Coronavirus SARS-CoV-2

Wir wollen durch Spitzenforschung dazu beitragen, die Krise zu bewältigen. Ein signifikanter Teil unserer Forschung fokussiert sich nun auf das Coronavirus.

Otmar D. Wiestler

Die COVID-19-Pandemie stellt unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns vor immense Herausforderungen. Helmholtz leistet als Deutschlands größte Forschungsorganisation wichtige Beiträge, um durch Spitzenforschung die Corona-Krise zu bewältigen. 

Montag, 19. April 2021

Versorgung von Krebspatienten hochgefährdet

Dramatisch steigende Corona-Infektionszahlen und Intensivstationen, die keine Patienten mehr aufnehmen können – für Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs wird die Situation aufgrund zunehmender Versorgungsengpässe immer besorgniserregender. Die Corona Task Force von Deutscher Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zeichnet ein düsteres Bild: Sollte sich die Lage nicht kurzfristig entspannen, droht ein Kollaps des Versorgungssystems. Viele Patienten könnten dann nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden, mit heute noch gar nicht absehbaren Folgen. Die drei großen deutschen Krebsorganisationen fordern die Politik zum sofortigen und zwingenden Handeln auf und richten einen dringenden Appell an die Bevölkerung.

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Mittwoch, 14. April 2021

Neue Befunde zur Beständigkeit neutralisierender Antikörper

Es ist eine offene Frage, inwiefern nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion der Schutz vor einer Neuinfektion besteht. Neue Befunde dazu liefert nun die „Rheinland Studie“, eine bevölkerungsbezogene Studie des DZNE im Raum Bonn. Blutproben aus dem vergangenen Jahr belegen, dass eine wichtige Komponente der Immunität – die Konzentration spezifischer, neutralisierender Antikörper gegen das Coronavirus – nach vier bis fünf Monaten bei den meisten Studienteilnehmenden mit einer vorherigen Infektion abgenommen hatte. Bei manchen sank der Antikörper-Spiegel sogar unter die Nachweisgrenze. Diese im Wissenschaftsjournal „Nature Communications“ veröffentlichten Ergebnisse legen die Basis für geplante Folgeuntersuchungen.

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Dienstag, 13. April 2021

Folgen des Lockdowns: Daten zu Schadstoffen in der Atmosphäre

Eine Folge der Corona-Pandemie sind weltweit Einschränkungen der Mobilität. Das hat Auswirkungen auf die Schadstoffbelastung der Atmosphäre. Forschende in aller Welt nutzen die einmalige Chance für Messungen, sammeln Daten und veröffentlichen Untersuchungen. Ein internationales Team unter Leitung des Jülicher Instituts für Troposphärenforschung stellte jetzt eine umfangreiche Übersichtsstudie der Ergebnisse bis September 2020 vor. Gleichzeitig ermöglicht die Datensammlung wissenschaftlich fundierte Vorhersagen zur Schadstoffbelastung von Mobilitätsszenarien der Zukunft.

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Donnerstag, 8. April 2021

HMGU-Studie: Auch in der zweiten Welle waren deutlich mehr Kinder mit SARS-CoV-2 infiziert als bekannt

Eine Studie des Helmholtz Zentrums München (HMGU) kommt zu dem Ergebnis, dass während der zweiten Corona-Welle drei- bis viermal mehr Kinder in Bayern mit SARS-CoV-2 infiziert waren als über PCR-Tests gemeldet wurde. Zudem wiesen am Ende der zweiten Welle etwa achtmal mehr Kinder Antikörper gegen das Coronavirus auf als am Ende der ersten Welle. Die Ergebnisse besitzen Relevanz für Entscheidungen über Maßnahmen zu Eindämmung des Pandemiegeschehens.

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Erste Ergebnisse auf dem Weg zu inhalierbaren Medikamenten gegen SARS-CoV-2

Das internationale Konsortium iCAIR® hat im Mai 2020 ein Forschungsprojekt zur Entwicklung von Medikamenten gegen SARS-CoV-2 gestartet. Eng in das Projekt eingebunden ist auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Der Ansatz der iCAIR®-Forschenden fußt auf dem sogenannten Drug Repurposing – also der Nutzung von Medikamenten, die bereits für andere Indikationen zugelassen sind. Erste Erkenntisse liegen bereits vor: So verhindern etwa Wirkstoffe aus zugelassenen Bauchspeicheldrüsenmedikamenten den Viruseintritt in die Zelle.

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Dienstag, 6. April 2021

DKFZ startet Studie zu psychosozialen Belastungen von Krebspatienten während der Corona-Pandemie

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die psychosoziale Gesundheit von Krebspatienten aus? Diese Frage wollen Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nun untersuchen. In den kommenden Wochen starten sie dazu eine Befragung von 2400 Krebspatienten aus Baden-Württemberg zu ihren Erfahrungen mit den Pandemie-bedingten Einschränkungen und Veränderungen.

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HZI-Forscher: Neue Viren, neue Herausforderungen

Im Tierreich kursieren viele Tausend Viren, die auf Menschen überspringen könnten. SARS-CoV-2 hat gezeigt, wie schnell sich neue Viren weltweit ausbreiten können. Die Forscher Luka Cicin-Sain und Carlos Guzmán vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) berichten über die Herausforderungen, vor die neue Viren uns stellen, und wie die Wissenschaft bei der Impfstoffentwicklung versucht, mit ihnen Schritt zu halten.

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Donnerstag, 2. April 2021

DESY-Röntgenquelle findet vielversprechende Kandidaten für Coronamedikamente

An der hochbrillanten Röntgenlichtquelle PETRA III des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY hat ein Forschungsteam mehrere Kandidaten für Wirkstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert. Sie binden an ein wichtiges Protein des Virus und könnten damit die Basis für ein Medikament gegen COVID-19 sein. 

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Donnerstag, 25. März 2021

Alarmsignale für kritisches Gedränge erkennen

Dicht gedrängte Menschenmassen in Stadien, Clubs, Bahnhöfen oder Fußgängerzonen: Was derzeit wirkt wie ein Bild aus einer anderen Welt, ist tatsächlich Gegenstand des europäischen CrowdDNA-Projekts, an dem das Forschungszentrum Jülich beteiligt ist. Die Forschenden wollen mithilfe modernster Sensortechnik gut messbare Merkmale bestimmen, mit denen sich das Verhalten von Menschenmengen und davon ausgehende Gefahren präzise vorhersagen lassen. Langfristiges Ziel ist eine neue Generation von Simulationswerkzeugen, die Betreiber und Organisatoren von öffentlichen Räumen und Massenveranstaltungen bei ihrer Arbeit unterstützt – in einem Leben nach der Pandemie, oder auch, um Regelungen für potenzielle COVID-19-Hot-Spots zu entwerfen.

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Dienstag, 23. März 2021

Call des Human Brain Project für neue Forschungsprojekte

Eine Erkrankung an COVID-19 beeinflusst auch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die Folgen sind bisher nur schwer abzuschätzen. Um die Corona-Forschung im Zusammenhang mit Hirnleistungsstörungen und psychischen Erkrankungen zu vertiefen, starten und finanzieren das Human Brain Project (HBP) und seine Forschungsinfrastruktur EBRAINS einen neuen Call for Expression of Interest (CEol), der Forscher einlädt, neue Studienprojekte vorzuschlagen.

Im Human Brain Project bauen mehr als 500 Wissenschaftler aus über 140 Forschungseinrichtungen gemeinsam eine einzigartige Infrastruktur auf, in der sie Hirnforschung und Informationstechnologie vernetzen und weiterentwickeln. Ziel ist, das Gehirn besser zu verstehen und dadurch Krankheiten künftig früher diagnostizieren und gezielter therapieren zu können.

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Donnerstag, 18. März 2021

Mentale Gesundheit fördert bei Kindern Aktivität im Lockdown

Die Motorik-Modul-Längsschnittstudie (MoMo) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) zeigt, dass sich die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im ersten Lockdown verschlechtert hat. Bei Kindern zwischen vier und zehn Jahren und, unabhängig vom Alter, bei Mädchen förderte die mentale Gesundheit das Aktivitätsverhalten im coronabedingten Lockdown im Frühjahr 2020. Zu diesem Ergebnis kommen die Forschenden in ihrer aktuellen Studie, die in der Fachzeitschrift Children erschienen ist.

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Mittwoch, 17. März 2021

SARS-CoV-2 infiziert Zellen über virale Türöffner, die bei Älteren, Männern und Rauchern vermehrt vorkommen

Aus einer neuen Studie geht hervor, welche Zelltypen aufgrund ihrer Genexpression mit SARS-CoV-2 infiziert werden können. Die Studie stellt außerdem fest, dass die Zellen älterer Personen, von Männern und Rauchern vermehrt virale Türöffner für das Coronavirus besitzen. Dies könnte eine Erklärung für schwerere Verläufe von COVID-19 in diesen Gruppen sein. Die Autorinnen und Autoren der Studie sind Teil des Human Cell Atlas Lung Biological Network und u.a. am Helmholtz Zentrum München, dem Broad-Institut von MIT und Harvard, dem Wellcome-Sanger-Institut und am University Medical Center Groningen ansässig.

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Dienstag, 16. März 2021

COVID-19: Forschungserfolge und offene Fragen

Während eines virtuellen I&I-Symposiums zu COVID-19, zu dem das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) eingeladen hatte, haben führende Experten ihre Forschung und Prognosen zur Corona-Pandemie vorgestellt. Sie hatten erfreuliche Neuigkeiten zu den Impfstoffen und Immunreaktionen, warnten aber auch vor der dritten Welle. Rund 2000 Personen haben an dem Symposium teilgenommen. Zu den Sprechern zählten u.a. Christian Drosten (Charité), Michael Meyer-Hermann (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung), Klaus Rajewsky (MDC) und Ugur Sahin (BioNTech).

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Donnerstag, 11. März 2021

Forschern des HZI und der TU Braunschweig gelingt Entwicklung neutralisierender Antikörper aus Immunzellen gesunder Spender

Ein internationales Forschungsteam der Technischen Universität Braunschweig und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) hat in der Fachzeitschrift Nature Communications über die Entwicklung besonderer Antikörper gegen SARS-CoV-2 berichtet. Diese Antikörper hindern die Viren daran, in Wirtszellen einzudringen, und wurden aus einer Antikörpergenbibliothek isoliert, die bereits vor der Pandemie aus Immunzellen gesunder Spender hergestellt wurde. Die Studie zeigt, wie sich in Zukunft Wirkstoffe gegen bisher unbekannte, neu auftretende Viren sehr schnell ohne Patientenmaterial erzeugen lassen können.

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Dienstag, 9. März 2021

Erhöhte Pollenkonzentration geht mit erhöhten SARS-CoV-2-Infektionszahlen einher

Fliegen viele Pollen in der Außenluft, kommt es zu erhöhten Infektionsraten mit SARS-CoV-2. Dies hat ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) mit einer breit angelegten Studie gezeigt. Angehörige von Hochrisikogruppen könnten sich durch das Beobachten von Pollenflugvorhersagen und ein entsprechendes Tragen von Staubfiltermasken schützen.

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Donnerstag, 4. März 2021

Online-Tool des HZI analysiert Verbreitungsdynamik von SARS-CoV-2-Varianten

Das Online-Tool CoVerage analysiert die Verbreitungsdynamik der Varianten von SARS-CoV-2, ermittelt also, wie erfolgreich sich welche Virusvariante verbreitet. Als Datengrundlage verwendet die Webressource die Genom-Datenbank Gisaid. Gisaid ist eine internationale Initiative mit dem Ziel, Forschungsdaten schnell öffentlich verfügbar zu machen. Die Datenbank wird von Wissenschaftler:innen aus aller Welt zügig mit Genom-Sequenzen von Viren wie H1N1, Influenza oder SARS-CoV-2 gefüllt, sodass sie einen breiten Überblick über Mutationen und ihre genetischen Unterschiede ermöglicht. 

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No-Covid-Gruppe gibt Empfehlungen für Teststrategien und Bildung, Schulen und Kitas

Die Wissenschaftler der No-Covid-Gruppe, zu denen auch die HZI-Forscher Melanie Brinkmann und Michael Meyer-Hermann gehören, haben sich für umfangreiche Tests, eine schnellere Kontaktverfolgung und zügiges Impfen ausgesprochen. Nur dann seien Öffnungen möglich. Tests müssten daher zur Alltagsroutine werden. 

Auch für den Betrieb von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in der Corona-Pandemie hat die No-Covid-Gruppe Handlungsempfehlungen vorgelegt. Um den Schutz der Gesundheit zu gewährleisten, schlagen die Experten unter anderem präventive Infektionsschutzmaßnahmen, eine konsequente Kohortierung, breites Testen und eine bedarfsorientierte Priorisierung beim Präsenzunterricht vor.

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Empfehlungen Teststrategien

Empfehlungen Bildung, Schulen und Kitas


Donnerstag, 25. Februar 2021

Helmholtz-Zentren unterstützen Gesundheitsämter bei der Einführung von SORMAS

Um Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen, ist das Management der Kontaktpersonen ein essenzieller Baustein. Das digitale Tool SORMAS hilft Gesundheitsämtern, wertvolle Zeit zu sparen. Aufgrund der großen Nachfrage zur Einführung des digitalen Tools in Gesundheitsämtern unterstützen alle Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und die Akademie des Öffentlichen Gesundheitswesens in ihren Betreuungsangeboten.

