Coronavirus SARS-CoV-2

Wir wollen durch Spitzenforschung dazu beitragen, die Krise zu bewältigen. Ein signifikanter Teil unserer Forschung fokussiert sich nun auf das Coronavirus.

Otmar D. Wiestler

Die COVID-19-Pandemie stellt unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns vor immense Herausforderungen. Helmholtz leistet als Deutschlands größte Forschungsorganisation wichtige Beiträge, um durch Spitzenforschung die Corona-Krise zu bewältigen. 

Montag, 25. Mai 2020

BMBF informiert sich am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung über Studien zu COVID-19

Bundesforschungsministerin Karliczek und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Thümler waren heute zu Gast am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Die Wisschenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HZI gaben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu COVID-19, inbesondere über eine neue bundesweit angelegte epidemiologische Antikörper-Studie.

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Freitag, 22. Mai 2020

Zwei Forschungsflugzeuge untersuchen verringerte Schadstoffkonzentrationen in der Luft

Der Flugverkehr wurde durch die COVID-19-Pandemie weltweit heruntergefahren. Die Luftverschmutzung ist um 20 bis 40 Prozent zurückgegangen, die der Luftfahrt sogar um 85 Prozent. Diese Besonderheit will ein deutsches Forscherteam für das Projekt BLUESKY nutzen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Max-Planck-Instituts für Chemie, der Goethe-Universität Frankfurt sowie der Forschungszentren Jülich und Karlsruhe untersuchen mit zwei Forschungsflugzeugen die Veränderungen in der Erdatmosphäre. Die DLR-Messflugzeuge HALO und Falcon fliegen in den kommenden zwei Wochen über Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Irland sowie nach Nordamerika.

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Mittwoch, 20. Mai 2020

DLR: Bis zu 90 Prozent weniger Kondensstreifen infolge des verminderten Flugverkehrs

Reisebegrenzungen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie führten seit Mitte März 2020 zu einem massiven Rückgang des globalen Luftverkehrsaufkommens. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben nun den Einfluss des reduzierten Luftverkehrs auf die Bildung von Kondensstreifen über Europa anhand der Messung von Wolkeneigenschaften analysiert. Sie nutzten dafür Daten des Sensors SEVIRI auf dem Wettersatelliten Meteosat Second Generation (MSG) vom 16. April 2020. Die Analysen zeigen einen Rückgang der Anzahl der gebildeten Kondensstreifen auf etwa ein Zehntel im Vergleich zum Normalbetrieb.

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Interaktion von Immunsystem und Gehirn

Interferon ist ein wichtiger Botenstoff des Immunsystems, der bei der Bekämpfung von Krankheitserregern wie Grippeviren und vermutlich auch SARS-CoV-2 unterstützt. Interferon könnte aber auch unabhängig von einer Infektion an der Interaktion von Immunsystem und Gehirn beteiligt sein und Einfluss auf das Lernvermögen haben. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen der Technischen Universität Braunschweig hin, die heute in der Fachzeitschrift Cell Reports erscheint. Mit daran beteiligt sind das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und das TWINCORE in Hannover.

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DFG stellt umfangreiche Finanzhilfe für Forschungsprojekte wegen Corona-Einschränkungen bereit

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt ihre von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Förderprojekte ab sofort mit zusätzlichen Mitteln. Mit ihnen können nun zusätzliche Personal- und Sachmittel beantragt werden, um Forschungsarbeiten, die nicht wie geplant durchgeführt werden können, fortzusetzen und abzuschließen. Die Finanzhilfe hat ein Volumen von mindestens 175 Millionen Euro.

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Dienstag, 19. Mai 2020

Corona-Shutdown macht sich in den oberen Schichten der Atmosphäre kaum bemerkbar

Welche Auswirkungen die Coronakrise auf die Qualität der Luft in höheren Schichten der Atmosphäre hat, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Stratosphäre des Forschungszentrums Jülich. Sie ließen zwei Wetterballons mit Messinstrumenten in eine Höhe von etwa 29 Kilometer aufsteigen. Erste Auswertungen deuten darauf hin, dass der Shutdown die CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre nur unbedeutend senkt.

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Montag, 18. Mai 2020

Karliczek: Mehr Wissen zum Schutz gegen das Coronavirus

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat sich am heutigen Montag am DZNE in Bonn über eine aktuelle Studie zum Coronavirus SARS-CoV-2 informiert. Das DZNE bittet derzeit die Teilnehmenden seiner „Rheinland Studie“ – einer Bevölkerungsstudie im Raum Bonn – um einen Bluttest. Die Reihenuntersuchung soll zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Coronavirus infiziert waren. Gleichzeitig soll beantwortet werden, wie sich unterschiedliche Gesundheitsfaktoren (z. B. der allgemeine Gesundheitszustand, Lebensstil und Immunstatus) auf eine Coronavirus-Infektion auswirken. 

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Freitag, 15. Mai 2020

Neuer HZG-Bericht: Die Coronakrise beeinflusst die Risikowahrnehmung der Hamburger Bevölkerung

Seit 13 Jahren lässt Professorin Beate Ratter, Leiterin der Abteilung Sozioökonomie des Küstenraumes des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), die Hamburger Bevölkerung durch das Forschungsinstitut forsa zu ihrem Risikobewusstsein für den Klimawandel befragen. Die aktuelle Befragung zeigt, dass die Coronakrise die Risikowahrnehmung der Hamburger Bevölkerung beeinflusst. Andere Bedrohungen wie der Klimawandel rücken dadurch in den Hintergrund.

