbei ist sie freiberuflich als Coach und Trainerin tätig.
Als Referentin für Talentmanagement in der Geschäftsstelle hat sie einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich Karriereorientierung und –förderung, etwa durch Mentoring. Im Videointerview auf Helmholtz Talentcampus erzählt Christiane Kasack, was sie an der Arbeit bei Helmholtz schätzt, warum Wissenschaft international sein muss und welchen Nutzen Mentoring bringen kann.

Johannes Freudenreich hat in Potsdam Politikwissenschaften studiert und promoviert und war zuletzt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung als Referent für Süd- und Mittelamerika bereits in der Nachwuchsförderung aktiv. Er wechselte 2017 in die Strategieabteilung der Helmholtz-Gemeinschaft, da ihn die konzeptionelle Arbeit zu Nachwuchsthemen reizte.
Aktuell entwickelt er gemeinsam mit den Helmholtz-Zentren Leitlinien für die Postdoc-Phase in der Helmholtz-Gemeinschaft. Wozu sich dieser Aufwand lohnt und mit welchen Bereichen er sich in der Geschäftsstelle außerdem beschäftigt, erzählt Johannes Freudenreich im Videointerview auf Helmholtz Talentcampus.

Rückblick: Absolventenfeier der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte am 21. Juni 2017 im Umweltforum Berlin

Am 21. Juni fand die diesjährige Abschlussveranstaltung im Umweltforum Berlin für die 91 Absolventinnen und Absolventen statt, die im Zeitraum Juli 2016 bis Juni 2017 eines der fünf Akademie-Programme abgeschlossen haben.
Neben der Zertifikatsübergabe durch den Präsidenten standen im Mittelpunkt der Veranstaltung auch ein Interview zum Thema „Die Helmholtz-Akademie als Motor für organisationalen Wandel?“ und die Präsentation der Projekte, die im Rahmen des Programms „Führung übernehmen“ entstanden sind, durch die beteiligten Absolventinnen und Absolventen.
Die präsentierten Themen lauteten „Wissensmanagement in Wissenschaftsorganisationen“, „Mobiles Arbeiten – Sicher!“ sowie „Kannst du Kennzahlen?“. Die Präsentationen zu den Projektarbeiten befinden sich auf HelmholtzConnect.

Die nächste Abschlussveranstaltung wird am 5. Juni 2018 stattfinden.

Rückblick auf das Leadership Lab 2017 "Transfer neu gedacht" 

Rund 80 ehemalige und aktuelle Akademie-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer kamen zum diesjährigen Leadership am 22. Juni in der Neuen Mälzerei zusammen, um sich zum Thema „Transfer neu gedacht! – Wie können wir die Erkenntnisse aus der Akademie noch besser in unserem Arbeitsalltag um-setzen?“ auszutauschen.

In diesem Jahr konnten die Teilnehmenden mit Design Thinking eine spannende Innovationsmethode kennenlernen, anhand derer sie im Laufe der Veranstaltung mit ihren Peers in Kleingruppen eine Challenge bearbeitet und diese am Ende der Veranstaltung präsentiert haben.

Design Thinking ist eine nutzerzentrierte Kreativ- und Innovationsmethode, die einem strukturierten Kreativitätsprozess folgt, um innovative Lösungen für komplexe Fragestellungen zu finden. Eine Idee wird zu einer Innovation, wenn sie die Bedürfnisse der Menschen erfüllt und dabei sowohl technisch als auch wirtschaftlich realisierbar ist. Design Thinking verbindet analytisches Denken und kreativen
Freigeist, indem es die Angst vor »Fehlern« nimmt, da diese als notwendiger Bestandteil auf dem Weg zu nachhaltiger Innovation verstanden werden. Dabei zeichnet sich die Methode vor allem durch einen starken Fokus auf den Nutzer und das unmittelbare Testen und Iterieren von Lösungen aus. Im Design Thinking Prozess arbeiten Teams schnell, visuell und iterativ.

Das nächste Leadership Lab findet am 6. Juni 2018 statt.

Reform des Helmholtz-Mentoring-Programms

Mitte Oktober werden wir in Berlin den letzten Jahrgang des Helmholtz-Mentoringprogramms „In Führung gehen“ verabschieden. Im nächsten Jahr werden wir mit einem auf Basis der Erfahrungen und vieler Gespräche, Interviews und Studien neu ausgerichteten Mentoringprogramm starten. Der Fokus des Programms wird auf Karriereorientierung und -planung liegen, entsprechend einem zentralen Bedarf in der Zielgruppe der Postdocs sowie der Mitarbeiter/innen in Administration und Infrastruktur in der parallelen Karrierephase. Als zentrales Angebot auf Gemeinschaftsebene komplementiert es die Karriereberatung vor Ort, die der Impuls – und Vernetzungsfonds durch die Ausschreibung von Helmholtz Career Development Centers for Researchers seit diesem Jahr fördert. Die individuelle Karriereförderung von Frauen wird in Zukunft mit der Chance verbunden, Themen der persönlichen Lebensgestaltung aber auch der genderbezogenen Diskriminierung für Männer wie Frauen in der Organisation zu einem gemeinsamen Thema zu machen: Das Programm wird Frauen und Männern offen stehen. Damit einher geht eine Verdopplung der Plätze. Vielfalt soll im zukünftigen Programm über Gender hinaus als didaktische Ressource genutzt werden, etwa mit Bezug auf die kulturelle Herkunft, die Fachkultur oder das jeweilige Aufgabenfeld. Jährliche Karrieretage, die für Alumni und weitere Interessierte offen sind, sollen das Angebot komplettieren.
Bewerbungen für das neue Mentoringprogramm werden im Frühjahr 2018 möglich sein.

Karolinska Institutet & Helmholtz Association Doctoral Supervision Course

Promovierende tragen wesentlich zu den Forschungsleistungen der Helmholtz-Gemeinschaft bei und sind zugleich Führungskräfte von morgen. Sie sind an Helmholtz-Zentren angestellt oder nutzen unsere Forschungsinfrastruktur. Eine gute Betreuung ist dabei der zentrale Baustein für eine erfolgreiche Promotion. 
Aus diesem Grund hat die Helmholtz-Gemeinschaft gemeinsam mit dem Karolinska Institutet im August 2017 einen „Doctoral Supervision Course“ in Stockholm angeboten. Das Karolinska Institutet ist eine der größten und renommiertesten medizinischen Universitäten der Welt und ist gleichzeitig führend in der Ausbildung von Promovierenden.
Fünf Tage beschäftigten sich 26 Betreuer und Betreuerinnen von Promotionsvorhaben mit den zentralen Elementen einer erfolgreichen Betreuung, lernten die Verfahren am Karolinska Institutet und an anderen Helmholtz-Zentren kennen, tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und entwickelten Pläne für eine verbesserte Betreuung in ihrem Arbeitsalltag. Der Pilotworkshop war ein erster Schritt, um diesem wichtigen Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Im März nächsten Jahres ist ein Folgeworkshop geplant, bei dem auch überlegt werden soll, wie sich die Qualität der Betreuung von Promovierenden in der Helmholtz-Gemeinschaft weiter steigern lässt.

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