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Freitag, 19. Februar 2021

Immunologie-Symposium mit führenden Corona-Experten

Ein hochrangiges internationales Panel wird am 3. März 2021 die neueste Forschung zur Pandemie, zu Coronaviren und ihren Varianten, zu Impfstoffen und Therapien vorstellen. Das virtuelle Symposium zu COVID-19 haben das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und die Initiative „Immunologie und Inflammation “ der Helmholtz-Gemeinschaft organisiert. Zu den Referentinnen und Referenten zählen u.a. Michael Meyer-Hermann (HZI), Uğur Şahin (BioNTech) und Christian Drosten (Charité Berlin).

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Donnerstag, 18. Februar 2021

Forschungsteam des HZI und NMI entwickelt hochempfindlichen Test auf SARS-CoV-2-Antikörper

Das NMI Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut an der Universität Tübingen hat gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig einen Antikörpertest entwickelt, der parallel verschiedene Antikörper detektieren kann. Der Antikörpertest findet bereits Anwendung in diversen Studien und liefert wertvolle Daten zum Pandemiegeschehen, so zum Beispiel in der bundesweiten Antikörperstudie MuSPAD des HZI. Die Validierung des neuen Corona-Antikörpertests wurde jetzt im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

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Montag, 15. Februar 2021

Wie das Immunsystem SARS-CoV-2 den Weg ebnet

Mit antiviralen Botenstoffen will das Immunsystem SARS-CoV-2 eigentlich bekämpfen. Ein Forschungsteam von Charité und MDC hat nun gezeigt, wie ein solcher Botenstoff die Vermehrung des Virus begünstigen kann. Die Ergebnisse sind im Fachjournal EMBO Molecular Medicine veröffentlicht.

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Mittwoch, 10. Februar 2021

Wissenschaftler liefern Handlungsoptionen für eine NoCovid- Strategie

Die Wissenschaftler der NoCovid-Initiative haben Vorschläge für „Grüne Zonen“ unterbreitet, in denen die Beschränkungen gelockert werden könnten. Ziel sei es, das Leben während der Corona-Pandemie trotz der hochansteckenden neuen Varianten zu erleichtern. Jetzt veröffentlichen sie Handlungsoptionen als Entscheidungshilfe für die Politik. 

NoCovid besteht aus 14 aus Eigeninitiative engagierten interdisziplinären Experten. Unter ihnen sind auch Melanie Brinkmann und Michael Meyer-Hermann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).

Handlungsoptionen

Meldung des HZI


Dienstag, 9. Februar 2021

Compliance bei Corona-Maßnahmen

Ein Jahr nach Beginn der COVID-19-Pandemie befindet sich Deutschland wieder im Lockdown. Wie lange noch, ist ungewiss. Berechnungen des Forschungszentrums Jülich und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) zeigen, warum es so wichtig ist, dass viele Menschen ihre Kontakte einschränken. Nur wenn die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung tatsächlich den Kontaktbeschränkungen folgt, ist es überhaupt möglich, die Infektionszahlen innerhalb von einigen Wochen deutlich zu reduzieren. In den durchgerechneten Szenarien gelingt dies nur bei einer vergleichsweise starken Einschränkung der Kontakte, und auch nur dann, wenn eine große Mehrheit der Bevölkerung den Kontaktbeschränkungen folgt.

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Montag, 8. Februar 2021

Baden-Württemberg untersucht flächendeckend Virusmutationen - DKFZ ist beteiligt

Die flächendeckende Sequenzierung positiver SARS-CoV-2-Proben läuft in Baden-Württemberg an. Gemeinsam haben die Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg und Tübingen und das Landesgesundheitsamt in Zusammenarbeit mit ihren Partnern bereits rund 1.000 positive Proben vollständig sequenziert. Dabei wurden sowohl die in Großbritannien (B.1.1.7) als auch die in Südafrika (B.1.351) erstmals beschriebenen Varianten von SARS-CoV-2, die eine höhere Infektiosität aufweisen, auch in Baden-Württemberg gefunden. Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) zählt zu den beteiligten Partnern. 

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Dienstag, 2. Februar 2021

Digitale Plattform für einen optimierten Einsatz von Corona-Tests geht online

Das gezielte Testen auf COVID-19 ist eines der effektivsten Mittel, um auf die derzeitige Pandemie sinnvoll reagieren zu können. Doch bei sehr hohen Inzidenz-Zahlen stoßen die vorhandenen Testkapazitäten an ihre Grenzen. Genau hier will die Plattform „Where2Test“ ansetzen, an der Forscher am Görlitzer Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) derzeit arbeiten und die der Freistaat Sachsen mit einer Million Euro finanziert. Ein erster Meilenstein ist nun erreicht: Der Prototyp ist am 1. Februar 2021 online gegangen.

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Freitag, 29. Januar 2021

Modellierer am HZI entwickeln Vorhersagemodell für die SARS-CoV-2-Pandemie

Was ist nötig und zugleich wirkungsvoll? Ein am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entwickeltes Vorhersagemodell soll Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung Klarheit bringen, wann welche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie helfen.

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Donnerstag, 28. Januar 2021

Wissenschaftler fordern zügige Senkung der Corona-Fallzahlen in Europa

Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat sich für einen Corona-Aktionsplan in Europa ausgesprochen. Angesichts der hohen Fallzahlen und der neuen Virusvarianten sei es erforderlich, die Eindämmung auf dem ganzen Kontinent zu verstärken. Ein gemeinsames Handeln aller europäischen Länder werde jede nationale und örtliche Anstrengung wirkungsvoller machen, heißt es in dem Papier, das die britische Medizin-Zeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht hat. Zu der Gruppe gehören unter anderen Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Andreas Peichl vom ifo Institut. 

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Mittwoch, 27. Januar 2021

Die Corona-Antikörperstudie des HZI geht in die zweite Runde

Erneut haben mehrere tausend Menschen aus Aachen, Eschweiler, Stolberg, Herzogenrath und Würselen vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) die Einladung erhalten, freiwillig an der Corona-Antikörperstudie „MuSPAD“ teilzunehmen. Die Probeentnahmen finden vom 27. Januar bis zum 23. Februar statt. MuSPAD steht für „Multilokale und Serielle Prävalenzstudie zu Antikörpern gegen SARS-CoV-2 in Deutschland“. Im Herbst 2020 wurden schon mehr als 2.000 Menschen aus der Städteregion Aachen getestet, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden.

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Weltweit millionenfach eingesetzte Erfindung aus dem KIT macht PCR-Methode mit Magnetpartikeln effizienter

Der PCR-Test stellt die derzeit verlässlichste Methode dar, eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachzuweisen. Dabei werden Bruchstücke der Erbsubstanz des Virus aufgespürt. Die im Abstrich enthaltene Erbsubstanz muss zunächst gereinigt und konzentriert werden. Für diese Aufreinigung verwenden die wirksamsten Verfahren speziell beschichtete Magnetpartikel. Eine Erfindung von Wissenschaftlern des KIT macht diese aufwendige Methode effizienter.

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Montag, 25. Januar 2021

Wissenschaftsrat veröffentlicht Positionspapier „Impulse aus der COVID-19-Krise“ 

Die COVID-19-Krise markiert eine historische Zäsur, deren Tiefe sich derzeit noch nicht abschätzen lässt. Sie hat Transformationsprozesse wie den digitalen Wandel beschleunigt, andere wie etwa Anstrengungen zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung verlangsamt oder zurückgeworfen. In dem heute veröffentlichten Positionspapier „Impulse aus der COVID-19-Krise für die Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems in Deutschland“ richtet der Wissenschaftsrat den Blick in die Zukunft. Mit dem Papier möchte der Wissenschaftsrat in der Krise sichtbar gewordene Herausforderungen und Schwächen des Wissenschaftssystems aufzeigen, notwendige Transformationen vorantreiben und eine Debatte über grundlegende Neuorientierungen wissenschaftspolitischen Handelns anstoßen.

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Donnerstag, 21. Januar 2021

Neue Homepage des HZI und des DLR stellt Infektionsgeschehen dar

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) eine Homepage entwickelt, welche das Infektionsgeschehen bis auf die kommunale Ebene aktuell und detailliert darstellt. Die dort bereitgestellte Information zu dem lokalen Reproduktionswert (R-Wert) ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Detektion von lokalen Vorkommen der Mutationen des Corona-Virus SARS-CoV-2.

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Mittwoch, 20. Januar 2021

Bundesweiter Gedächtnistest: Was macht Corona mit unserem Kopf?

Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) rufen dazu auf, per Smartphone an der Erforschung der vom Coronavirus verursachten Erkrankung COVID-19 mitzuwirken. Das bundesweite Bürgerforschungsprojekt beruht auf Gedächtnistests, die anhand einer speziellen App durchgeführt werden. Auf diese Weise soll untersucht werden, wie sich die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und eine COVID-19-Erkrankung auf die Gedächtnisleistung auswirken. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative des DZNE und des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) an der Universitätsmedizin Magdeburg, an dem Wissenschaftler des bundesweiten klinischen Netzwerks des DZNE beteiligt sind.

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Montag, 18. Januar 2021

COVID-19 hat viele Gesichter

Die von SARS-CoV-2 verursachte Erkrankung COVID-19 umfasst nach aktuellen Untersuchungen mindestens fünf verschiedene Varianten. Diese unterscheiden sich darin, wie das Immunsystem auf die Infektion reagiert. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn präsentieren diese Befunde gemeinsam mit weiteren Fachleuten aus Deutschland, Griechenland und den Niederlanden im Wissenschaftsjournal „Genome Medicine“. Die Studienergebnisse könnten zu einer effektiveren Behandlung beitragen.

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Mittwoch, 23. Dezember 2020

SORMAS entlastet Gesundheitsämter

Die schnelle und effiziente Erfassung, Betreuung und Dokumentation von COVID-19 Fall- und Kontaktpersonen sind wichtige Bausteine im Kampf gegen die Pandemie. „Ich befürworte die flächendeckende Einführung von SORMAS in den Gesundheitsämtern ausdrücklich – auch im Namen der Betroffenen“, sagt Claudia Schmidtke, Patientenbeauftragte der Bundesregierung. Das digitale System SORMAS wurde vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig federführend entwickelt. Durch die Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit steht SORMAS allen Gesundheitsämtern kostenlos zur Verfügung.

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DLR-Stu­die un­ter­sucht Mo­bi­li­tät im zwei­ten Lock­down

Wie hat sich das Mobilitätsverhalten in Deutschland während des zweiten Corona-Lockdowns verändert? Dieser Frage geht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer Studie nach. Von Ende November bis Anfang Dezember befragten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DLR zum dritten Mal rund 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen. Wie bei den ersten beiden Umfragen im Frühjahr und Sommer 2020 interessierten sie sich für das Mobilitätsverhalten in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Einkaufen und Reisen. „Erneut haben wir Veränderungen festgestellt: Der Reiseverkehr an Weihnachten wird voraussichtlich um rund die Hälfte zurückgehen. Der Trend zum Online-Shopping bleibt bestehen – und der dramatische Rückgang bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel setzt sich fort“, fasst Dr. Claudia Nobis vom DLR-Institut für Verkehrsforschung die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

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Dienstag, 22. Dezember 2020

Eine gemeinsame europäische Strategie gegen COVID-19

Aktuell werden in vielen Ländern Europas hohe Infektionszahlen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verzeichnet. Dies führt zu vermehrten Todesfällen und stellt eine Belastung für die Gesellschaft, Gesundheitssysteme und Volkswirtschaft dar. Eine internationale Initiative von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fordert eine europäische Strategie zur raschen und nachhaltigen Reduktion der COVID-19-Fallzahlen. Die Stellungnahme wurde von verschiedenen Experten verfasst, unter anderem von Melanie Brinkmann, Virologin am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Die mehr als 300 Unterzeichner plädieren für eine starke, koordinierte europäische Antwort mit klar definierten mittel- und langfristigen Zielen. Die Strategie sollte das Ziel haben, in ganz Europa niedrige Fallzahlen zu erreichen und zu erhalten.

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Montag, 21. Dezember 2020

Wie das Coronavirus mit Zellen interagiert

Bislang gab es keine detaillierten Informationen, welcher Teil des menschlichen Proteoms – sprich: der Gesamtheit aller im menschlichen Zellen vorkommenden Proteine – im direkten Kontakt mit der viralen RNA steht.Wissenschaftlern des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) Würzburg, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und des Broad Institutes (Cambridge, USA) ist es gelungen, den ersten globalen Atlas der direkten Interaktionen zwischen der SARS-CoV-2-RNA und dem Proteom des menschlichen Wirts zu erstellen. Darüber hinaus identifizieren die Autoren wichtige Regulatoren der viralen Replikation. 

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Freitag, 18. Dezember 2020

Erste COVID-19-Impfstoffe kurz vor der Zulassung in Deutschland - was heißt das für Krebspatienten?