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Trotz Coronakrise ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre weiterhin auf Rekordkurs

Aufgrund des Shutdowns sinken die Treibhausgasemissionen zwar kurzfristig, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt jedoch weiter – möglicherweise nur etwas langsamer. Das zeigen auch die Messwerte vom Umweltbundesamt in Deutschland. Das Deutsche Klima-Konsortium betont daher in seinem Statement, wie wichtig eine konsequente Klimapolitik gerade jetzt ist. Dem Konsortium gehören unter anderem die Helmholtz-Zentren AWI, DLR, Forschungszentrum Jülich, GEOMAR, GFZ, HZG, KIT und UFZ an.

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Donnerstag, 14. Mai 2020

Unterstützung der SARS-CoV-2 Diagnostik

Die digitale Plattform LabHive will notwendige Ressourcen an Diagnostikzentren vermitteln, um mehr Tests auf SARS-CoV-2 zu ermöglichen. Tobias Opialla vom MDC ist einer von 15 Freiwilligen, die das Projekt seit dem #WirvsVirus Hackathon der Bundesregierung mitentwickeln.

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Mittwoch, 13. Mai 2020

HZI und ifo Institut legen gesundheitliche und wirtschaftliche Szenarien zur Lockerung der pandemiebedingten Beschränkungen vor

Das ifo Institut und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) haben sich in der Coronakrise für einen „umsichtigen, schrittweisen Öffnungsprozess“ ausgesprochen. Sie empfehlen der Politik, mehr zu testen, um ein Anwachsen der Infektionen bei zunehmenden Lockerungen zu begrenzen. „Diese Maßnahmen sind unentbehrlich, um die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Kosten der Pandemie zu begrenzen“, heißt es in einer gemeinsamen Studie der beiden Institute.

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Montag, 11. Mai 2020

Temporäre Verkehrsinfrastrukturen sorgen für mehr Sicherheit in Coronazeiten

Infolge der Corona-Pandemie verzichten aktuell viele Menschen auf die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Der Umstieg auf das Auto ist für viele Verkehrsteilnehmer jedoch keine Alternative. Auch benötigen Schlangen vor Verkaufs- und Serviceeinrichtungen zusätzlichen Platz, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können. Sichere und pandemietaugliche Infrastrukturen wie breite Geh- und Fahrradwege sind daher notwendig. Im Rahmen des Projekts EXPERI zeigen Wissenschaftler des DLR-Instituts für Verkehrsforschung mittels einer interaktiven Stadtkarte, welche temporär angelegten Infrastrukturen bereits realisiert wurden.

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Freitag, 8. Mai 2020

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung: Integrales SARS-CoV-2-Abwassermonitoring

Viele SARS-CoV-2-Infizierte werden in der Statistik nicht erfasst. Wie hoch diese Dunkelziffer und damit der tatsächlich infizierte Anteil der Bevölkerung ist, ist aber ein wichtiger Schlüsselparameter für die epidemiologische Bewertung einer Pandemie. Ein Team von mehr als 20 Abwasserfachleuten, Mikrobiologen, Virologen und Modellierern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der TU Dresden arbeitet seit mehreren Wochen gemeinsam mit den Kläranlagenbetreibern der Städte Köln, Leipzig, Dresden, dem Wasserverband Eifel-Rur und weiteren 20 Städten daran, aus repräsentativen Abwasserproben unterschiedlich stark betroffener Bevölkerungsgruppen den Gesamtinfektionsgrad im Einzugsgebiet von Kläranlagen direkt zu erfassen. In der zweiten Maihälfte soll mit zirka 20 Kläranlagen ein Probebetrieb mit täglicher Probenahme beginnen.

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Coronavirus-Forschung mit vereinten Kräften

Zahlreiche Genomforscher sind intensiv damit beschäftigt, ihre Expertise und Sequenzier-Infrastruktur zu bündeln, um einen wissenschaftlichen Beitrag zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie zu leisten. Diese Aktivitäten fassen Forschungsteams nun offiziell in der Deutschen COVID-19 OMICS Initiative (DeCOI) zusammen, um die Forschung zu beschleunigen. Wissenschaftler an mehr als 22 Institutionen sind aktiv an DeCOI beteiligt, u.a. vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), vom Helmholtz Zentrum München (HMGU), vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum.

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DESY produziert Visiere für Hamburger Vertragspraxen und Pflegeeinrichtungen

DESY stellt der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) über 2000 Visiere zur Verfügung. Sie werden bei DESY mit 3D-Druckern und in den eigenen Werkstätten hergestellt und montiert. Sie sollen an besonders gefährdete Praxen, Pflegeheime, Infektpraxen oder Covid-Sprechstunden ausgeliefert werden. Über 1000 Visiere hat DESY bereits übergeben.

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Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil besucht das HZI

Hoher Besuch für das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI): Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler besuchten heute das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Im Fokus des Besuches standen die aktuellen Herausforderungen und innovativen Lösungsansätze insbesondere bei der Bekämpfung von SARS-CoV-2 und die zukünftige Entwicklung der Infektionsforschung in Niedersachsen.

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Donnerstag, 7. Mai 2020

HZI-Forscher finden neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2

Einem Team von Virologen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) ist es gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig und dem Biotech-Unternehmen Yumab gelungen, künstlich hergestellte Antikörper zu identifizieren, die das Coronavirus SARS-CoV-2 neutralisieren. Diese kommen vor allem zur Akutbehandlung bei schweren Verläufen von COVID-19 infrage, denn das Immunsystem benötigt nach einer Infektion etwa zwei Wochen, um reife Antikörper zu produzieren. Die Forscher haben mehr als 6.000 künstlich hergestellte menschliche Antikörper untersucht.

