Konzepte zur Weiterentwicklung der Handlungssicherheit in internationalen Wissenschaftskooperationen an den Helmholtz-Zentren

Forschung ist genuin international. Die großen Herausforderungen unserer Zeit können nur grenzüberschreitend bearbeitet und gelöst werden. Die 18 Mitgliedszentren der Helmholtz-Gemeinschaft unterhalten eine Vielzahl an bi- und multilateralen Partnerschaften weltweit und sind jedes Jahr Gastgeber: innen für Tausende von Gastforschenden aus aller Welt.

Zugleich werden die Rahmenbedingungen für die Kooperation mit bestimmten Ländern zunehmend komplexer und unterliegen einem dynamischen Wandel.  Bei vielen Akteuren und Stakeholdern ist daher in jüngerer Vergangenheit ein stärkeres Bewusstsein für die Risiken der internationalen Forschungskooperation im Hinblick auf z.B. ungewünschten Know-How-Abfluss oder die Verwendung ziviler Forschungsergebnisse für militärische Anwendungen („Dual Use“) entstanden. Daher bedarf es oftmals schon vor dem Start der Zusammenarbeit einer Problem- oder Risikoanalyse in Abhängigkeit von Forschungsthema und/oder Partnerorganisation bzw. –land. Forschungseinrichtungen und ihre Mitarbeitenden müssen also in zunehmendem Maße intern über profunde Kenntnisse verfügen, die ein breites Spektrum abdecken und der dynamischen Entwicklung vieler Partnerländer Rechnung tragen: von rechtlichen Fragen über Aspekte der Exportkontrolle bis hin zu IT-Sicherheitsfragen. Die vorliegende Ausschreibung zum Thema „Handlungssicherheit“ soll einen Anreiz für die Helmholtz-Zentren schaffen, sich mit innovativen Konzepten zur Optimierung der internen Strukturen, Maßnahmen und Prozesse auf eine Projektförderung zu bewerben.

19.11.2021

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