Experten rechnen mit einer Zulassung der ersten Impfstoffe gegen COVID-19 noch vor Weihnachten. Bis es ausreichende Impfstoffmengen gibt, soll die Impfung zuerst Risikogruppen und medizinischem Personal angeboten werden. Wer ist damit gemeint und was heißt das für Krebspatienten? Was weiß man über Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung bei Krebspatienten? Eine Einschätzung der aktuellen Situation liefert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums.

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Montag, 14. Dezember 2020

Zweite Pandemiewelle trifft Krebspatienten hart

Die Corona-Pandemie bringt die Kliniken in Deutschland an die Belastungsgrenze. Die Versorgung von Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs ist dadurch deutlich beeinträchtigt. Die Corona Task Force von Deutscher Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) warnt davor, dass ein weiteres Ansteigen der Corona-Neuinfektionen zu bedrohlichen Situationen für Krebspatienten führen kann und richtet einen Appell an die Bevölkerung: Wer sich vor Infektionen schützt, schützt auch Krebspatienten und Menschen mit anderen schweren Erkrankungen.

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Freitag, 11. Dezember 2020

Kaum Sport – aber mehr Bewegung im Lockdown

Als im Frühjahr 2020 Fußballclubs und Turnvereine wegen der Corona-Pandemie für mehrere Wochen geschlossen waren, haben Kinder und Jugendliche sich Bewegungsmöglichkeiten im Alltag gesucht. Die Motorik-Modul-Studie (MoMo) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) stellt im Rahmen einer ergänzenden Studie mit mehr als 1.700 Kindern und Jugendlichen zwischen vier und 17 Jahren fest: Sie haben sich rund 36 Minuten länger pro Tag in ihrem Alltag bewegt, verbrachten aber auch eine Stunde länger am Bildschirm. Über die Ergebnisse berichtet das Team aktuell in der Zeitschrift Scientific Reports.

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Donnerstag, 10. Dezember 2020

Signifikanter Effekt von Schulschließungen

Bevor ausreichend viele Menschen geimpft sind, bleiben nichtpharmazeutische Interventionen (NPI) wie das Reduzieren sozialer Kontakte notwendig, um die Bevölkerung so gut wie möglich vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu schützen. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben mit Methoden des Maschinellen Lernens die Wirksamkeit von NPI untersucht. Ihre Analyse von Daten aus neun europäischen Ländern und 28 US-Bundesstaaten zeigt, dass insbesondere frühzeitige Schulschließungen die Trendwende bei den täglichen Fallzahlen ausmachen können. Das Preprint der Studie, die im European Journal of Information Systems veröffentlicht wird, ist unter https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000126905 nachzulesen.

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Dienstag, 8. Dezember 2020

Neue Stellungnahme: Leopoldina schlägt härteren Lockdown über Weihnachten vor

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt in der heute veröffentlichten Ad-hoc-Stellungnahme „Coronavirus-Pandemie: Die Feiertage und den Jahreswechsel für einen harten Lockdown nutzen“ ein zweistufiges Vorgehen. Die Rahmenbedingungen ‒ Weihnachtsferien in Bildungseinrichtungen und eingeschränkter Betrieb in vielen Unternehmen und Behörden – bieten die Chance, in der Eindämmung der Pandemie ein großes Stück voranzukommen.

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Montag, 7. Dezember 2020

Björn Steiger Stiftung unterstützt SORMAS

Im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) wird angesichts der Herausforderungen durch die anhaltende Corona-Pandemie SORMAS, ein führendes digitales System zur integrierten Epidemiebekämpfung, durch Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) weiterentwickelt. Die Björn Steiger Stiftung wird diesen Prozess nun tatkräftig unterstützen.

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Donnerstag, 3. Dezember 2020

Die Vermessung der Unsicherheit: COVID-19-Vorhersagen

Forscher des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine Internetplattform entwickelt, die Kurzzeitvorhersagen von Corona-Infektionen bündelt. Das Open-Source-Projekt bringt Datenmodellierer aus Deutschland, Polen, Großbritannien, der Schweiz und den USA zusammen. Es vergleicht ihre Vorhersagen systematisch und generiert daraus Ensemble-Prognosen. 

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Freitag, 27. November 2020

Vermehrung von SARS-COV-2 in 3D

Wie übernimmt SARS-CoV-2 die Maschinerien der Wirtszellen? Heidelberger Wissenschaftler setzten die Veränderungen der zellulären Strukturen im Zuge der Virusinfektion detailliert ins Bild. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, therapeutische Strategien zu entwickeln.

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Donnerstag, 26. November 2020

Aktualisierte Simulationen zum möglichen Verlauf der Corona-Pandemie

Vor ein paar Wochen hatten Forscher des Forschungszentrums Jülich und des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) mögliche Szenarien für den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie bis ins Frühjahr 2021 simuliert. Auf Basis aktueller Zahlen haben die Forscher nun den Verlauf erneut berechnet und dabei verschiedene Szenarien zu Weihnachten und Silvester berücksichtigt. Für ihre Prognosen nutzten sie mathematische Modelle, die im Lauf der ersten COVID-19-Welle für Vorhersagen entwickelt wurden. 

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Mittwoch, 25. November 2020

HZI wird Kooperationspartner von Untersuchung zur Auswirkung der Corona-Pandemie

Die Kultusministerkonferenz (KMK) will fundierte Aussagen zum Infektionsgeschehen und den an Schule getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen können. Deshalb hat sie jetzt entsprechende Studien in Auftrag gegeben. Mit den Arbeiten sollen das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, Prof. Gérard Krause, sowie die Kinderklinik der Uniklinik Köln, Prof. Jörg Dötsch, betraut werden.

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Krebspatienten im Krankenhaus: Was tun, wenn keine Besuche möglich sind?

Liegen Patienten wegen ihrer Krebserkrankung im Krankenhaus, stellen Besuche von der Familie, Freunden und Bekannten eine wichtige psychologische Unterstützung dar. Aber was tun in Zeiten von Corona? Besuche sind, je nach regionaler Lage, gar nicht oder nur eingeschränkt möglich und stellen trotz aller Schutzmaßnahmen ein Risiko für die Betroffenen dar. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums gibt Tipps, was Angehörige und Nahestehende in dieser Situation tun können.

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Dienstag, 17. November 2020

Bundesregierung empfiehlt: SORMAS flächendeckend einsetzen

Im aktuellen Bund-Länder-Beschluss empfehlen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder die flächendeckende Anwendung von SORMAS, dem Epidemie-Management-System des HZI, der vitagroup und anderen Partnern. Erklärtes Ziel: Bis Ende des Jahres sollen mindestens 90 Prozent der Gesundheitsämter SORMAS einsetzen.

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Montag, 16. November 2020

"Zweite Welle" verunsichert Krebspatienten

Mit dem dramatischen Ansteigen der COVID-19-Neuinfektionen wächst die Sorge und das Risiko, dass es in der onkologischen Versorgung erneut zu Einschränkungen kommen könnte. Für Betroffene, die verunsichert sind und Fragen zu ihren anstehenden diagnostischen Untersuchungen, zu Therapien oder Nachsorge-Terminen haben, stehen der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und das INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe als Ansprechpartner zur Verfügung. Um mögliche Änderungen der onkologischen Versorgungssituation zu erfassen, haben das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe auch ihre regelmäßige Befragung an 18 großen deutschen universitären Krebszentren wiederaufgenommen.

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Freitag, 13. November 2020

Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die onkologische Versorgung

Mit einer prospektiven Studie haben das Deutsche Krebsforschungszentrum, die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft die Auswirkungen der ersten COVID-19 Pandemiewelle erfasst. Die Ergebnisse sind nun im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.

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Donnerstag, 12. November 2020

Aerobuster jagt herumfliegende Coronaviren

Aerosole spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von COVID-19. Beim Atmen, Sprechen oder Husten verbreiten sich die winzigen mit Coronaviren beladenen Tröpfchen in Innenräumen. Besonders betroffen sind Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Uni-Hörsäle, Arztpraxen oder Restaurants. Eine effektive, sichere und vor allem schnell verfügbare Lösung haben Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt. Der Aerobuster ist einfach, kompakt und kann sehr effektiv Viren und andere Krankheitserreger aus der Raumluft inaktivieren.

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Dienstag, 10. November 2020

Zurück aus dem Lockdown: Expeditionsmaterial wieder in Kiel

Während einer Feldkampagne des Projekts CUSCO vor der Küste Perus gerieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel im Frühjahr in den ersten Corona-Lockdown. Das Team konnte die Experimente unter strengen Auflagen zwar beenden, musste aber Gepäck und das gesamte Material bei Abreise im April zurücklassen. Heute kehren die ersten Materialcontainer wieder nach Kiel zurück. Jetzt warten die Beteiligten noch auf neun Offshore Mesokosmen – spezielle Forschungsplattformen, mit denen das Projekt im Küstenauftriebsgebiet vor Peru Untersuchungen durchgeführt hat – sowie auf wichtige Proben, die nach wie vor in Peru eingelagert sind.

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Montag, 9. November 2020

COVID-19: Simulationen zeigen möglichen Verlauf für verschiedene Maßnahmen

Zurzeit befindet sich Deutschland aufgrund des raschen Anstiegs der gemeldeten COVID-19-Fälle im „Lockdown Light“. Doch wie wird die Entwicklung wohl weiter gehen? Das Forschungszentrum Jülich hat in Kooperation mit dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) verschiedene mögliche Szenarien für den weiteren Verlauf der Pandemie berechnet. Dazu wurden unterschiedlich viele und unterschiedlich strikte Shutdown-Perioden für die Zeit bis Mai 2021 angenommen. Die Ergebnisse können hilfreiche Informationen liefern, um die lang- und mittelfristige Auswirkung von unterschiedlich starker Kontaktreduktion auf das Infektionsgeschehen zu betrachten; die Wirksamkeit konkreter politischer Vorgaben lässt sich mit ihrer Hilfe nicht unmittelbar ableiten.

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Dienstag, 3. November 2020

DLR tes­tet Fil­ter­sys­tem zur Ver­rin­ge­rung der Vi­ren­last in Räu­men

Ein Belüftungskonzept mit Filtersystem für Klassenzimmer, Restaurants und Kinos hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen getestet. Der Test fand im Auftrag der OHB System AG, der HT Group und DASTEX statt und bestätigte die Effizienz des untersuchten Lüftungssystems im Vergleich zu einer Fensterlüftung.

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Donnerstag, 29. Oktober 2020

Neue Studie zeigt Relevanz bevölkerungsweiter SARS-CoV-2-Antikörpertests auf

Eine neue Studie des Helmholtz Zentrums München kommt zu dem Ergebnis, dass sechsmal mehr Kinder in Bayern mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren als gemeldet. Dies verdeutlicht die Relevanz bevölkerungsweiter Antikörper-Screenings zur Überwachung des Pandemieverlaufs. Die Studie beschreibt außerdem einen neuen Ansatz, um Antikörper gegen SARS-CoV-2 mit besonders hoher Genauigkeit zu messen.

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Mittwoch, 28. Oktober 2020

Startschuss für Corona-Forschung in Görlitz

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützt der Freistaat Sachsen ein Projekt des Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) mit einer Million Euro. Mit dem Geld wollen die Görlitzer Forscher eine Software entwickeln, die den Einsatz von Tests auf das Virus SARS-CoV-2 optimieren soll. Erste Ergebnisse werden schon bald erwartet.

Kooperationspartner von CASUS sind das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ), das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden (MPI-CBG), die Technische Universität Dresden (TUD) und die Universität Wrocław.

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Montag, 26. Oktober 2020

DLR-Institute untersuchen die Wirksamkeit von Stoffmasken

Alltagsmasken stellen eine wichtige Komponente in der Bekämpfung der Corona-Pandemie dar. Neueste Erkenntnisse zeigen, wie beim Tragen einer Maske die Atemluft umgelenkt wird und wohin sich die darin befindlichen Aerosole verteilen. In einem interdisziplinären Gemeinschaftsprojekt haben mehrere Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Funktionsweise und Wirksamkeit von Alltagsmasken aus Stoff untersucht. Die Experimente zeigen deutlich den Einfluss von Alltagsmasken auf die Verteilung ausgeatmeter Aerosole und Partikel sowie ihren positiven Beitrag zum Schutz vor Infektionen.

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Dienstag, 20. Oktober 2020

Coronavirus: Studie entdeckt weiteren Türöffner in die Zelle

Ein internationales Forschungsteam unter deutsch-finnischer Federführung hat jetzt Neuropilin-1 als Faktor identifiziert, der den Eintritt von SARS-CoV-2 über den bekannten Rezeptor ACE 2 in das Innere der Zellen offenbar erleichtert. Neuropilin-1 ist in den Schleimhäuten der Atemwege und der Nase zu finden, was eine strategisch wichtige Verortung sein könnte, um zum Infektionsgeschehen und zur Ausbreitung von SARS-CoV-2 beizutragen. Fachleute des DZNE, der Technischen Universität München, der Universitätsmedizin Göttingen, der Universität Helsinki und weiterer Forschungseinrichtungen haben ihre Erkenntnisse nun im Fachjournal „Science“ veröffentlicht.