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Forscher des KIT entwickeln datenschutzfreundliche Corona-Tracing-App

Das Ermitteln von Kontaktpersonen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Tracing-Apps sollen dabei helfen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des FZI Forschungszentrums Informatik, eines Innovationspartners des KIT, haben jetzt einen Vorschlag für eine App gemacht, welche die Vorteile von zentralem und dezentralem Ansatz kombiniert und so höheren Datenschutz bietet. Die Ergebnisse haben sie in einem Technical Report veröffentlicht.

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Mittwoch, 6. Mai 2020

Früherkennungsstudie zu Typ-1-Diabetes testet Kinder auf Antikörper gegen SARS-CoV-2

Flächendeckende Antikörpertests gegen SARS-CoV-2 könnten dabei helfen, realistische Werte über die Infektionshäufigkeit mit dem Erreger zu erhalten. Forschende der etablierten Screening-Studie „Fr1da plus“, die Kinder in Bayern auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes testen, beziehen diese Test nun in ihre Untersuchungen ein. Unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München könnten sie bis zu 65.000 Blutproben aus der Fr1da-plus-Studie auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 testen.

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DLR-Befragung: Wie verändert Corona unsere Mobilität?

Das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einer Studie untersucht, wie sich die Coronakrise auf das Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung auswirkt. Das DLR befragte dazu 1.000 Personen zwischen 18 und 82 Jahren. Die Forscherinnen und Forscher interessierten sich vor allem dafür, welche Verkehrsmittel die Befragten in der Krise nutzen und wie wohl sie sich dabei fühlten. Außerdem ermittelten sie, wie sich das Mobilitätsverhalten in den Lebensbereichen Einkaufen, Reisen, Arbeit und Freizeit durch die Pandemie geändert hat.

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Dienstag, 5. Mai 2020

Trotz Wettereinfluss: Corona-Effekt auf die Luftqualität nun eindeutig

Die Hälfte der Menschheit ist im Zuge der Corona-Pandemie durch Lockdown-Maßnahmen betroffen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der europäische Satellit Sentinel-5P im Vergleich zum letzten Jahr global einen starken Rückgang von Stickstoffdioxid (NO2) zeigt. Wissenschaftler des Earth Observation Center (EOC) im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten den "Corona-Effekt" jetzt wissenschaftlich belegen.

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NAKO Gesundheitsstudie befragt Teilnehmende zu COVID-19

Die Corona-Pandemie wird wahrscheinlich gravierende Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland haben. Welche genau das sind, will nun die NAKO Gesundheitsstudie erheben. Alle Probanden sind aufgefordert, an der Befragung teilzunehmen.

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Samstag, 2. Mai 2020

Interview mit Otmar D. Wiestler zum Kurs in der Coronakrise

In der Debatte um den deutschen Kurs in der Coronakrise haben sich die Präsidenten der großen Forschungsorganisationen mit einem Positionspapier zu Wort gemeldet. Einer von ihnen ist der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Otmar D. Wiestler. Im Interview mit RiffReporter spricht Wiestler über die Rolle der Wissenschaft im aktuellen Lockerungskurs, eine geplante Corona-​Studie mit bis zu 200.000 Teilnehmern, die Risiken bei der Verteilung eines Impfstoffs und das Risiko, dass die Klimapolitik vernachlässigt wird.

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Donnerstag, 30. April 2020

Corona-Forschung: Konsortium aus Berliner Forschung und Industrie sucht Wirkstoffe

Die Berliner Biotech-Firma Molox GmbH und ein Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben ein Konsortium aus regionalen Forschergruppen und BASF initiiert. Gemeinsam wollen sie einen Startpunkt für die Entwicklung eines möglichen Wirkstoffs gegen das neue Coronavirus identifizieren. Ziele potenzieller Hemmstoffe werden bestimmte SARS-CoV-2-Proteine sein, die die Ausbreitung oder Infektiosität der Viren begünstigen. An den Forschungsarbeiten sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin beteiligt.

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Krebsinformationsdienst empfiehlt, Arzttermine auch in Zeiten der Corona-Pandemie wahrzunehmen

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums rät davon ab, Arzttermine aus Furcht vor dem Coronavirus zu verschieben. Symptome und Schmerzen sollten ernst genommen und vom Arzt abgeklärt werden. Die Gefahr, sich beim Arztbesuch mit dem Coronavirus anzustecken, sei deutlich gesunken.

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Mittwoch, 29. April 2020

Forschungszentrum Jülich startet Messkampagne zur Luftqualität im Rheinland

Wie wirkt sich der Shutdown als Folge der Corona-Pandemie auf die Luftqualität im Rheinland aus? Dieser Frage geht das Jülicher Institut für Troposphäre mit einer Messkampagne nach. Mit einem Zeppelin NT werden bei mehreren Flügen auf verschiedenen Routen Spurengase und Feinstaub gemessen. Astrid Kiendler-Scharr ist Direktorin des Instituts für Troposphärenforschung und koordiniert die Messkampagne. Im Interview erläutert sie die Ziele des Vorhabens.

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COVID-19-Befragung in der NAKO Gesundheitsstudie: Aufruf an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die COVID-19-Befragung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist eine Forschungsaktion der NAKO Gesundheitsstudie (NAKO), um Erkenntnisse über Verbreitung, Verlauf und Auswirkungen von COVID-19 in Deutschland zu gewinnen. Die Befragung startet heute, alle NAKO Teilnehmenden werden zur Teilnahme aufgefordert.

