Klimawandel

"Der IPCC-Sonderbericht zeigt, dass eine 1.5°C Begrenzung der globalen Erwärmung machbar ist und damit die Risiken für Mensch und Natur deutlich verringert werden können." 

Daniela Jacob

Seit Beginn der Industrialisierung ist die globale Durchschnittstemperatur um mehr als 1 Grad gestiegen. Wie entwickelt sich das Klima weiter? Was sind die Folgen? Kann es uns gelingen, die Treibhausgase deutlich zu reduzieren und so die Erderwärmung zu stoppen? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen die Wissenschaft. Auf unserer Themenseite haben wir Antworten zusammengestellt.

Auf dieser Seite finden Sie Ansprechpartner, Factsheets, Grafiken und aktuelle Meldungen zum Thema "Klimawandel" und "Klimaforschung".

Pressekontakte

In der nachstehenden Liste finden Sie Ansprechpartner der Helmholtz-Klimainitiativen.

Mehr zu den Helmholtz-Klimainitiativen unter Forschung zum Klimawandel

----------------------------------------------------------------------

Climate Service Center Germany (GERICS)

Ragnhild Eisengarten

Tel: +49 (0) 40 226 338 0
Email. cs-sekretariat(at)hzg.de

Homepage

----------------------------------------------------------------------

European Climate Research Alliance (ECRA)

Dr. Tina Swierczynski (bis 31.12.2017)

Tel: +32 2 5000 983
Email. secretariat(at)ecra-climate.eu

Homepage

----------------------------------------------------------------------

Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM)

Prof. Dr. Peter Lemke

Email. Peter.Lemke@awi.de 

Homepage

----------------------------------------------------------------------

Netzwerk der regionalen Helmholtz-Klimabüros

Email. netzwerk(at)klimabuero.de

Homepage

----------------------------------------------------------------------

TERENO - Terrestrial Environmental Observatories

Dr. Heye Bogena

Tel: +49-(0)2461-616752
Email. h.bogena@fz-juelich.de

Dr. Steffen Zacharias

Tel:  +49-(0)341 235-1381
Email.steffen.zacharias@ufz.de

PD Dr. Ralf Kiese

Tel:  +49-(0)8821 183-153
Email.ralf.kiese@kit.edu

Dr. Ingo Heinrich

Tel:   +49-(0)331-28828988
Email. ingo.heinrich(at)gfz-potsdam.de

Homepage


Fact-Sheet

Warum setzt sich Deutschland für den Klimaschutz ein?

  • Der Klimawandel macht sich in Deutschland unter anderem durch eine Zunahme von Extremwetterereignissen bemerkbar. Die volkswirtschaftlichen Verluste durch die Hitzewelle im Jahr 2003 werden auf über 13 Milliarden Euro beziffert. Gleichzeitig führte diese Hitzewelle zu schätzungsweise 7.000 hitzebedingten zusätzlichen Todesfällen im Südwesten von Deutschland.
  • Ohne eine Begrenzung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen könnte die Erderwärmung bis 2100 auf 4 °C oder mehr ansteigen.
  • Seit Beginn der Industrialisierung hat Deutschland fast fünf Prozent zur globalen Erderwärmung beigetragen, obwohl die deutsche Bevölkerung nur rund ein Prozent der Weltbevölkerung ausmacht.

Was sind die aktuellen Klimaschutzziele?

  • In dem historischen Klimavertrag von Paris werden erstmals alle Vertragsstaaten – neben allen Industriestaaten auch Entwicklungs- und Schwellenländer – ab 2020 zu völkerrechtlich bindenden Emissionsreduktionen verpflichtet, um die Erderwärmung deutlich unter 2 °C zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, sie auf 1,5 °C zu begrenzen.
  • Mit dem „nationalen Beitrag“, den die EU-Mitglieder zum Pariser Abkommen bei den Vereinten Nationen eingereicht haben, verpflichten sich die EU-Mitgliedsstaaten bis 2030 zu einer gesamteuropäischen Emissionsreduktion von mindestens 40 Prozent verglichen mit 1990. Dieses Ziel ist in das langfristige Klimaschutzziel der EU eingebettet, den EU-weiten Treibhausgasausstoß bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu verringern.
  • Im Energiekonzept von 2010 und im Klimaschutzplan 2050 hat Deutschland Meilensteine für eine Reduktion der Treibhausgase, den Ausbau der erneuerbaren Energien und gesteigerte Energieeffizienz festgehalten. Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 sinken, der Anteil der erneuerbaren Energien auf 60 Prozent am Endenergieverbrauch steigen und der Primärenergieverbrauch um 50 Prozent gegenüber 2008 sinken.
  •  Um einen Beitrag zu leisten, die 2 °C- oder sogar die 1,5 °C-Obergrenze einzuhalten, sollen die deutschen Treibhausgasemissionen in allen Sektoren insgesamt bis 2030 gegenüber 1990 um mindestens 55 Prozent gesenkt werden.

Quelle: BMUB, Klimaschutz in Zahlen 2017


Grafiken

Hier finden Sie Grafiken zur Klimaerwärmung in der Arktis.

Weitere Impressionen finden Sie in der Mediathek des Alfred-Wegener-Instituts


Pressemitteilungen

Aktuelle Meldungen aus den Helmholtz-Zentren zum Thema "Klimawandel" und "Klimaforschung".


Kontakt

    • Kommunikation und Außenbeziehungen
    • Helmholtz-Geschäftsstelle
  • Photo of Roland Koch
    • Roland Koch
    • Pressesprecher / Stellv. Bereichsleiter Kommunikation und Außenbeziehungen

Forschungsbereich Erde & Umwelt

Die Erd- und Umweltforschung untersucht die grundlegenden Funktionen des Systems Erde und die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Natur und schafft damit eine solide Wissensbasis, um die menschlichen Lebensgrundlagen langfristig zu sichern.

Alle Forschungsprogramme finden Sie hier