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Das Coronavirus schnell und fehlerfrei erkennen

Forschende des Experimental and Clinical Research Center (ECRC ) und des Technion in Israel haben eine neuartige Methode entwickelt, die das Coronavirus SARS-CoV-2 schnell und genau erkennt und dabei ohne die PCR-Amplifikation auskommt. Die Ergebnisse wurden in „ACS Nano“ veröffentlicht. Das ECRC ist eine gemeinsame Einrichtung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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Zweite Studienphase der bundesweiten Antikörperstudie des HZI hat begonnen

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) führt im Landkreis Reutlingen eine bundesweite Antikörperstudie durch. Mit dem Projekt soll das Wissen über die tatsächliche Verbreitung von Infektionen mit SARS-CoV-2 und entsprechender Immunität in verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Deutschland im Zeitverlauf verbessert werden. Nach Abschluss der ersten Studienphase Ende Juli 2020 hat inzwischen der zweite Teil der Studie in Reutlingen begonnen. Zwischenergebnisse aus der ersten Studienphase liegen noch nicht vor.

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Mittwoch, 14. Oktober 2020

Bundesweite SARS-CoV-2-Seroprävalenzstudie des HZI: Untersuchungen in Osnabrück starten

Mild oder asymptomatisch verlaufenden Infektionen mit SARS-CoV-2 werden oftmals nicht erkannt. Antikörperstudien können zuverlässig Aufschluss darüber geben, welcher Anteil der Bevölkerung bereits eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hat. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) koordiniert eine bundesweite Studie mit dem Ziel, die Verbreitung von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 zu bestimmen. Dazu werden bis Sommer 2021 in zehn ausgewählten Regionen Bevölkerungsstichproben untersucht. Ab dem 14. Oktober sind etwa 3000 Probanden aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück zur Antikörperuntersuchung eingeladen.

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Montag, 12. Oktober 2020

Corona-Antikörper: Hohe Testbereitschaft, wenn Kosten niedrig sind

Wo und wie lange können Schulen in Zeiten der Corona-Pandemie geöffnet bleiben? Wie sicher sind öffentliche Verkehrsmittel? Welche Regeln gelten für die Durchführung von Veranstaltungen? Zur Beantwortung dieser Fragen sind systematische Tests auf Corona-Infektionen und -Antikörper entscheidend. Diese sind jedoch oft keine Pflicht, und der Aufwand kann bedeutend sein. Wer mitmacht, trägt zu einem besseren Verständnis der Lage bei. Doch genügt das als Motivation? Wissenschaftlerinnen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der University of California San Diego (UCSD) fanden heraus, dass die Kosten für die Tests eine entscheidende Rolle spielen. Politische Entscheidungsträger sollten daher erwägen, diese sehr einfach zugänglich zu machen.

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Donnerstag, 8. Oktober 2020

HZI-Studie beleuchtet Coronavirus-Übertragung über weite Distanzen

In einer gemeinsamen Studie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Heinrich-Pette-Instituts, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI), wurden die Ursprünge des ersten SARS-CoV-2-Ausbruchs im Mai 2020 bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, dem größten Fleischverarbeitungskomplex Deutschlands, untersucht. Die Studie erschien im Juli 2020 auf der Preprint-Plattform SSRN. Nun sind die begutachteten Ergebnisse in der Fachzeitschrift EMBO Molecular Medicine veröffentlicht worden.

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Montag, 28. September 2020

Zwei­te DLR-Stu­die zu Co­ro­na und Mo­bi­li­tät veröffentlicht

Der öffentliche Verkehr verliert an Boden, die Bedeutung individueller Transportmittel, insbesondere des privaten PKW, steigt. Das sind die zentralen Erkenntnisse der zweiten Befragung des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Anhand einer repräsentativen Befragung von 1.000 Personen im Zeitraum von Ende Juni bis Anfang Juli 2020 hat das DLR untersucht, wie sich die Corona-Pandemie mit inzwischen gelockerten Maßnahmen auf das Mobilitätsverhalten auswirkt. Eine erste Befragung hatte während des Lockdowns im April 2020 stattgefunden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen mit der zweiten Erhebung den mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise auf Einstellungen und Verhalten im Mobilitätsbereich untersuchen.

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Donnerstag, 24. September 2020

COVID-19: Berliner Forschende legen Grundstein für eine passive Impfung

Forschende des DZNE und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben hochwirksame Antikörper gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert und verfolgen nun die Entwicklung einer passiven Impfung. Gleichzeitig entdeckten sie dabei, dass manche SARS-CoV-2-Antikörper auch an Gewebeproben verschiedener Organe binden, was möglicherweise unerwünschte Nebenwirkungen auslösen könnte. Sie berichten über diese Erkenntnisse im Fachjournal „Cell“.

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Mittwoch, 23. September 2020

Neues Modell für landkreisbezogene Corona-Vorhersagen

Neuroinformatiker der Universität Osnabrück und Datenspezialisten des Forschungszentrums Jülich stellen täglich neue Modellergebnisse zur Vorhersage der COVID-19-Infektionen bereit. Die Ergebnisse enthalten tagesaktuelle Schätzungen der gemeldeten Neu-Infektionen und eine 5-Tages-Vorhersage für jeden deutschen Landkreis und sind unter https://covid19-bayesian.fz-juelich.de abrufbar. Die Prognosen beruhen auf Daten des Robert Koch-Instituts, die mit einem neuen, wahrscheinlichkeitsgewichteten Modell der Osnabrücker Neuroinformatiker auf Höchstleistungsrechnern des Jülich Supercomputing Centre (JSC) statistisch analysiert werden.

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Freitag, 18. September 2020

KI zählt Teil­neh­mer bei Groß­ver­an­stal­tun­gen

Ob Konzert, Kundgebung, Demonstration oder Messe: Damit bei größeren Menschenansammlungen die Sicherheit und der Infektionsschutz – in Zeiten der Coronavirus-Pandemie auch die Gesundheit der Gäste – gewährleistet werden können, ist eine genaue Kenntnis der Besucherzahlen wichtig. Experten für Photogrammetrie und Bildanalyse am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen 'lernenden Algorithmus' zur automatischen Zählung von Personen auf Fotos und Videos entwickelt. Der Algorithmus erlaubt es, Bildmaterial der unterschiedlichsten Quellen und Qualitäten zu nutzen. Mit Methoden der künstlichen Intelligenz wurde das System auf das Erkennen von Kanten und Konturen trainiert, die typisch für Menschen auf Bildern sind.

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Dienstag, 15. September 2020

Geringere CO2-Emissionen durch Corona-Beschränkungen noch nicht in der Atmosphäre erkennbar

Aktuelle Daten aus den Energie-, Industrie- und Mobilitätssektoren prognostizieren für das Jahr 2020 – mit Blick auf die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Coronakrise – eine Reduktion der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen um bis zu acht Prozent. Laut des Weltklimarats IPCC wären Jahr für Jahr kumulative Einsparungen in etwa dieser Größenordnung erforderlich, um die Ziele des Pariser Abkommens bis 2030 zu erreichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben bei aktuellen Messungen festgestellt, dass sich die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre durch die geschätzten Emissionsreduzierungen bisher nicht nachweisbar verändert hat.

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Mittwoch, 9. September 2020

Bundesweite Corona-Antikörperstudie des HZI kommt nach Aachen

Antikörperstudien können zuverlässig Aufschluss darüber geben, welcher Anteil der Bevölkerung bereits eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hat. In einer bundesweiten Studie untersucht das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) mithilfe von regionalen Stichproben die Verbreitung von Antikörpern gegen das neuartige Coronavirus. Im Rahmen der Studie werden in der Städteregion Aachen etwa 3.000 Probanden untersucht.

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Donnerstag, 3. September 2020

„Hotspots“ einer Corona-Infektion im menschlichen Körper

Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann verschiedene Organe beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund haben Forscher des DZNE und der US-amerikanischen Cornell University zelluläre Faktoren untersucht, die für eine Infektion von Bedeutung sein könnten. Sie analysierten dazu die Aktivität von 28 spezifischen Genen in einer Vielzahl menschlicher Gewebe. Ihre im Fachjournal „Cell Reports“ veröffentlichten Studienergebnisse zeichnen eine Karte potenziell krankheitsrelevanter Faktoren innerhalb des menschlichen Körpers.

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Montag, 31. August 2020

MOSAiC-Flugkampagne: Erste Arktis-Messflüge seit Beginn der Corona-Pandemie

Nach einer fünfmonatigen Corona-bedingten Zwangspause starteten die beiden deutschen Polarforschungsflugzeuge Polar 5 und Polar 6 am 30. August von Spitzbergen aus zu ihren ersten Arktis-Messkampagnen des Jahres. Die wissenschaftlichen Messflüge bis weit in die zentrale Arktis hinein dienen der Erforschung von Atmosphäre und Meereis und ergänzen das umfangreiche Forschungsprogramm der MOSAiC-Expedition.

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Dienstag, 18. August 2020

HZI unterstützt das Konsortium CARE bei der Prüfung von Arzneimittelkandidaten

Das neue Konsortium CARE (Corona Accelerated R&D in Europe), das von der öffentlich-privaten „Innovative Medicines Initiative“ (IMI) gefördert wird, hat heute seinen Start bekannt gegeben. Ziel des Konsortiums ist eine beschleunigte Erforschung und Entwicklung dringend benötigter Medikamente zur Behandlung von SARS-CoV-2. CARE ist auf fünf Jahre ausgelegt und bündelt die Arbeit von 37 Partnereinrichtungen aus Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, aus Spanien und den USA. Als Mitglied des CARE-Konsortiums wird das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) seine Expertise in der Pharmakologie von Antiinfektiva einbringen.

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Dienstag, 11. August 2020

Jülicher Expertise für amerikanische und deutsche Corona-Websites

Die Reproduktionszahl (R-Wert) gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person in einer bestimmten Zeiteinheit im Mittel mit dem Coronavirus ansteckt. In den USA ging bereits im April eine Website online, auf der für eine breite Öffentlichkeit tagesaktuelle R-Wert-Schätzungen für alle Bundestaaten zu finden sind. Hinter https://rt.live/ stecken die Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger. Unterstützt werden sie dabei von Open-Source-Softwarentwicklern. Auch die beiden Doktoranden Laura Helleckes und Michael Osthege vom Jülicher Institut für Biotechnologie steuerten ihre Expertise bei. Auf der Website https://rtlive.de stellen sie nun auch tägliche Analysen der deutschen Zahlen bereit.

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Donnerstag, 6. August 2020

Co­ro­na-In­fek­ti­ons­ver­läu­fe si­mu­lie­ren, Ge­gen­maß­nah­men be­wer­ten

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entwickeln ein Softwarepaket, mit dem sich der Einfluss von Schutzmaßnahmen wie Kontaktverbote oder Ausgangssperren auf die Entwicklung der Corona-Infektionszahlen über mehrere Monate simulieren lässt. Erstmals werden geografisch, zeitlich und demografisch hochaufgelöste Simulationen möglich. Die Software beinhaltet ein Online-Simulationstool, das leicht und intuitiv bedienbar sein soll.

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Bundesweiter Forschungsverbund mit HZI-Beteiligung berichtet über aktuelle Befunde zum Coronavirus

Bei schweren Krankheitsverläufen von COVID-19 kommt es, anders als bislang allgemein angenommen, nicht allein zu einer starken Immunreaktion – vielmehr ist die Immunantwort in einer Dauerschleife aus Aktivierung und Hemmung gefangen. Fachleute der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Universität Bonn, des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) präsentieren diese Befunde gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen eines bundesweiten Forschungsverbundes im Wissenschaftsjournal Cell.

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Montag, 3. August 2020

Plattform des DZIF und HZI sammelt Antikörperstudien zum neuen Coronavirus

Wer hat eine Infektion mit dem Virus unbemerkt überstanden, wie viele Menschen haben bereits schützende Antikörper gegen das neue Coronavirus gebildet? Verschiedene Antikörperstudien sollen nun Aufschluss über die Immunität in der Bevölkerung geben. Um diese Studien zeitnah und verlässlich vergleichen und übergreifend auswerten zu können, baut das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) eine Plattform auf, die die Methodik und die Ergebnisse der Tests sammelt und die Daten für interessierte Forscher zugänglich macht. Das Projekt „LEOSS.sero-survey“ wird von Wissenschaftlern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) geleitet und in Kooperation mit der Helmholtz-Plattform HIFIS umgesetzt.

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Freitag, 31. Juli 2020

HZDR-Wissenschaftler erhalten millionenschwere Förderung für Corona-Forschung

Um die Corona-Pandemie zu bewältigen, stattet der Freistaat Sachsen ein Forschungsteam um Michael Bachmann vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mit zwei Millionen Euro aus. Die Wissenschaftler vom HZDR-Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung wollen einen bestehenden Ansatz, mit dem sich Tumorzellen aufspüren und bekämpfen lassen, auf die Bildgebung und Therapie von Virusinfektionen wie dem neuen Coronavirus übertragen. Darauf aufbauend wollen sie universelle Nanosensoren entwickeln, die eine schnelle digitale Diagnose ermöglichen könnten.

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Donnerstag, 23. Juli 2020

Übertragung durch Aerosole über mehr als acht Meter nachgewiesen 

In einer gemeinsamen Studie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Heinrich-Pette-Instituts, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI), wurden die Ursprünge des ersten SARS-CoV-2-Ausbruchs im Mai 2020 bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, dem größten Fleischverarbeitungskomplex Deutschlands, untersucht. Die Studienergebnisse sind nun auf der Preprint-Plattform SSRN erschienen. Eine Publikation in einem Fachjournal mit Peer Review-Verfahren folgt.