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Dienstag, 28. April 2020

Am HZI gestartete Langzeitstudie untersucht Krankheitsverlauf bei Kindern

Über Kinder und ihre Anfälligkeit für das neue Coronavirus ist aktuell wenig bekannt. Wie viele Kinder sich bereits mit dem Virus angesteckt und es ohne merkliche Symptome hinter sich gebracht haben, wurde bisher nicht gezielt untersucht. Das wollen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) nun mit einer 2014 gestarteten Langzeitstudie herausfinden.

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HZDR und CASUS unterstützen Suche nach Mittel gegen das Coronavirus

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und das deutsch-polnische Zentrum für datenintensive Systemforschung CASUS (Center for Advanced Systems Understanding) stellen dem Computing-Projekt Folding@home freie Rechenkapazitäten zur Verfügung, mit deren Hilfe komplexe Proteinstrukturen simuliert und entschlüsselt werden können. Für die Entwicklung einer erfolgreichen Antikörpertherapie, die eine Infektion der Atemwege durch das Coronavirus verhindern könnte, ist das von entscheidender Bedeutung.

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HZI-App SORMAS zur Kontaktverfolgung startet in allen Berliner Bezirken

Alle zwölf Berliner Bezirke werden künftig die App SORMAS (Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System) nutzen, um die Kontaktverfolgung von COVID-19-Infizierten effizienter zu gestalten. Erste Gesundheitsämter, zum Beispiel in Berlin-Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg, arbeiten bereits mit der Software. SORMAS wurde vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschug (HZI) entwickelt.

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Datenschutz bei Corona-Tracing-Apps: KIT vergleicht zentrale und dezentrale Ansätze

Tracing-Apps sollen dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. In den vergangenen Tagen ist eine intensive Debatte zu möglichen zentralen oder dezentralen Lösungen entbrannt. Die deutsche Bundesregierung hat sich nun auf ein System verständigt, das Daten dezentral speichert. Thorsten Strufe, Leiter der Forschungsgruppe „Praktische IT-Sicherheit“ am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), und sein Team haben beide Ansätze einander gegenübergestellt und untersucht, wie datenschutzkonform sie wirklich sind.

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Online-Umfrage zur Corona-Pandemie und COPD

Eine Online-Umfrage soll herausfinden, wie sich die Corona-Pandemie auf den Alltag, das psychische Befinden und die Lebensqualität von Menschen mit der chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung COPD auswirkt. Teilnehmen können Patienten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie deren Partner.

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Montag, 27. April 2020

SARS-CoV-2-Forschung: Helmholtz nimmt zum Aktionsplan der EU-Kommission Stellung

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan zu SARS-CoV-2 im Europäischen Forschungsraum vorgelegt, der zehn Punkte für koordinierte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten umfasst. In einer Stellungnahme begrüßt und unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft diesen 10-Punkte-Plan ausdrücklich und liefert ergänzende Vorschläge.

Zur Stellungnahme (in englischer Sprache)

Wege aus der Coronakrise: Forscher fordern transformativen Wandel

COVID-19-Konjunkturpakete sollten nicht nur die Wirtschaft ankurbeln, sondern einen transformativen Wandel anstoßen. Das fordern führende Forscher des Weltbiodiversitätsrats IPBES.

Zur Stellungnahme


Sonntag, 26. April 2020

Helmholtz begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung für einen konsequent dezentralen Ansatz bei der Entwicklung einer Tracing-App

Helmholtz unterstützt die Entscheidung der Bundesregierung für eine dezentrale Lösung, die von einem breiten internationalen Konsortium getragen wird. Deutschland ist darin federführend durch das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit - CISPA vertreten. 

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Freitag, 24. April 2020

MOSAiC-Expedition wird trotz Corona-Pandemie fortgesetzt

Die MOSAiC-Expedition geht trotz der Corona-Pandemie weiter. Nach den durch die Corona-Pandemie bedingten internationalen Grenzschließungen musste ein Team-Austausch verschoben werden. Dank neuer Alternativpläne unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und den Betreibern der deutschen Forschungsflotte kann MOSAiC fortgesetzt werden. 

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Donnerstag, 23. April 2020

Röntgen-Screening identifiziert mögliche Kandidaten für Corona-Medikamente

Mit Hilfe von DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III hat ein Forschungsteam mehrere Kandidaten für mögliche Wirkstoffe gefunden, die an ein wichtiges Protein des Coronavirus SARS-CoV-2 binden und so eine Grundlage für ein Medikament gegen die Infektion sein könnten.

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Neue Projekte und Förderungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie

Gegen SARS-CoV-2 gibt es bislang weder einen Impfstoff noch spezifische Medikamente. Angesichts der globalen Pandemie bündelt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) mit seinen weiteren Standorten seine Ressourcen für Projekte, die zum besseren Verständnis der Infektion und zu Lösungen zur Eindämmung des Virus beitragen.

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Eintrittspforten für SARS-CoV-2

Zwei Zelltypen in der Nase sind wahrscheinlich die ersten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Anhand von Daten aus dem Human Cell Atlas haben Forscher bei Becherzellen und Flimmerepithel in der Nase besonders viele der Proteine entdeckt, die SARS-CoV-2 nutzt, um in unsere Zellen zu gelangen.

