Coronavirus SARS-CoV-2

Wir wollen durch Spitzenforschung dazu beitragen, die Krise zu bewältigen. Ein signifikanter Teil unserer Forschung fokussiert sich nun auf das Coronavirus.

Otmar D. Wiestler

Die Zahl der SARS-CoV-2-Infektionen steigt in Deutschland und weltweit von Tag zu Tag dramatisch. Dies stellt unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns vor immense Herausforderungen. Helmholtz leistet als Deutschlands größte Forschungsorganisation wichtige Beiträge, um durch Spitzenforschung die Corona-Krise zu bewältigen. 

Donnerstag, 2. April 2020

Schulschließungen: MINT-Bildung für zu Hause

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die Allianz für MINT-Bildung zu Hause gestartet, die sich für eine qualitativ hochwertige MINT-Bildung auch in Zeiten von Schulschließungen einsetzt. Mit Experimenten und wissenschaftlichen Angeboten für Kinder und Jugendliche unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft diese Allianz. 

Bildungsangebote von Helmholtz

Pressemitteilung des BMBF


Dienstag, 31. März 2020

MDC erweitert Online-Tool zu COVID-19

Um den Verlauf der COVID-19-Epidemie in Deutschland übersichtlich und nach einzelnen Bundesländern aufgeschlüsselt darstellen zu können, haben Forschende des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) ein neues Online-Tool entwickelt. Karte und Zeitstrahl zeigen ab sofort auch die Fallzahlen aller Länder weltweit an.

Zum Online-Tool des MDC

Helmholtz Zentrum München (HMGU) richtet Task Force ein

Unter Leitung von Martin Hrabě de Angelis hat das HMGU eine Task Force eingerichtet. Sie hat die Aufgabe, alle relevanten Forschungsprojekte und unterstützenden Aktivitäten zu koordinieren.

fightCOVID@HMGU

HZDR stellt Uniklinikum Schutzequipment zur Verfügung

Um das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen, hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) Schutzequipment an den Kooperationspartner geliefert. Das abgegebene neue Material umfasst unter anderem Einweg-Schutzanzüge, Handschuhe, Schutzmasken sowie Seife und Desinfektionsmittel. Unter normalen Bedingungen benötigen die Forscher die Ausrüstung zum Beispiel beim Umgang mit giftigen Chemikalien, bei der Arbeit in Reinräumen oder, wie am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), bei der Aufbereitung von Gestein.

Zur HZDR-Website


Freitag, 27. März 2020

Atemschutzmasken und Teile für Beatmungsgeräte: DLR rüstet 3D-Drucker für medizinische Schutzausrüstung um

Wo normalerweise Modelle für die Luft- und Raumfahrtforschung hergestellt werden, kann in Zeiten der Corona-Krise medizinische Schutzausrüstung gefertigt werden: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat erfolgreich die Umstellung seiner 3D-Drucker getestet.

DLR rüstet 3D-Drucker für medizinische Schutzausrüstung um

Sequenziergeräte und Hilfe bei Patientenabstrichen: HZI unterstützt Kliniken vor Ort

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) ist an allen seiner Standorte in engem Austausch mit den Kliniken vor Ort. So wurden beispielsweise bereits Sequenziergeräte für die SARS-CoV-2-Diagnostik zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen Mitarbeiter des HZI bereit, die Testung der Patientenabstriche zu unterstützen.

Informationsseite des HZI zum Coronavirus

HZB spendet Schutzkleidung und Zubehör 

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat in Zeiten der Corona-Pandemie beschlossen, Schutzkleidung zu spenden. Atemmasken, Einweghandschuhe, Overalls und Desinfektionsmittel wurden heute der Kassenärztlichen Vereinigung übergeben.


Donnerstag, 26. März 2020

Medizinische Bilder im Homeoffice befunden: DKFZ-Ausgründung stellt App kostenfrei zur Verfügung

Die  Corona-Krise zwingt Arztpraxen und Kliniken zu Maßnahmen, die sonst monate-, wenn nicht jahrelanger Vorbereitung bedürfen: die flächendeckende Umstellung auf Homeoffice oder mobiles Arbeiten. mbits, eine Ausgründung aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, hat mit der App mRay eine mobile Kommunikationszentrale für radiologische Bilder geschaffen. Das Unternehmen stellt nun die Software Ärzten und Kliniken für die Dauer der Krise kostenfrei zur Verfügung.

DKFZ-Ausgründung stellt App kostenfrei zur Verfügung

Forschungsbetrieb an den Helmholtz-Zentren

Jedes der 19 Helmholtz-Zentren hat in Abhängigkeit der gesetzlichen, regionalen und forschungsspezifischen Gegebenheiten und in Abstimmung mit den jeweiligen Krisenstäben den Betriebsmodus während der Coronavirus-Pandemie definiert.

Hierbei wird unterschieden in:

  • Normalbetrieb: üblicher Vollbetrieb;
  • Basisbetrieb: Möglichkeit zum Homeoffice und reduzierter Umfang bzw. Schichtbetrieb in der Forschung;
  • Minimalbetrieb: Die Forschung auf dem Campus ist bis auf wenige Ausnahmen eingestellt. Dazu zählen etwa die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen sowie ggf. SARS-CoV-2-relevante Forschung.

Aktuell befinden sich 14 Helmholtz-Zentren im Basisbetrieb und 5 Zentren im Minimalbetrieb. Zahlreiche Helmholtz-Expertinnen und -Experten arbeiten also weiterhin mit Hochdruck daran, neuste Forschungsergebnisse über SARS-CoV-2 zu liefern. Zudem werden Forschungsarbeiten fortgesetzt, die mit wenigen Personen in einzelnen Räumen bzw. im Schichtbetrieb durchgeführt werden können, sowie solche, bei der der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern bzw. 2,5 Metern eingehalten werden kann. Zahlreiche Forscherinnen und Forscher arbeiten im Homeoffice – beispielsweise an der Auswertung von Daten.

 

Informationen aus den Zentren:

Alfred-Wegener-Institut

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZ

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR

Forschungszentrum Jülich

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Helmholtz-Zentrum Potsdam (GFZ Potsdam)

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI

Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit CISPA

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Helmholtz-Zentrum München

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik IPP

Karlsruher Institut für Technologie KIT

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin MDC

„Wir unternehmen alles, um weiterhin Forschungsergebnisse zu Bekämpfung der Corona-Pandemie zu liefern"

Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Otmar D. Wiestler erklärt, was Helmholtz als Forschungsorganisation unternimmt, um weiterhin wichtige Forschungsergebnisse zu liefern, die zur Bekämpfung der aktuellen Pandemie, der Vermeidung zukünftiger Ereignisse und der Bewältigung der Folgen der Krise beitragen.

Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler zu den Auswirkungen auf die Forschungsarbeit

Wie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit der Corona-Pandemie umgehen

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf Ausschreibungen, Stipendien und Fellowships. Wissenschaftler, Stipendiaten und Fellows finden auf den folgenden Seiten aktuelle Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Alexander von Humboldt-Stiftung

Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD

Jülich Aachen Research Alliance

Informationen weiterer Forschungsorganisationen

Max-Planck-Gesellschaft MPG

Fraunhofer-Gesellschaft

Kontakt

    • Kommunikation und Außenbeziehungen
    • Helmholtz-Geschäftsstelle

"Helmholtz leistet wichtige Beiträge, um die Corona-Krise zu bewältigen“

In mehr als 20 Forschungsprojekten widmet sich Helmholtz einer der größten Herausforderungen unserer Zeit.

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