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Dienstag, 7. Juli 2020

DLR untersucht mittel- bis langfristige Corona-Folgen auf die Logistikbranche

COVID-19 wirkt sich vielfältig auf die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft aus. Wie umfangreich die krisenbedingten Veränderungen sein werden, lässt sich bisher noch kaum abschätzen. Die aktuellen und zukünftigen Auswirkungen des Coronavirus´ auf die Logistikbranche untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun mit Unterstützung des Clusters Verkehr, Mobilität und Logistik der Wirtschaftsförderung Brandenburg durch eine Online-Befragung.

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Freitag, 3. Juli 2020

Repräsentative, bundesweite Corona-Antikörperstudie startet in Reutlingen

Mit dem Ziel, das Infektionsgeschehen mit SARS-CoV-2 besser zu überblicken, ist Anfang Juli im Landkreis Reutlingen eine bundesweite Antikörperstudie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) gestartet. Zur Erfassung des Immunstatus innerhalb der Bevölkerung wird neben vier weiteren Antiköpertests auch ein neues Nachweisverfahren eingesetzt, das gemeinsam vom NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen in Reutlingen und dem HZI entwickelt wird.  In Reutlingen werden etwa 3.000 Blutproben entnommen, die zunächst in zwei Laboren untersucht werden, bevor sie für weiterführende Analysen zum HZI und an das NMI gelangen.

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Riechen und schmecken bei COVID-19

Eine weltweite Online-Umfrage bestätigt: Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns führen, bis hin zu seinem vollständigen Verlust. Das „Globale Konsortium für Chemosensorische Forschung (GCCR)“, zu deren Lenkungsgruppe die Jülicher Psychologin Dr. Kathrin Ohla gehört, hat in der Zeitschrift „Chemical Senses“ erste Ergebnisse der laufenden Umfrage veröffentlicht. 

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Dienstag, 23. Juni 2020

COVID-19-Schutzmaßnahme: Homeoffice im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum

Wegen der Corona-Pandemie drohten Raumfahrtexperimente des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Plasmakristall-Labor PK-4 auszufallen. Doh die DLR-Wissenschaftler erhielten Unterstützung vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. Sie stellten ihre Ressourcen zur Verfügung und richteten ein "Homeoffice" der besonderen Art ein. Nun hat die Forschungsgruppe vom DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum ihre Versuchsreihe erfolgreich abgeschlossen. Die Experimente an Bord der ISS führte der russische Kosmonaut Anatoli Ivanishin unter Anleitung der Plasmaforscher durch.

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MDC-Forschung: Reiseverhalten ändern und das Klima schonen - Lehren aus der Coronakrise

Mehr als 60 Prozent der Forscher können sich vorstellen, seltener auf Konferenzen zu reisen. Vor der Coronakrise befragte Verena Haage vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Forschende zum Reiseverhalten und ihrer Bereitschaft, dies der Umwelt zuliebe zu ändern. Die Krise zeigt nun, wie die Zukunft der Konferenzen aussehen könnte.

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Montag, 22. Juni 2020

Mehr Solarstrom durch Corona-Lockdown

Ein bemerkenswerter Nebeneffekt des Corona-Lockdowns war der Rückgang der menschengemachten Luftverschmutzung. Dies lässt sich unter anderem an der Leistung von Solaranlagen ablesen. Die saubere Luft führte dazu, dass mehr Sonnenlicht zu Photovoltaikanlagen durchdrang und diese mehr Strom produzierten, wie Wissenschaftler des Helmholtz-Institut Erlangen Nürnberg gemeinsam mit Partnern des MIT und des Solarunternehmens Cleantech Solar nachweisen konnten.

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Ausgründung aus dem KIT bietet Software und Zertifizierung für Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Wenn Hotels nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen, gilt es vieles zu beachten, um Gäste und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Die Initiative Hotel Resilient, eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), unterstützt Hotels auf der ganzen Welt mit ihrem kostenfreien Angebot „COVID-READY“. Dieses umfasst Hygiene- und Schutzstandards, eine Self-Audit-Software, ein Online-Learning-Modul sowie die Möglichkeit der Zertifizierung. Vor wenigen Tagen startete COVID-READY in einer Kooperation mit 75 Hotels in Phuket/Thailand.

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Mittwoch, 17. Juni 2020

Start der bundesweiten Antikörperstudie des HZI

Wissenschaftliche Daten deuten darauf hin, dass viele COVID-19-Fälle aufgrund milder und asymptomatischer Infektionsverläufe nicht erfasst werden. Daher gibt es bislang keine ausreichenden Daten, wie viele Personen in Deutschland bereits eine Infektion durchgemacht und damit eine mutmaßliche Immunität gegen SARS-CoV-2 aufgebaut haben. Mit einer bundesweiten Antikörperstudie möchte das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)  das Wissen über die tatsächliche Verbreitung von Infektionen mit SARS-CoV-2 in verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Deutschland verbessern.

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Montag, 15. Juni 2020

DESY-Wissenschaftler nutzen Big Data zur Vorhersage von Immunität

DESY-Theoretiker Ayan Paul nutzt Big Data,  um die Entwicklung der Immunität gegen SARS-CoV-2 zu verfolgen. Sein Werkzeug: Erfahrung im Umgang mit hochentwickelten statistischen Modellen, die mit großen Datensätzen arbeiten und Analysen mit vielen Parametern zulassen. Sein Ziel: mit großen Datenmengen Einblicke schaffen, die uns sonst verborgen bleiben.

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Mittwoch, 10. Juni 2020

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie eine interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung ein. Sie ist mit 18 Mitgliedern aus allen Wissenschaftsgebieten besetzt und soll die erkenntnisgeleitete Forschung stärken. Zu den wissenschaftlichen Mitgliedern der Kommission zählt auch Michael Meyer-Hermann (HZI).

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Dienstag, 9. Juni 2020

Am HZI koordiniertes EU-Projekt verknüpft Forschungsbereiche zur effektiven Eindämmung der Pandemie

Die Gesundheitssysteme vieler Länder sind auf einen Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 nicht vorbereitet. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) koordiniert ein internationales Projekt zur Erhebung von klinischen, epidemiologischen und immunologischen Daten, auf denen aufbauend weitere Entscheidungen in der Coronakrise getroffen werden können. An dem Projekt CORESMA sind Einrichtungen aus Deutschland, den Niederlanden, China, der Schweiz, Nepal und der Elfenbeinküste beteiligt.

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Mittwoch, 3. Juni 2020

Coronavirus: Reproduktionszahl genauer geschätzt

Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellen eine Methode zur Schätzung der Reproduktionszahl vor, die Zeitverzögerungen vermeidet und wochentagsbedingte Schwankungen kompensiert. Dazu setzen die Wissenschaftler ein akausales Filter mit einer Filterlänge von sieben Tagen ein, das nicht nur vergangene und gegenwärtige, sondern auch zukünftige Werte verwendet. Deren Schätzung geschieht auf der Basis des gleichen Wochentags der Vorwoche.

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COVID-19-Letalität: Den Daten auf der Spur

Wie hoch ist das Risiko, an COVID-19 zu sterben? Ist eine Aussage dazu aufgrund der aktuellen Datenlage überhaupt möglich? Der Datenwissenschaftler Peter Steinbach vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf beschreibt, was man mit Data Science herausfinden kann – und was nicht.

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Dienstag, 2. Juni 2020

DLR-Atmosphärenforscherin Christiane Voigt zu Forschungsflügen in der Corona-Pandemie

Aufgrund der Corona-Pandemie bewegen sich noch immer nur wenige Flugzeuge in der Luft. Wissenschaftler erforschen, wie sauber die Luft in Zeiten der Pandemie ist und ob der Himmel wirklich blauer erscheint. Christiane Voigt vom Institut für Physik der Atmosphäre des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) leitet den wissenschaftlichen Einsatz eines der Forschungsflugzeuge. Im Interview spricht sie über die besondere Chance für die Atmosphärenforschung und erste Tendenzen der Messungen.

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Helmholtz-Vizepräsidentin Antje Boetius zur Wissenschaftskommunikation nach der Coronakrise

Meeresbiologin Antje Boetius fordert einen Struktur- und Kulturwandel für die Wissenschaftskommunikation. In einem Statement vor dem Forschungsausschuss des Bundestages skizzierte die Helmholtz-Vizepräsidentin und Chefin des Alfred-Wegener-Instituts die Herausforderungen für die Wissenschaftskommunikation nach der Coronakrise.

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Mittwoch, 27. Mai 2020

DLR untersucht Verbreitung von Viren in Flugzeugen und Zügen

Verkehrsmittel wie Flugzeuge und Züge sind die Grundlagen der modernen Massenmobilität. Gleichzeitig stehen sie im Verdacht, die Ausbreitung des Coronavirus zu begünstigen. Doch wie verbreiten sich Viren-Partikel in Fahrgastkabinen tatsächlich? Und welchen Einfluss hat dabei die Belüftung? Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird dies zurzeit untersucht. Die Erkenntnisse können helfen, die Herausforderungen an die Mobilität in Zeiten der Coronakrise besser zu verstehen und damit zu Lösungsansätzen beizutragen.

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Coronavirus: Nationalakademie Leopoldina legt vierte Ad-hoc-Stellungnahme vor

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat ihre vierte Ad-hoc-Stellungnahme zur Coronavirus-Pandemie veröffentlicht. Sie widmet sich dem Thema: „Medizinische Versorgung und patientennahe Forschung in einem adaptiven Gesundheitssystem“. Das Papier konzentriert sich auf kurz- und mittelfristige Aspekte der medizinischen und pflegerischen Versorgung unter den Bedingungen einer anhaltenden Pandemie und zeigt langfristige Maßnahmen für ein resilientes und anpassungsfähiges Gesundheitssystem auf.

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Montag, 25. Mai 2020

BMBF informiert sich am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung über Studien zu COVID-19

Bundesforschungsministerin Karliczek und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Thümler waren heute zu Gast am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Die Wisschenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HZI gaben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu COVID-19, inbesondere über eine neue bundesweit angelegte epidemiologische Antikörper-Studie.

Meldung des BMBF

Meldung des HZI


Freitag, 22. Mai 2020

Zwei Forschungsflugzeuge untersuchen verringerte Schadstoffkonzentrationen in der Luft

Der Flugverkehr wurde durch die COVID-19-Pandemie weltweit heruntergefahren. Die Luftverschmutzung ist um 20 bis 40 Prozent zurückgegangen, die der Luftfahrt sogar um 85 Prozent. Diese Besonderheit will ein deutsches Forscherteam für das Projekt BLUESKY nutzen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Max-Planck-Instituts für Chemie, der Goethe-Universität Frankfurt sowie der Forschungszentren Jülich und Karlsruhe untersuchen mit zwei Forschungsflugzeugen die Veränderungen in der Erdatmosphäre. Die DLR-Messflugzeuge HALO und Falcon fliegen in den kommenden zwei Wochen über Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Irland sowie nach Nordamerika.

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Mittwoch, 20. Mai 2020

DLR: Bis zu 90 Prozent weniger Kondensstreifen infolge des verminderten Flugverkehrs

Reisebegrenzungen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie führten seit Mitte März 2020 zu einem massiven Rückgang des globalen Luftverkehrsaufkommens. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben nun den Einfluss des reduzierten Luftverkehrs auf die Bildung von Kondensstreifen über Europa anhand der Messung von Wolkeneigenschaften analysiert. Sie nutzten dafür Daten des Sensors SEVIRI auf dem Wettersatelliten Meteosat Second Generation (MSG) vom 16. April 2020. Die Analysen zeigen einen Rückgang der Anzahl der gebildeten Kondensstreifen auf etwa ein Zehntel im Vergleich zum Normalbetrieb.

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Interaktion von Immunsystem und Gehirn

Interferon ist ein wichtiger Botenstoff des Immunsystems, der bei der Bekämpfung von Krankheitserregern wie Grippeviren und vermutlich auch SARS-CoV-2 unterstützt. Interferon könnte aber auch unabhängig von einer Infektion an der Interaktion von Immunsystem und Gehirn beteiligt sein und Einfluss auf das Lernvermögen haben. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen der Technischen Universität Braunschweig hin, die heute in der Fachzeitschrift Cell Reports erscheint. Mit daran beteiligt sind das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und das TWINCORE in Hannover.

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DFG stellt umfangreiche Finanzhilfe für Forschungsprojekte wegen Corona-Einschränkungen bereit

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt ihre von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Förderprojekte ab sofort mit zusätzlichen Mitteln. Mit ihnen können nun zusätzliche Personal- und Sachmittel beantragt werden, um Forschungsarbeiten, die nicht wie geplant durchgeführt werden können, fortzusetzen und abzuschließen. Die Finanzhilfe hat ein Volumen von mindestens 175 Millionen Euro.