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Mittwoch, 22. April 2020

Erste klinische Studie für einen SARS-CoV-2-Impfstoff in Deutschland zugelassen

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat die Zulassung für eine klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen SARS-CoV-2 erteilt. Das Mainzer Unternehmen BioNtech wird seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen testen. Weltweit ist dies erst die vierte genehmigte Prüfung von präventiven, spezifischen COVID-19-Impfstoffkandidaten am Menschen.

Meldung des PEI

Interview mit Ugur Sahin von BioNtech

Grüne Irr- und Auswege aus der Coronakrise

Staatliche Aufbauprogramme, wie sie in der aktuellen Krise angeschoben werden, schaffen ein beispielloses Gelegenheitsfenster für strukturellen Wandel. Grüne Stimuli dürfen dabei nicht zum reinen Subventionswettbewerb führen, schreiben Erik Gawel und Paul Lehmann, Umweltökonomen am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und an der Universität Leipzig in einem Statement.

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Dienstag, 21. April 2020

Corona-Forschung in Bonn: DZNE startet groß angelegten Bluttest

Für eine Studie über das Coronavirus SARS-CoV-2 bittet das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) rund 5.000 Teilnehmende der „Rheinland Studie“ um einen Bluttest. Die Reihenuntersuchung soll zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Coronavirus infiziert waren und bei der Beantwortung der Frage helfen, was darüber bestimmte, ob sie gar keine, milde oder schwere Symptome entwickelten. Das DZNE kooperiert dabei eng mit dem Team von Prof. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité.

Zur Meldung des DZNE

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) unterstützt Klinikum Braunschweig bei Corona-Tests

Regionale Unterstützung für mehr Corona-Tests in Braunschweig: Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und die Technische Universität Braunschweig stellen dem Klinikum Braunschweig Technik und Wissen zur Verfügung, um die Zahl der Corona-Tests deutlich zu erhöhen. Beide Einrichtungen liefern technische Geräte, die im klinischen Labor zum Nachweis des Coronavirus eingesetzt werden können. Zusätzlich haben sich vom HZI und der TU Braunschweig Freiwillige gemeldet, um das Laborteam des Klinikums beim Durchführen und Auswerten der Tests zu unterstützen.

Zur Meldung des HZI


Montag, 20. April 2020

CISPA zieht sich aus dem Projekt PEPP-PT zur Entwicklung einer Corona-Tracing-App zurück

Das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (CISPA) hat sich aus dem europäischen Corona-App-Projekt PEPP-PT zurückgezogen. In einem Online-Statement begründen die Forscher ihre Entscheidung. Sie sind der Auffassung, dass nur eine dezentral organisierte Anwendung, die höchste Sicherheitsstandards erfüllt, als Tracing-App infrage kommt. Dazu wird CISPA die Arbeit an DP-3T, einem dezentralisierten, quelloffenen System, fortsetzen.

Zur Meldung (auf Englisch)

Lungeninformationsdienst: Abrupter Rückgang an akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland

Der Lungeninformationsdienst - ein Angebot des Helmholtz Zentrums München - verweist auf aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), denen zufolge die Rate an akuten Atemwegskrankheiten seit Anfang März 2020 in Deutschland stark gesunken ist. Ein so deutlicher Rückgang sei extrem ungewöhnlich. Für das RKI sei dies ein Hinweis darauf, dass die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie generell die Ausbreitung von Atemwegserkrankungen verlangsamen.

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Freitag, 17. April 2020

Erste Gesundheitsämter nutzen SORMAS-App des HZI zum Kontaktpersonenmanagement

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat eine App zur Seuchenbekämpfung entwickelt, die mittlerweile auch zum Kontaktpersonenmanagement in der Coronavirus-Pandemie genutzt werden kann. Gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut stellt das HZI die App namens SORMAS nun auch dem öffentlichen Gesumdheitsdienst bereit. Ab sofort nutzen die Gesundheitsämter in Gießen, Bielefeld, Goslar und Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin diese Anwendung.

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Forschungszentrum Jülich stellt dem MDC Rechenleistung bereit

Um die erfolgversprechendsten Medikamente gegen COVID19-Proteine zu testen, benötigt eine Forschungsgruppe des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) mehr Rechenleistung. Das Forschungszentrum Jülich und das Jülich Supercomputing Centre unterstützen das MDC und haben der Forschergruppe vier Millionen zusätzliche Stunden Rechenzeit bereitgestellt.

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Donnerstag, 16. April 2020

GSI/FAIR unterstützt den Kampf gegen Corona

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und das Beschleunigerzentrum FAIR am GSI setzen ihr Forschungspotenzial und ihre Infrastruktur ein, um zur Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie beizutragen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten daran, neue Erkenntnisse und Technologien zu liefern, die bei der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 helfen können. Dazu werden auch die Beschleuniger und Labors auf dem Darmstädter Campus genutzt. Die Anlagen sind in Betrieb, wobei die Sicherheitsvorschriften strikt eingehalten werden.

Mitteilung des GSI

Corona-Hilfe: MDC-Freiwillige nähen Masken

Vielerorts werden dringend Mund-Nasen-Masken benötigt, um die Übertragung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 so gut es geht zu verhindern. Mitarbeiter des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin MDC nähen und verteilen nun solche Behelfsmasken, die unter anderem an Stadtteilzentren Flüchtlingsheime gehen.

Mitteilung des MDC


Mittwoch, 15. April 2020

Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler zur Exit-Strategie in der Coronakrise

Der Erreger SARS-CoV-2 und die von ihm verursachte Lungenkrankheit COVID-19 verändern weltweit das Privat- und Arbeitsleben. Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Otmar D. Wiestler erklärt im WELT-Interview die Positionen und Empfehlungen im Kampf gegen das Coronavirus. Er beschreibt drei Szenarien, wie sich die Ausbreitung des Virus je nach Intensität der gewählten Maßnahmen auf das Gesundheitssystem auswirken würde.

