Helmholtz-Gemeinschaft

Die Struktur der Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist ein eingetragener Verein. Seine Mitglieder sind rechtlich selbstständige Forschungszentren. Grundlage seiner Tätigkeit ist die Satzung. An der Spitze der Helmholtz-Gemeinschaft steht ein hauptamtlicher Präsident, der die Umsetzung der Programmorientierten Förderung moderiert. Er entwickelt gemeinsam mit den Helmholtz-Zentren die Gesamtstrategie der Gemeinschaft und füllt diese nach innen wie außen mit Leben.

Die zentralen Gremien der Gemeinschaft sind die intern besetzte Mitgliederversammlung und der extern besetzte Senat. Der Mitgliederversammlung gehören die Vorstände der angeschlossenen Helmholtz-Zentren an, dem Senat Vertreter von Bund und Ländern sowie Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Forschungsorganisationen. Der Senat veranlasst die Bewertung der Forschungsprogramme durch unabhängige, international angesehene Expertinnen und Experten und nimmt deren Ergebnisse entgegen. Auf der Grundlage dieser Bewertungen empfiehlt er den Zuwendungsgebern - also Bund und Ländern - die Höhe der Fördermittel für die einzelnen Forschungsprogramme und Themenschwerpunkte. Alle Senatsbeschlüsse zum Aufgabenkomplex "Evaluation und Programmorientierte Förderung" werden von einer Senatskommission vorbereitet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Geschäftsstellen in Berlin und Bonn unterstützen den Präsidenten dabei, die Aufgaben zu erfüllen, die er für die Mitglieder der Gemeinschaft wahrnimmt. Das Büro in Brüssel sorgt für die Helmholtz-Präsenz in der Schaltzentrale der Europäischen Union und unterstützt die Helmholtz-Forschungszentren zusammen mit Büros in Moskau und Peking dabei, ihr großes Potenzial stärker in europäische und internationale Forschungsprojekte einzubringen.

Die Governancestruktur der Helmholtz-Gemeinschaft

AUSSCHUSS DER ZUWENDUNGSGEBER

Der Ausschuss der Zuwendungsgeber – Bund und Sitzländer – beschließt die forschungspolitischen Vorgaben einschließlich der Forschungsbereiche für eine mehrjährige Laufzeit und beruft die Mitglieder des Senats.

SENAT

Der extern besetzte Senat ist neben der Mitgliederversammlung das zentrale Gremium der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Mitglieder des Senats sind "ex officio" Vertreter von Bund und Ländern, Parlament und Wissenschaftsorganisationen sowie für drei Jahre gewählte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Im Senat werden alle wichtigen Entscheidungen beraten. Der Senat wählt den Präsidenten und die Vizepräsidenten.

SENATSKOMMISSION

Um seine Beratungen über die Empfehlung zur Finanzierung der Programme auf der Basis der Ergebnisse der Programmbegutachtung und über die Investitionspriorisierung vorzubereiten, hat der Senat die Senatskommission eingerichtet. Ihr gehören als ständige Mitglieder "ex officio" Vertreter von Bund und Ländern sowie externe Vertreter für die sechs Forschungsbereiche, aber auch (je nach beratenem Forschungsbereich) wechselnde Mitglieder an.


 

PRÄSIDENT (Prof. Dr. Jürgen Mlynek)

Der hauptamtliche Präsident vertritt die Helmholtz-Gemeinschaft nach außen und moderiert den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Er ist zuständig für die Vorbereitung und die Umsetzung der Empfehlungen des Senats zur Programmförderung. Er koordiniert die forschungsbereichsübergreifende Programmentwicklung, das zentrenübergreifende Controlling und die Entwicklung der Gesamtstrategie.


VIZEPRÄSIDENTEN

Der Präsident wird von acht Vizepräsidenten unterstützt, beraten und vertreten. Sechs wissenschaftliche Vizepräsidenten sind zugleich die Koordinatoren der sechs Forschungsbereiche. Der kaufmännischadministrative Bereich ist durch zwei administrative Vizepräsidenten vertreten.


GESCHÄFTSFÜHRER

Der Geschäftsführer der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt, berät und vertritt den Präsidenten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben und leitet die Geschäftsstelle der Gemeinschaft. Als besonderer Vertreter in Verwaltungsangelegenheiten vertritt er den Helmholtz-Gemeinschaft e.V. nach außen und innen.

Das Präsidium der Helmholtz-Gemeinschaft besteht aus dem Präsidenten, acht Vizepräsidenten und dem Geschäftsführer.

GESCHÄFTSSTELLE

Die Geschäftsstelle und die internationalen Büros in Brüssel, Moskau und Peking unterstützen den Präsidenten, die Vizepräsidenten und den Geschäftsführer bei der Erfüllung ihrer Aufgabe.


 

FORSCHUNGSBEREICHE

 

In sechs Forschungsbereichen, die auf Grundlage der Programmorientierten Förderung forschen, kooperieren Helmholtz-Wissenschaftler zentrenübergreifend mit externen Partnern – interdisziplinär und international.

 

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist ein eingetragener Verein, ihre Mitglieder sind 17 rechtlich selbstständige Forschungszentren und ein assoziiertes Mitglied. Zentrales Gremium der Gemeinschaft ist – neben dem Senat – die Mitgliederversammlung, der je ein wissenschaftlich-technischer und kaufmännischer Vorstand der Mitgliedszentren angehören. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben des Vereins. Sie steckt den Rahmen für die zentrenübergreifende Erarbeitung von Strategien und Programmen ab und hat Vorschlagsrecht für die Wahl des Präsidenten und der Mitglieder des Senats.


  • Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung
  • Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY
  • Deutsches Krebsforschungszentrum
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen DZNE
  • Forschungszentrum Jülich
  • Karlsruher Institut für Technologie
  • GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
  • GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung
  • Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
  • Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
  • Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
  • Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
  • Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungZentrum - GFZ
  • Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
  • Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (assoziiertes Mitglied)
24.04.2014