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Dienstag, 19. Mai 2020

Corona-Shutdown macht sich in den oberen Schichten der Atmosphäre kaum bemerkbar

Welche Auswirkungen die Coronakrise auf die Qualität der Luft in höheren Schichten der Atmosphäre hat, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Stratosphäre des Forschungszentrums Jülich. Sie ließen zwei Wetterballons mit Messinstrumenten in eine Höhe von etwa 29 Kilometer aufsteigen. Erste Auswertungen deuten darauf hin, dass der Shutdown die CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre nur unbedeutend senkt.

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Montag, 18. Mai 2020

Karliczek: Mehr Wissen zum Schutz gegen das Coronavirus

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat sich am heutigen Montag am DZNE in Bonn über eine aktuelle Studie zum Coronavirus SARS-CoV-2 informiert. Das DZNE bittet derzeit die Teilnehmenden seiner „Rheinland Studie“ – einer Bevölkerungsstudie im Raum Bonn – um einen Bluttest. Die Reihenuntersuchung soll zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Coronavirus infiziert waren. Gleichzeitig soll beantwortet werden, wie sich unterschiedliche Gesundheitsfaktoren (z. B. der allgemeine Gesundheitszustand, Lebensstil und Immunstatus) auf eine Coronavirus-Infektion auswirken. 

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Freitag, 15. Mai 2020

Neuer HZG-Bericht: Die Coronakrise beeinflusst die Risikowahrnehmung der Hamburger Bevölkerung

Seit 13 Jahren lässt Professorin Beate Ratter, Leiterin der Abteilung Sozioökonomie des Küstenraumes des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), die Hamburger Bevölkerung durch das Forschungsinstitut forsa zu ihrem Risikobewusstsein für den Klimawandel befragen. Die aktuelle Befragung zeigt, dass die Coronakrise die Risikowahrnehmung der Hamburger Bevölkerung beeinflusst. Andere Bedrohungen wie der Klimawandel rücken dadurch in den Hintergrund.

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Trotz Coronakrise ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre weiterhin auf Rekordkurs

Aufgrund des Shutdowns sinken die Treibhausgasemissionen zwar kurzfristig, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt jedoch weiter – möglicherweise nur etwas langsamer. Das zeigen auch die Messwerte vom Umweltbundesamt in Deutschland. Das Deutsche Klima-Konsortium betont daher in seinem Statement, wie wichtig eine konsequente Klimapolitik gerade jetzt ist. Dem Konsortium gehören unter anderem die Helmholtz-Zentren AWI, DLR, Forschungszentrum Jülich, GEOMAR, GFZ, HZG, KIT und UFZ an.

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Donnerstag, 14. Mai 2020

Unterstützung der SARS-CoV-2 Diagnostik

Die digitale Plattform LabHive will notwendige Ressourcen an Diagnostikzentren vermitteln, um mehr Tests auf SARS-CoV-2 zu ermöglichen. Tobias Opialla vom MDC ist einer von 15 Freiwilligen, die das Projekt seit dem #WirvsVirus Hackathon der Bundesregierung mitentwickeln.

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Mittwoch, 13. Mai 2020

HZI und ifo Institut legen gesundheitliche und wirtschaftliche Szenarien zur Lockerung der pandemiebedingten Beschränkungen vor

Das ifo Institut und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) haben sich in der Coronakrise für einen „umsichtigen, schrittweisen Öffnungsprozess“ ausgesprochen. Sie empfehlen der Politik, mehr zu testen, um ein Anwachsen der Infektionen bei zunehmenden Lockerungen zu begrenzen. „Diese Maßnahmen sind unentbehrlich, um die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Kosten der Pandemie zu begrenzen“, heißt es in einer gemeinsamen Studie der beiden Institute.

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Montag, 11. Mai 2020

Temporäre Verkehrsinfrastrukturen sorgen für mehr Sicherheit in Coronazeiten

Infolge der Corona-Pandemie verzichten aktuell viele Menschen auf die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Der Umstieg auf das Auto ist für viele Verkehrsteilnehmer jedoch keine Alternative. Auch benötigen Schlangen vor Verkaufs- und Serviceeinrichtungen zusätzlichen Platz, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können. Sichere und pandemietaugliche Infrastrukturen wie breite Geh- und Fahrradwege sind daher notwendig. Im Rahmen des Projekts EXPERI zeigen Wissenschaftler des DLR-Instituts für Verkehrsforschung mittels einer interaktiven Stadtkarte, welche temporär angelegten Infrastrukturen bereits realisiert wurden.

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Freitag, 8. Mai 2020

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung:Integrales SARS-CoV-2-Abwassermonitoring

Viele SARS-CoV-2-Infizierte werden in der Statistik nicht erfasst. Wie hoch diese Dunkelziffer und damit der tatsächlich infizierte Anteil der Bevölkerung ist, ist aber ein wichtiger Schlüsselparameter für die epidemiologische Bewertung einer Pandemie. Ein Team von mehr als 20 Abwasserfachleuten, Mikrobiologen, Virologen und Modellierern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der TU Dresden arbeitet seit mehreren Wochen gemeinsam mit den Kläranlagenbetreibern der Städte Köln, Leipzig, Dresden, dem Wasserverband Eifel-Rur und weiteren 20 Städten daran, aus repräsentativen Abwasserproben unterschiedlich stark betroffener Bevölkerungsgruppen den Gesamtinfektionsgrad im Einzugsgebiet von Kläranlagen direkt zu erfassen. In der zweiten Maihälfte soll mit zirka 20 Kläranlagen ein Probebetrieb mit täglicher Probenahme beginnen.

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Coronavirus-Forschung mit vereinten Kräften

Zahlreiche Genomforscher sind intensiv damit beschäftigt, ihre Expertise und Sequenzier-Infrastruktur zu bündeln, um einen wissenschaftlichen Beitrag zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie zu leisten. Diese Aktivitäten fassen Forschungsteams nun offiziell in der Deutschen COVID-19 OMICS Initiative (DeCOI) zusammen, um die Forschung zu beschleunigen. Wissenschaftler an mehr als 22 Institutionen sind aktiv an DeCOI beteiligt, u.a. vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), vom Helmholtz Zentrum München (HMGU), vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum.

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DESY produziert Visiere für Hamburger Vertragspraxen und Pflegeeinrichtungen

DESY stellt der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) über 2000 Visiere zur Verfügung. Sie werden bei DESY mit 3D-Druckern und in den eigenen Werkstätten hergestellt und montiert. Sie sollen an besonders gefährdete Praxen, Pflegeheime, Infektpraxen oder Covid-Sprechstunden ausgeliefert werden. Über 1000 Visiere hat DESY bereits übergeben.

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Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil besucht das HZI

Hoher Besuch für das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI): Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler besuchten heute das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Im Fokus des Besuches standen die aktuellen Herausforderungen und innovativen Lösungsansätze insbesondere bei der Bekämpfung von SARS-CoV-2 und die zukünftige Entwicklung der Infektionsforschung in Niedersachsen.

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Donnerstag, 7. Mai 2020

HZI-Forscher finden neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2

Einem Team von Virologen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) ist es gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig und dem Biotech-Unternehmen Yumab gelungen, künstlich hergestellte Antikörper zu identifizieren, die das Coronavirus SARS-CoV-2 neutralisieren. Diese kommen vor allem zur Akutbehandlung bei schweren Verläufen von COVID-19 infrage, denn das Immunsystem benötigt nach einer Infektion etwa zwei Wochen, um reife Antikörper zu produzieren. Die Forscher haben mehr als 6.000 künstlich hergestellte menschliche Antikörper untersucht.

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Forscher des KIT entwickeln datenschutzfreundliche Corona-Tracing-App

Das Ermitteln von Kontaktpersonen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Tracing-Apps sollen dabei helfen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des FZI Forschungszentrums Informatik, eines Innovationspartners des KIT, haben jetzt einen Vorschlag für eine App gemacht, welche die Vorteile von zentralem und dezentralem Ansatz kombiniert und so höheren Datenschutz bietet. Die Ergebnisse haben sie in einem Technical Report veröffentlicht.

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Mittwoch, 6. Mai 2020

Früherkennungsstudie zu Typ-1-Diabetes testet Kinder auf Antikörper gegen SARS-CoV-2

Flächendeckende Antikörpertests gegen SARS-CoV-2 könnten dabei helfen, realistische Werte über die Infektionshäufigkeit mit dem Erreger zu erhalten. Forschende der etablierten Screening-Studie „Fr1da plus“, die Kinder in Bayern auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes testen, beziehen diese Test nun in ihre Untersuchungen ein. Unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München könnten sie bis zu 65.000 Blutproben aus der Fr1da-plus-Studie auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 testen.

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DLR-Befragung: Wie verändert Corona unsere Mobilität?

Das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einer Studie untersucht, wie sich die Coronakrise auf das Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung auswirkt. Das DLR befragte dazu 1.000 Personen zwischen 18 und 82 Jahren. Die Forscherinnen und Forscher interessierten sich vor allem dafür, welche Verkehrsmittel die Befragten in der Krise nutzen und wie wohl sie sich dabei fühlten. Außerdem ermittelten sie, wie sich das Mobilitätsverhalten in den Lebensbereichen Einkaufen, Reisen, Arbeit und Freizeit durch die Pandemie geändert hat.

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Dienstag, 5. Mai 2020

Trotz Wettereinfluss: Corona-Effekt auf die Luftqualität nun eindeutig

Die Hälfte der Menschheit ist im Zuge der Corona-Pandemie durch Lockdown-Maßnahmen betroffen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der europäische Satellit Sentinel-5P im Vergleich zum letzten Jahr global einen starken Rückgang von Stickstoffdioxid (NO2) zeigt. Wissenschaftler des Earth Observation Center (EOC) im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten den "Corona-Effekt" jetzt wissenschaftlich belegen.

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NAKO Gesundheitsstudie befragt Teilnehmende zu COVID-19

Die Corona-Pandemie wird wahrscheinlich gravierende Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland haben. Welche genau das sind, will nun die NAKO Gesundheitsstudie erheben. Alle Probanden sind aufgefordert, an der Befragung teilzunehmen.

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Samstag, 2. Mai 2020

Interview mit Otmar D. Wiestler zum Kurs in der Coronakrise

In der Debatte um den deutschen Kurs in der Coronakrise haben sich die Präsidenten der großen Forschungsorganisationen mit einem Positionspapier zu Wort gemeldet. Einer von ihnen ist der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Otmar D. Wiestler. Im Interview mit RiffReporter spricht Wiestler über die Rolle der Wissenschaft im aktuellen Lockerungskurs, eine geplante Corona-​Studie mit bis zu 200.000 Teilnehmern, die Risiken bei der Verteilung eines Impfstoffs und das Risiko, dass die Klimapolitik vernachlässigt wird.

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Donnerstag, 30. April 2020

Corona-Forschung: Konsortium aus Berliner Forschung und Industrie sucht Wirkstoffe

Die Berliner Biotech-Firma Molox GmbH und ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben ein Konsortium aus regionalen Forschergruppen und BASF initiiert. Gemeinsam wollen sie einen Startpunkt für die Entwicklung eines möglichen Wirkstoffs gegen das neue Coronavirus identifizieren. Ziele potenzieller Hemmstoffe werden bestimmte SARS-CoV-2-Proteine sein, die die Ausbreitung oder Infektiosität der Viren begünstigen. An den Forschungsarbeiten sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin beteiligt.

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Krebsinformationsdienst empfiehlt, Arzttermine auch in Zeiten der Corona-Pandemie wahrzunehmen

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums rät davon ab, Arzttermine aus Furcht vor dem Coronavirus zu verschieben. Symptome und Schmerzen sollten ernst genommen und vom Arzt abgeklärt werden. Die Gefahr, sich beim Arztbesuch mit dem Coronavirus anzustecken, sei deutlich gesunken.

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Mittwoch, 29. April 2020

Forschungszentrum Jülich startet Messkampagne zur Luftqualität im Rheinland

Wie wirkt sich der Shutdown als Folge der Corona-Pandemie auf die Luftqualität im Rheinland aus? Dieser Frage geht das Jülicher Institut für Troposphäre mit einer Messkampagne nach. Mit einem Zeppelin NT werden bei mehreren Flügen auf verschiedenen Routen Spurengase und Feinstaub gemessen. Astrid Kiendler-Scharr ist Direktorin des Instituts für Troposphärenforschung und koordiniert die Messkampagne. Im Interview erläutert sie die Ziele des Vorhabens.

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COVID-19-Befragung in der NAKO Gesundheitsstudie: Aufruf an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die COVID-19-Befragung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist eine Forschungsaktion der NAKO Gesundheitsstudie (NAKO), um Erkenntnisse über Verbreitung, Verlauf und Auswirkungen von COVID-19 in Deutschland zu gewinnen. Die Befragung startet heute, alle NAKO Teilnehmenden werden zur Teilnahme aufgefordert.

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Dienstag, 28. April 2020

Am HZI gestartete Langzeitstudie untersucht Krankheitsverlauf bei Kindern

Über Kinder und ihre Anfälligkeit für das neue Coronavirus ist aktuell wenig bekannt. Wie viele Kinder sich bereits mit dem Virus angesteckt und es ohne merkliche Symptome hinter sich gebracht haben, wurde bisher nicht gezielt untersucht. Das wollen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) nun mit einer 2014 gestarteten Langzeitstudie herausfinden.