WELT-Interview mit Otmar D. Wiestler

 

Wolfgang Marquardt (Forschungszentrum Jülich) zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie

Die Nationalakademie Leopoldina und die Helmholtz-Gemeinschaft bewerten in aktuellen Stellungnahmen die Lage und geben Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich und Mitautor bei beiden Stellungnahmen, äußert sich zu den skizzierten Strategien und ihrem Verhältnis zueinander.

Zum Interview


Dienstag, 14. April 2020

KIT unterstützt Karlsruher Kliniken mit Schutzausrüstung

Corona-Hilfe: Masken und Visiere gehen unter anderem an Städtisches Klinikum und ViDia Kliniken – zentrale Koordination von Hilfsanfragen und -angeboten am KIT.

Meldung des KIT


Montag, 13. April 2020

Helmholtz-Positionspapier zur epidemiologischen Situation

Experten der Helmholtz-Gemeinschaft bewerten in einer Stellungnahme die aktuelle Lage in Deutschland. Sie modellieren den weiteren Verlauf der Epidemie unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien der Lockerung des Kontaktverbotes und geben Empfehlungen ab.  

Zur Stellungnahme

Leopoldina-Forscher veröffentlichen dritte Stellungnahme

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlicht die dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur Corona-Pandemie. Sie behandelt psychologische, soziale, rechtliche, pädagogische und wirtschaftliche Aspekte. Das Papier enthält auch einen kokreten Fahrplan für das Ende der Kontaktsperren. 

Zur Stellungnahme​​​​​​​


Donnerstag, 9. April 2020

Robert-Koch-Institut startet bundesweite Antikörperstudien in Zusammenarbeit mit dem HZI

Wie weit ist das neue Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland tatsächlich verbreitet? Wie viele Menschen haben bereits eine Infektion durchgemacht und sind immun? Das wollen Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts (RKI) in mehreren großangelegten Studien herausfinden. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig kooperiert mit dem RKI bei der Untersuchung der Bevölkerung in besonders betroffenen Orten.

Meldung des HZI

Online-Umfrage zu Geruchs- und Geschmacksstörungen bei COVID-19

Mit einer weltweiten Onlinebefragung will ein internationales Forscherteam herausfinden, ob Riech- und Schmeckstörungen Symptome sind, mit denen sich COVID-19 von anderen Atemwegserkrankungen abgrenzen lässt. An dem Projekt sind auch Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich beteiligt. Die Onlinebefragung ist seit heute verfügbar.

Meldung des FZ Jülich mit Link zur Umfrage

Mit Supercomputern wirksame Medikamente gegen Coronavirus-Proteine finden

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich beteiligen sich an einem EU-Projekt, in dem die größten Supercomputerzentren Europas Milliarden von Molekülen gegen die Proteine des Coronavirus screenen sollen. Ziel des Projekts ist, wirksame antivirale Medikamente gegen solche Proteine aus dem Pool der kommerziell erhältlichen Medikamente zu identifizieren. Die Wissenschaftler Giulia Rossetti und Paolo Carloni vom Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin stellen ihre Arbeit vor.

Zum Interview

MDC unterstützt Charité bei der Sequenzierung von SARS-CoV-2-Datensätzen

Das Institut für Virologie an der Charité Berlin hat Sequenzen des Virus SARS-CoV-2 visualisiert. Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) hat die Sequenzierung unterstützt.

Zur Meldung

GEOMAR informiert über Meeresforschung in Zeiten der Corona-Pandemie

Arbeiten im Homeoffice, pausierende Forschungsschiffe und eine erfolgreich beendete Expedition: Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung informiert über den Stand der Meeresforschung in Kiel. Forschungsexpeditionen seien momentan nur eingeschränkt möglich.

Zum Beitrag


Mittwoch, 8. April 2020

HZI zur Risikoeinschätzung: Es ist zu früh, Restriktionen zu lockern

Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig simulieren die Auswirkung verschiedener Bedingungen auf die Entwicklung der SARS-CoV-2-Epidemie in Deutschland. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass die Einschränkungen im sozialen Leben wirken und eine weitere Verlangsamung der Ausbreitung möglich ist. Um das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen, warnen sie jedoch davor, die Beschränkungen jetzt schon zu lockern.

Zur Meldung des HZI

Forscher des Forschungszentrums Jülich wollen die Verbreitung des Coronavirus eindämmen

Strukturbiologiker am Institut für Biologische Informationsprozesse des Forschungszentrums Jülich wollen mit ihrer Forschung verhindern, dass das Coronavirus an Wirtszellen andocken, mit ihnen verschmelzen und sich dadurch verbreiten kann. Sie entwickeln einen Liganden, ein spezifisch bindendes Molekül, das ein bestimmtes Bindungs-Protein des Virus vom Rezeptor einer Wirtszelle verdrängt. Der Direktor des Instituts Dieter Willbold stellt diesen Ansatz im Interview vor.

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Sommersemester am KIT startet online

Das Sommersemester 2020 wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am 20. April pünktlich zum geplanten Vorlesungsbeginn starten – zunächst mit ausschließlich digitalen Angeboten und ohne Studierende auf dem Campus. Präsenzveranstaltungen sollen nur schrittweise wieder eingeführt werden. Die Landesregierung hatte den Studienbetrieb aufgrund der Coronakrise bis zum 19. April in ganz Baden-Württemberg ausgesetzt.

Zur Meldung des KIT


Dienstag 7. April 2020

Minus 1,2 Prozent: Risklayer meldet leichten Rückgang der Zahl der Infizierten

Das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sammelt gemeinsam mit der Risklayer GmbH - einer Analysedatenbank zur Risikobewertung - Daten zur Sars-CoV-2-Epidemie.

Zur Meldung auf Twitter

Alfred-Wegener-Institut spendet Schutzausrüstung

Mehr als 28.000 Einmalhandschuhe hat das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) an die Feuerwehr Bremerhaven übergeben. Da der Laborbetrieb am Institut reduziert ist, wird die verfügbare Schutzausrüstung an Bremerhavener Einrichtungen gespendet. 

Zur Meldung auf Twitter


Montag, 6. April 2020

Expertengruppe plädiert für Stufenplan nach dem Shutdown - HZI-Epidemiologe Gérard Krause ist beteiligt

Die geltenden Beschränkungen in Gesellschaft und Wirtschaft allmählich zu lockern und dabei die medizinische Versorgung der gesamten Bevölkerung zu sichern – dafür plädiert eine interdisziplinäre Wissenschaftlergruppe, darunter Gérard Krause, Leiter der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Die Strategie sieht vor, derzeitige Einschränkungen differenziert und unter kontinuierlicher Abwägung der Risiken nach und nach zu lockern. Priorität sollten Beschränkungen haben, die hohe wirtschaftliche Kosten verursachen oder zu starken sozialen und gesundheitlichen Belastungen führen.

Positionspapier der Expertengruppe

Meldung des HZI


Freitag, 3. April 2020

Empfehlung des Ethikrats zum Umgang mit der Coronakrise: Interview mit der stellvertretenden Vorsitzenden Katrin Amunts

Das Coronavirus stellt unsere Gesellschaft vor nie gekannte Herausforderungen und konfrontiert sie zugleich mit ethischen Konflikten. Einerseits geht es darum, die Pandemie einzudämmen. Andererseits müssen soziale und ökonomische Folgen wie Freiheitsbeschränkungen und Zwangsschließungen kontinuierlich geprüft werden. Die Hirnforscherin Katrin Amunts vom Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin ist stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und erläutert die zentralen Punkte der Empfehlung, die der Ethikrat zum Umgang mit der Coronakrise veröffentlicht hat.

Zum Interview

Programme der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte laufen weiter

Die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte entwickelt und realisiert zur Zeit bedarfsgerechte virtuelle Formate für Teilnehmende und Alumni, um Führungskräften der Gemeinschaft auch in der Corona-Krise ein Forum für gemeinsames Lernen und Erfahrungsaustausch zu bieten.

Helmholtz-Akademie

Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ spendet Schutzausrüstung

Knapp 2.000 Schutzmasken der FFP-Schutzklasse 2 und weitere Schutzausrüstung aus dem Bestand am GFZ unterstützen nun die Sicherheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen in Berlin und Potsdam.

GFZ spendet Schutzausrüstung für die Medizin

EU-Kommission informiert über Fördermöglichkeiten zur Coronavirus-Forschung und stärkt Austausch zwischen Forschern

Die Europäische Kommission hat Fördermöglichkeiten für SARS-CoV-2-relevante Forschungsfragen innerhalb des EU-Förderprogramms Horizon 2020 und weiterer Programme veröffentlicht. Die Website beinhaltet Informationen für europäische und nationale Ausschreibungen und wird laufend aktualisiert.

Website der EU-Kommission

Auch die Generaldirektion Forschung und Innovation der EU-Kommission stellt eine Liste der Fördermöglichkeiten von Forschungsfragen zum neuartigen Coronavirus bereit.

Website der Generaldirektion Forschung und Innovation

Darüber hinaus hat die EU-Kommission auf der EU Health Policy Platform einen "Researcher's Chat" eröffnet, um Forschenden den Austausch zu Ergebnissen rund um SARS-CoV-2 zu erleichtern.

Zum Researcher's Chat (Anmeldung erforderlich)


Donnerstag, 2. April 2020

Schulschließungen: MINT-Bildung für zu Hause

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die Allianz für MINT-Bildung zu Hause gestartet, die sich für eine qualitativ hochwertige MINT-Bildung auch in Zeiten von Schulschließungen einsetzt. Mit Experimenten und wissenschaftlichen Angeboten für Kinder und Jugendliche unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft diese Allianz. 

Bildungsangebote von Helmholtz

Pressemitteilung des BMBF


Dienstag, 31. März 2020

MDC erweitert Online-Tool zu COVID-19

Um den Verlauf der COVID-19-Epidemie in Deutschland übersichtlich und nach einzelnen Bundesländern aufgeschlüsselt darstellen zu können, haben Forschende des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) ein neues Online-Tool entwickelt. Karte und Zeitstrahl zeigen ab sofort auch die Fallzahlen aller Länder weltweit an.

Zum Online-Tool des MDC

Helmholtz Zentrum München (HMGU) richtet Task Force ein

Unter Leitung von Martin Hrabě de Angelis hat das HMGU eine Task Force eingerichtet. Sie hat die Aufgabe, alle relevanten Forschungsprojekte und unterstützenden Aktivitäten zu koordinieren.

fightCOVID@HMGU

HZDR stellt Uniklinikum Schutzequipment zur Verfügung

Um das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen, hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) Schutzequipment an den Kooperationspartner geliefert. Das abgegebene neue Material umfasst unter anderem Einweg-Schutzanzüge, Handschuhe, Schutzmasken sowie Seife und Desinfektionsmittel. Unter normalen Bedingungen benötigen die Forscher die Ausrüstung zum Beispiel beim Umgang mit giftigen Chemikalien, bei der Arbeit in Reinräumen oder, wie am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), bei der Aufbereitung von Gestein.