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HZDR und CASUS unterstützen Suche nach Mittel gegen das Coronavirus

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und das deutsch-polnische Zentrum für datenintensive Systemforschung CASUS (Center for Advanced Systems Understanding) stellen dem Computing-Projekt Folding@home freie Rechenkapazitäten zur Verfügung, mit deren Hilfe komplexe Proteinstrukturen simuliert und entschlüsselt werden können. Für die Entwicklung einer erfolgreichen Antikörpertherapie, die eine Infektion der Atemwege durch das Coronavirus verhindern könnte, ist das von entscheidender Bedeutung.

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HZI-App SORMAS zur Kontaktverfolgung startet in allen Berliner Bezirken

Alle zwölf Berliner Bezirke werden künftig die App SORMAS (Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System) nutzen, um die Kontaktverfolgung von COVID-19-Infizierten effizienter zu gestalten. Erste Gesundheitsämter, zum Beispiel in Berlin-Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg, arbeiten bereits mit der Software. SORMAS wurde vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschug (HZI) entwickelt.

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Datenschutz bei Corona-Tracing-Apps: KIT vergleicht zentrale und dezentrale Ansätze

Tracing-Apps sollen dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. In den vergangenen Tagen ist eine intensive Debatte zu möglichen zentralen oder dezentralen Lösungen entbrannt. Die deutsche Bundesregierung hat sich nun auf ein System verständigt, das Daten dezentral speichert. Thorsten Strufe, Leiter der Forschungsgruppe „Praktische IT-Sicherheit“ am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), und sein Team haben beide Ansätze einander gegenübergestellt und untersucht, wie datenschutzkonform sie wirklich sind.

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Online-Umfrage zur Corona-Pandemie und COPD

Eine Online-Umfrage soll herausfinden, wie sich die Corona-Pandemie auf den Alltag, das psychische Befinden und die Lebensqualität von Menschen mit der chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung COPD auswirkt. Teilnehmen können Patienten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie deren Partner.

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Montag, 27. April 2020

SARS-CoV-2-Forschung: Helmholtz nimmt zum Aktionsplan der EU-Kommission Stellung

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan zu SARS-CoV-2 im Europäischen Forschungsraum vorgelegt, der zehn Punkte für koordinierte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten umfasst. In einer Stellungnahme begrüßt und unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft diesen 10-Punkte-Plan ausdrücklich und liefert ergänzende Vorschläge.

Zur Stellungnahme (in englischer Sprache)

Wege aus der Coronakrise: Forscher fordern transformativen Wandel

COVID-19-Konjunkturpakete sollten nicht nur die Wirtschaft ankurbeln, sondern einen transformativen Wandel anstoßen. Das fordern führende Forscher des Weltbiodiversitätsrats IPBES.

Zur Stellungnahme


Sonntag, 26. April 2020

Helmholtz begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung für einen konsequent dezentralen Ansatz bei der Entwicklung einer Tracing-App

Helmholtz unterstützt die Entscheidung der Bundesregierung für eine dezentrale Lösung, die von einem breiten internationalen Konsortium getragen wird. Deutschland ist darin federführend durch das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit - CISPA vertreten. 

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Freitag, 24. April 2020

MOSAiC-Expedition wird trotz Corona-Pandemie fortgesetzt

Die MOSAiC-Expedition geht trotz der Corona-Pandemie weiter. Nach den durch die Corona-Pandemie bedingten internationalen Grenzschließungen musste ein Team-Austausch verschoben werden. Dank neuer Alternativpläne unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und den Betreibern der deutschen Forschungsflotte kann MOSAiC fortgesetzt werden. 

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Donnerstag, 23. April 2020

Röntgen-Screening identifiziert mögliche Kandidaten für Corona-Medikamente

Mit Hilfe von DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III hat ein Forschungsteam mehrere Kandidaten für mögliche Wirkstoffe gefunden, die an ein wichtiges Protein des Coronavirus SARS-CoV-2 binden und so eine Grundlage für ein Medikament gegen die Infektion sein könnten.

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Neue Projekte und Förderungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie

Gegen SARS-CoV-2 gibt es bislang weder einen Impfstoff noch spezifische Medikamente. Angesichts der globalen Pandemie bündelt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) mit seinen weiteren Standorten seine Ressourcen für Projekte, die zum besseren Verständnis der Infektion und zu Lösungen zur Eindämmung des Virus beitragen.

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Eintrittspforten für SARS-CoV-2

Zwei Zelltypen in der Nase sind wahrscheinlich die ersten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Anhand von Daten aus dem Human Cell Atlas haben Forscher bei Becherzellen und Flimmerepithel in der Nase besonders viele der Proteine entdeckt, die SARS-CoV-2 nutzt, um in unsere Zellen zu gelangen.

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Mittwoch, 22. April 2020

Erste klinische Studie für einen SARS-CoV-2-Impfstoff in Deutschland zugelassen

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat die Zulassung für eine klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen SARS-CoV-2 erteilt. Das Mainzer Unternehmen BioNtech wird seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen testen. Weltweit ist dies erst die vierte genehmigte Prüfung von präventiven, spezifischen COVID-19-Impfstoffkandidaten am Menschen.

Meldung des PEI

Interview mit Ugur Sahin von BioNtech

Grüne Irr- und Auswege aus der Coronakrise

Staatliche Aufbauprogramme, wie sie in der aktuellen Krise angeschoben werden, schaffen ein beispielloses Gelegenheitsfenster für strukturellen Wandel. Grüne Stimuli dürfen dabei nicht zum reinen Subventionswettbewerb führen, schreiben Erik Gawel und Paul Lehmann, Umweltökonomen am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und an der Universität Leipzig in einem Statement.

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Dienstag, 21. April 2020

Corona-Forschung in Bonn: DZNE startet groß angelegten Bluttest

Für eine Studie über das Coronavirus SARS-CoV-2 bittet das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) rund 5.000 Teilnehmende der „Rheinland Studie“ um einen Bluttest. Die Reihenuntersuchung soll zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Coronavirus infiziert waren und bei der Beantwortung der Frage helfen, was darüber bestimmte, ob sie gar keine, milde oder schwere Symptome entwickelten. Das DZNE kooperiert dabei eng mit dem Team von Prof. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité.

Zur Meldung des DZNE

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) unterstützt Klinikum Braunschweig bei Corona-Tests

Regionale Unterstützung für mehr Corona-Tests in Braunschweig: Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und die Technische Universität Braunschweig stellen dem Klinikum Braunschweig Technik und Wissen zur Verfügung, um die Zahl der Corona-Tests deutlich zu erhöhen. Beide Einrichtungen liefern technische Geräte, die im klinischen Labor zum Nachweis des Coronavirus eingesetzt werden können. Zusätzlich haben sich vom HZI und der TU Braunschweig Freiwillige gemeldet, um das Laborteam des Klinikums beim Durchführen und Auswerten der Tests zu unterstützen.

Zur Meldung des HZI


Montag, 20. April 2020

CISPA zieht sich aus dem Projekt PEPP-PT zur Entwicklung einer Corona-Tracing-App zurück

Das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (CISPA) hat sich aus dem europäischen Corona-App-Projekt PEPP-PT zurückgezogen. In einem Online-Statement begründen die Forscher ihre Entscheidung. Sie sind der Auffassung, dass nur eine dezentral organisierte Anwendung, die höchste Sicherheitsstandards erfüllt, als Tracing-App infrage kommt. Dazu wird CISPA die Arbeit an DP-3T, einem dezentralisierten, quelloffenen System, fortsetzen.

Zur Meldung (auf Englisch)

Lungeninformationsdienst: Abrupter Rückgang an akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland

Der Lungeninformationsdienst - ein Angebot des Helmholtz Zentrums München - verweist auf aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), denen zufolge die Rate an akuten Atemwegskrankheiten seit Anfang März 2020 in Deutschland stark gesunken ist. Ein so deutlicher Rückgang sei extrem ungewöhnlich. Für das RKI sei dies ein Hinweis darauf, dass die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie generell die Ausbreitung von Atemwegserkrankungen verlangsamen.

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Freitag, 17. April 2020

Erste Gesundheitsämter nutzen SORMAS-App des HZI zum Kontaktpersonenmanagement

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat eine App zur Seuchenbekämpfung entwickelt, die mittlerweile auch zum Kontaktpersonenmanagement in der Coronavirus-Pandemie genutzt werden kann. Gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut stellt das HZI die App namens SORMAS nun auch dem öffentlichen Gesumdheitsdienst bereit. Ab sofort nutzen die Gesundheitsämter in Gießen, Bielefeld, Goslar und Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin diese Anwendung.

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Forschungszentrum Jülich stellt dem MDC Rechenleistung bereit

Um die erfolgversprechendsten Medikamente gegen COVID19-Proteine zu testen, benötigt eine Forschungsgruppe des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) mehr Rechenleistung. Das Forschungszentrum Jülich und das Jülich Supercomputing Centre unterstützen das MDC und haben der Forschergruppe vier Millionen zusätzliche Stunden Rechenzeit bereitgestellt.

Zum Tweet


Donnerstag, 16. April 2020

GSI/FAIR unterstützt den Kampf gegen Corona

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und das Beschleunigerzentrum FAIR am GSI setzen ihr Forschungspotenzial und ihre Infrastruktur ein, um zur Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie beizutragen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten daran, neue Erkenntnisse und Technologien zu liefern, die bei der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 helfen können. Dazu werden auch die Beschleuniger und Labors auf dem Darmstädter Campus genutzt. Die Anlagen sind in Betrieb, wobei die Sicherheitsvorschriften strikt eingehalten werden.

Mitteilung des GSI

Corona-Hilfe: MDC-Freiwillige nähen Masken

Vielerorts werden dringend Mund-Nasen-Masken benötigt, um die Übertragung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 so gut es geht zu verhindern. Mitarbeiter des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin MDC nähen und verteilen nun solche Behelfsmasken, die unter anderem an Stadtteilzentren Flüchtlingsheime gehen.

Mitteilung des MDC


Mittwoch, 15. April 2020

Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler zur Exit-Strategie in der Coronakrise

Der Erreger SARS-CoV-2 und die von ihm verursachte Lungenkrankheit COVID-19 verändern weltweit das Privat- und Arbeitsleben. Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Otmar D. Wiestler erklärt im WELT-Interview die Positionen und Empfehlungen im Kampf gegen das Coronavirus. Er beschreibt drei Szenarien, wie sich die Ausbreitung des Virus je nach Intensität der gewählten Maßnahmen auf das Gesundheitssystem auswirken würde.

WELT-Interview mit Otmar D. Wiestler

 

Wolfgang Marquardt (Forschungszentrum Jülich) zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie

Die Nationalakademie Leopoldina und die Helmholtz-Gemeinschaft bewerten in aktuellen Stellungnahmen die Lage und geben Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich und Mitautor bei beiden Stellungnahmen, äußert sich zu den skizzierten Strategien und ihrem Verhältnis zueinander.

Zum Interview


Dienstag, 14. April 2020

KIT unterstützt Karlsruher Kliniken mit Schutzausrüstung

Corona-Hilfe: Masken und Visiere gehen unter anderem an Städtisches Klinikum und ViDia Kliniken – zentrale Koordination von Hilfsanfragen und -angeboten am KIT.

Meldung des KIT


Montag, 13. April 2020

Helmholtz-Positionspapier zur epidemiologischen Situation

Experten der Helmholtz-Gemeinschaft bewerten in einer Stellungnahme die aktuelle Lage in Deutschland. Sie modellieren den weiteren Verlauf der Epidemie unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien der Lockerung des Kontaktverbotes und geben Empfehlungen ab.  

Zur Stellungnahme

Leopoldina-Forscher veröffentlichen dritte Stellungnahme

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlicht die dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur Corona-Pandemie. Sie behandelt psychologische, soziale, rechtliche, pädagogische und wirtschaftliche Aspekte. Das Papier enthält auch einen kokreten Fahrplan für das Ende der Kontaktsperren. 

Zur Stellungnahme​​​​​​​


Donnerstag, 9. April 2020

Robert-Koch-Institut startet bundesweite Antikörperstudien in Zusammenarbeit mit dem HZI

Wie weit ist das neue Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland tatsächlich verbreitet? Wie viele Menschen haben bereits eine Infektion durchgemacht und sind immun? Das wollen Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts (RKI) in mehreren großangelegten Studien herausfinden. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig kooperiert mit dem RKI bei der Untersuchung der Bevölkerung in besonders betroffenen Orten.

Meldung des HZI

Online-Umfrage zu Geruchs- und Geschmacksstörungen bei COVID-19

Mit einer weltweiten Onlinebefragung will ein internationales Forscherteam herausfinden, ob Riech- und Schmeckstörungen Symptome sind, mit denen sich COVID-19 von anderen Atemwegserkrankungen abgrenzen lässt. An dem Projekt sind auch Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich beteiligt. Die Onlinebefragung ist seit heute verfügbar.

Meldung des FZ Jülich mit Link zur Umfrage

Mit Supercomputern wirksame Medikamente gegen Coronavirus-Proteine finden

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich beteiligen sich an einem EU-Projekt, in dem die größten Supercomputerzentren Europas Milliarden von Molekülen gegen die Proteine des Coronavirus screenen sollen. Ziel des Projekts ist, wirksame antivirale Medikamente gegen solche Proteine aus dem Pool der kommerziell erhältlichen Medikamente zu identifizieren. Die Wissenschaftler Giulia Rossetti und Paolo Carloni vom Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin stellen ihre Arbeit vor.