Zur HZDR-Website


Freitag, 27. März 2020

Atemschutzmasken und Teile für Beatmungsgeräte: DLR rüstet 3D-Drucker für medizinische Schutzausrüstung um

Wo normalerweise Modelle für die Luft- und Raumfahrtforschung hergestellt werden, kann in Zeiten der Corona-Krise medizinische Schutzausrüstung gefertigt werden: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat erfolgreich die Umstellung seiner 3D-Drucker getestet.

DLR rüstet 3D-Drucker für medizinische Schutzausrüstung um

Sequenziergeräte und Hilfe bei Patientenabstrichen: HZI unterstützt Kliniken vor Ort

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) ist an allen seiner Standorte in engem Austausch mit den Kliniken vor Ort. So wurden beispielsweise bereits Sequenziergeräte für die SARS-CoV-2-Diagnostik zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen Mitarbeiter des HZI bereit, die Testung der Patientenabstriche zu unterstützen.

Informationsseite des HZI zum Coronavirus

HZB spendet Schutzkleidung und Zubehör 

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat in Zeiten der Corona-Pandemie beschlossen, Schutzkleidung zu spenden. Atemmasken, Einweghandschuhe, Overalls und Desinfektionsmittel wurden heute der Kassenärztlichen Vereinigung übergeben.


Donnerstag, 26. März 2020

Medizinische Bilder im Homeoffice befunden: DKFZ-Ausgründung stellt App kostenfrei zur Verfügung

Die  Corona-Krise zwingt Arztpraxen und Kliniken zu Maßnahmen, die sonst monate-, wenn nicht jahrelanger Vorbereitung bedürfen: die flächendeckende Umstellung auf Homeoffice oder mobiles Arbeiten. mbits, eine Ausgründung aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, hat mit der App mRay eine mobile Kommunikationszentrale für radiologische Bilder geschaffen. Das Unternehmen stellt nun die Software Ärzten und Kliniken für die Dauer der Krise kostenfrei zur Verfügung.

DKFZ-Ausgründung stellt App kostenfrei zur Verfügung

Forschungsbetrieb an den Helmholtz-Zentren

Jedes der 19 Helmholtz-Zentren hat in Abhängigkeit der gesetzlichen, regionalen und forschungsspezifischen Gegebenheiten und in Abstimmung mit den jeweiligen Krisenstäben den Betriebsmodus während der Coronavirus-Pandemie definiert.

Hierbei wird unterschieden in:

  • Normalbetrieb: üblicher Vollbetrieb;
  • Basisbetrieb: Möglichkeit zum Homeoffice und reduzierter Umfang bzw. Schichtbetrieb in der Forschung;
  • Minimalbetrieb: Die Forschung auf dem Campus ist bis auf wenige Ausnahmen eingestellt. Dazu zählen etwa die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen sowie ggf. SARS-CoV-2-relevante Forschung.

Aktuell befinden sich 14 Helmholtz-Zentren im Basisbetrieb und 5 Zentren im Minimalbetrieb. Zahlreiche Helmholtz-Expertinnen und -Experten arbeiten also weiterhin mit Hochdruck daran, neuste Forschungsergebnisse über SARS-CoV-2 zu liefern. Zudem werden Forschungsarbeiten fortgesetzt, die mit wenigen Personen in einzelnen Räumen bzw. im Schichtbetrieb durchgeführt werden können, sowie solche, bei der der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern bzw. 2,5 Metern eingehalten werden kann. Zahlreiche Forscherinnen und Forscher arbeiten im Homeoffice – beispielsweise an der Auswertung von Daten.

 

Informationen aus den Zentren:

Alfred-Wegener-Institut

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZ

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR

Forschungszentrum Jülich

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Helmholtz-Zentrum Potsdam (GFZ Potsdam)

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI

Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit CISPA

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Helmholtz-Zentrum München

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik IPP

Karlsruher Institut für Technologie KIT

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin MDC

„Wir unternehmen alles, um weiterhin Forschungsergebnisse zu Bekämpfung der Corona-Pandemie zu liefern"

Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Otmar D. Wiestler erklärt, was Helmholtz als Forschungsorganisation unternimmt, um weiterhin wichtige Forschungsergebnisse zu liefern, die zur Bekämpfung der aktuellen Pandemie, der Vermeidung zukünftiger Ereignisse und der Bewältigung der Folgen der Krise beitragen.

Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler zu den Auswirkungen auf die Forschungsarbeit

Wie Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit der Corona-Pandemie umgehen

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf Ausschreibungen, Stipendien und Fellowships. Wissenschaftler, Stipendiaten und Fellows finden auf den folgenden Seiten aktuelle Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Alexander von Humboldt-Stiftung

Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD

Jülich Aachen Research Alliance

Informationen weiterer Forschungsorganisationen

Max-Planck-Gesellschaft MPG

Fraunhofer-Gesellschaft

Kontakt

Glossar

Hier finden Sie Erklärungen wichtiger Begriffe rund um das Coronavirus SARS-CoV-2.

Zum Glossar

"Helmholtz leistet wichtige Beiträge, um die Corona-Krise zu bewältigen“

In mehr als 20 Forschungsprojekten widmet sich Helmholtz einer der größten Herausforderungen unserer Zeit.

Weitere Informationen

Aus den Zentren