Zum Interview

MDC unterstützt Charité bei der Sequenzierung von SARS-CoV-2-Datensätzen

Das Institut für Virologie an der Charité Berlin hat Sequenzen des Virus SARS-CoV-2 visualisiert. Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) hat die Sequenzierung unterstützt.

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GEOMAR informiert über Meeresforschung in Zeiten der Corona-Pandemie

Arbeiten im Homeoffice, pausierende Forschungsschiffe und eine erfolgreich beendete Expedition: Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung informiert über den Stand der Meeresforschung in Kiel. Forschungsexpeditionen seien momentan nur eingeschränkt möglich.

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Mittwoch, 8. April 2020

HZI zur Risikoeinschätzung: Es ist zu früh, Restriktionen zu lockern

Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig simulieren die Auswirkung verschiedener Bedingungen auf die Entwicklung der SARS-CoV-2-Epidemie in Deutschland. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass die Einschränkungen im sozialen Leben wirken und eine weitere Verlangsamung der Ausbreitung möglich ist. Um das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen, warnen sie jedoch davor, die Beschränkungen jetzt schon zu lockern.

Zur Meldung des HZI

Forscher des Forschungszentrums Jülich wollen die Verbreitung des Coronavirus eindämmen

Strukturbiologiker am Institut für Biologische Informationsprozesse des Forschungszentrums Jülich wollen mit ihrer Forschung verhindern, dass das Coronavirus an Wirtszellen andocken, mit ihnen verschmelzen und sich dadurch verbreiten kann. Sie entwickeln einen Liganden, ein spezifisch bindendes Molekül, das ein bestimmtes Bindungs-Protein des Virus vom Rezeptor einer Wirtszelle verdrängt. Der Direktor des Instituts Dieter Willbold stellt diesen Ansatz im Interview vor.

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Sommersemester am KIT startet online

Das Sommersemester 2020 wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am 20. April pünktlich zum geplanten Vorlesungsbeginn starten – zunächst mit ausschließlich digitalen Angeboten und ohne Studierende auf dem Campus. Präsenzveranstaltungen sollen nur schrittweise wieder eingeführt werden. Die Landesregierung hatte den Studienbetrieb aufgrund der Coronakrise bis zum 19. April in ganz Baden-Württemberg ausgesetzt.

Zur Meldung des KIT


Dienstag 7. April 2020

Minus 1,2 Prozent: Risklayer meldet leichten Rückgang der Zahl der Infizierten

Das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sammelt gemeinsam mit der Risklayer GmbH - einer Analysedatenbank zur Risikobewertung - Daten zur Sars-CoV-2-Epidemie.

Zur Meldung auf Twitter

Alfred-Wegener-Institut spendet Schutzausrüstung

Mehr als 28.000 Einmalhandschuhe hat das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) an die Feuerwehr Bremerhaven übergeben. Da der Laborbetrieb am Institut reduziert ist, wird die verfügbare Schutzausrüstung an Bremerhavener Einrichtungen gespendet. 

Zur Meldung auf Twitter


Montag, 6. April 2020

Expertengruppe plädiert für Stufenplan nach dem Shutdown - HZI-Epidemiologe Gérard Krause ist beteiligt

Die geltenden Beschränkungen in Gesellschaft und Wirtschaft allmählich zu lockern und dabei die medizinische Versorgung der gesamten Bevölkerung zu sichern – dafür plädiert eine interdisziplinäre Wissenschaftlergruppe, darunter Gérard Krause, Leiter der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Die Strategie sieht vor, derzeitige Einschränkungen differenziert und unter kontinuierlicher Abwägung der Risiken nach und nach zu lockern. Priorität sollten Beschränkungen haben, die hohe wirtschaftliche Kosten verursachen oder zu starken sozialen und gesundheitlichen Belastungen führen.

Positionspapier der Expertengruppe

Meldung des HZI


Freitag, 3. April 2020

Empfehlung des Ethikrats zum Umgang mit der Coronakrise: Interview mit der stellvertretenden Vorsitzenden Katrin Amunts

Das Coronavirus stellt unsere Gesellschaft vor nie gekannte Herausforderungen und konfrontiert sie zugleich mit ethischen Konflikten. Einerseits geht es darum, die Pandemie einzudämmen. Andererseits müssen soziale und ökonomische Folgen wie Freiheitsbeschränkungen und Zwangsschließungen kontinuierlich geprüft werden. Die Hirnforscherin Katrin Amunts vomJülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin ist stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und erläutert die zentralen Punkte der Empfehlung, die der Ethikrat zum Umgang mit der Coronakrise veröffentlicht hat.

Zum Interview

Programme der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte laufen weiter

Die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte entwickelt und realisiert zur Zeit bedarfsgerechte virtuelle Formate für Teilnehmende und Alumni, um Führungskräften der Gemeinschaft auch in der Corona-Krise ein Forum für gemeinsames Lernen und Erfahrungsaustausch zu bieten.

Helmholtz-Akademie

Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ spendet Schutzausrüstung

Knapp 2.000 Schutzmasken der FFP-Schutzklasse 2 und weitere Schutzausrüstung aus dem Bestand am GFZ unterstützen nun die Sicherheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen in Berlin und Potsdam.

GFZ spendet Schutzausrüstung für die Medizin

EU-Kommission informiert über Fördermöglichkeiten zur Coronavirus-Forschung und stärkt Austausch zwischen Forschern

Die Europäische Kommission hat Fördermöglichkeiten für SARS-CoV-2-relevante Forschungsfragen innerhalb des EU-Förderprogramms Horizon 2020 und weiterer Programme veröffentlicht. Die Website beinhaltet Informationen für europäische und nationale Ausschreibungen und wird laufend aktualisiert.

Website der EU-Kommission

Auch die Generaldirektion Forschung und Innovation der EU-Kommission stellt eine Liste der Fördermöglichkeiten von Forschungsfragen zum neuartigen Coronavirus bereit.

Website der Generaldirektion Forschung und Innovation

Darüber hinaus hat die EU-Kommission auf der EU Health Policy Platform einen "Researcher's Chat" eröffnet, um Forschenden den Austausch zu Ergebnissen rund um SARS-CoV-2 zu erleichtern.

Zum Researcher's Chat (Anmeldung erforderlich)


Donnerstag, 2. April 2020

Schulschließungen: MINT-Bildung für zu Hause

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die Allianz für MINT-Bildung zu Hause gestartet, die sich für eine qualitativ hochwertige MINT-Bildung auch in Zeiten von Schulschließungen einsetzt. Mit Experimenten und wissenschaftlichen Angeboten für Kinder und Jugendliche unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft diese Allianz. 

Bildungsangebote von Helmholtz

Pressemitteilung des BMBF


Dienstag, 31. März 2020

MDC erweitert Online-Tool zu COVID-19

Um den Verlauf der COVID-19-Epidemie in Deutschland übersichtlich und nach einzelnen Bundesländern aufgeschlüsselt darstellen zu können, haben Forschende des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) ein neues Online-Tool entwickelt. Karte und Zeitstrahl zeigen ab sofort auch die Fallzahlen aller Länder weltweit an.

Zum Online-Tool des MDC

Helmholtz Zentrum München (HMGU) richtet Task Force ein

Unter Leitung von Martin Hrabě de Angelis hat das HMGU eine Task Force eingerichtet. Sie hat die Aufgabe, alle relevanten Forschungsprojekte und unterstützenden Aktivitäten zu koordinieren.

fightCOVID@HMGU

HZDR stellt Uniklinikum Schutzequipment zur Verfügung

Um das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen, hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) Schutzequipment an den Kooperationspartner geliefert. Das abgegebene neue Material umfasst unter anderem Einweg-Schutzanzüge, Handschuhe, Schutzmasken sowie Seife und Desinfektionsmittel. Unter normalen Bedingungen benötigen die Forscher die Ausrüstung zum Beispiel beim Umgang mit giftigen Chemikalien, bei der Arbeit in Reinräumen oder, wie am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), bei der Aufbereitung von Gestein.

Zur HZDR-Website


Freitag, 27. März 2020

Atemschutzmasken und Teile für Beatmungsgeräte: DLR rüstet 3D-Drucker für medizinische Schutzausrüstung um

Wo normalerweise Modelle für die Luft- und Raumfahrtforschung hergestellt werden, kann in Zeiten der Corona-Krise medizinische Schutzausrüstung gefertigt werden: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat erfolgreich die Umstellung seiner 3D-Drucker getestet.

DLR rüstet 3D-Drucker für medizinische Schutzausrüstung um

Sequenziergeräte und Hilfe bei Patientenabstrichen: HZI unterstützt Kliniken vor Ort

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) ist an allen seiner Standorte in engem Austausch mit den Kliniken vor Ort. So wurden beispielsweise bereits Sequenziergeräte für die SARS-CoV-2-Diagnostik zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen Mitarbeiter des HZI bereit, die Testung der Patientenabstriche zu unterstützen.

Informationsseite des HZI zum Coronavirus

HZB spendet Schutzkleidung und Zubehör 

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat in Zeiten der Corona-Pandemie beschlossen, Schutzkleidung zu spenden. Atemmasken, Einweghandschuhe, Overalls und Desinfektionsmittel wurden heute der Kassenärztlichen Vereinigung übergeben.


Donnerstag, 26. März 2020

Medizinische Bilder im Homeoffice befunden: DKFZ-Ausgründung stellt App kostenfrei zur Verfügung

Die  Corona-Krise zwingt Arztpraxen und Kliniken zu Maßnahmen, die sonst monate-, wenn nicht jahrelanger Vorbereitung bedürfen: die flächendeckende Umstellung auf Homeoffice oder mobiles Arbeiten. mbits, eine Ausgründung aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, hat mit der App mRay eine mobile Kommunikationszentrale für radiologische Bilder geschaffen. Das Unternehmen stellt nun die Software Ärzten und Kliniken für die Dauer der Krise kostenfrei zur Verfügung.

DKFZ-Ausgründung stellt App kostenfrei zur Verfügung

Forschungsbetrieb an den Helmholtz-Zentren

Jedes der 19 Helmholtz-Zentren hat in Abhängigkeit der gesetzlichen, regionalen und forschungsspezifischen Gegebenheiten und in Abstimmung mit den jeweiligen Krisenstäben den Betriebsmodus während der Coronavirus-Pandemie definiert.

Hierbei wird unterschieden in:

  • Normalbetrieb: üblicher Vollbetrieb;
  • Basisbetrieb: Möglichkeit zum Homeoffice und reduzierter Umfang bzw. Schichtbetrieb in der Forschung;
  • Minimalbetrieb: Die Forschung auf dem Campus ist bis auf wenige Ausnahmen eingestellt. Dazu zählen etwa die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen sowie ggf. SARS-CoV-2-relevante Forschung.

Aktuell befinden sich 14 Helmholtz-Zentren im Basisbetrieb und 5 Zentren im Minimalbetrieb. Zahlreiche Helmholtz-Expertinnen und -Experten arbeiten also weiterhin mit Hochdruck daran, neuste Forschungsergebnisse über SARS-CoV-2 zu liefern. Zudem werden Forschungsarbeiten fortgesetzt, die mit wenigen Personen in einzelnen Räumen bzw. im Schichtbetrieb durchgeführt werden können, sowie solche, bei der der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern bzw. 2,5 Metern eingehalten werden kann. Zahlreiche Forscherinnen und Forscher arbeiten im Homeoffice – beispielsweise an der Auswertung von Daten.

 

Informationen aus den Zentren:

Alfred-Wegener-Institut

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZ

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR

Forschungszentrum Jülich

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Helmholtz-Zentrum Potsdam (GFZ Potsdam)

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI

Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit CISPA

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Helmholtz-Zentrum München

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik IPP

Karlsruher Institut für Technologie KIT

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin MDC

„Wir unternehmen alles, um weiterhin Forschungsergebnisse zu Bekämpfung der Corona-Pandemie zu liefern"

Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Otmar D. Wiestler erklärt, was Helmholtz als Forschungsorganisation unternimmt, um weiterhin wichtige Forschungsergebnisse zu liefern, die zur Bekämpfung der aktuellen Pandemie, der Vermeidung zukünftiger Ereignisse und der Bewältigung der Folgen der Krise beitragen.

Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler zu den Auswirkungen auf die Forschungsarbeit

Wie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit der Corona-Pandemie umgehen

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf Ausschreibungen, Stipendien und Fellowships. Wissenschaftler, Stipendiaten und Fellows finden auf den folgenden Seiten aktuelle Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Alexander von Humboldt-Stiftung

Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD

Jülich Aachen Research Alliance

Informationen weiterer Forschungsorganisationen

Max-Planck-Gesellschaft MPG

Fraunhofer-Gesellschaft

Kontakt

Glossar

Hier finden Sie Erklärungen wichtiger Begriffe rund um das Coronavirus SARS-CoV-2.

Zum Glossar

Animationsvideo

SARS-CoV-2: Woran wird geforscht?

Zum Video

Aus den Zentren