Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus

- .
„Schlüsseltechnologien eröffnen – wie schon der Name sagt – Zugänge für die Zukunft. Hier werden in der Helmholtz-Gemeinschaft themenübergreifend Wissen, Instrumente und Methoden bereitgestellt, die für nachhaltige Erfolge bei der Lösung großer Zukunftsfragen gebraucht werden. Kooperationen mit anderen Forschungsbereichen und Ausbildung junger Menschen für die Arbeit an solchen quer zu disziplinären Themen zugeschnittenen Problemen sind wichtige Elemente für das Gelingen dieses Konzepts.“
Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus ist Senatorin der Helmholtz-Gemeinschaft für den Forschungsbereich „Schlüsseltechnologien“ und seit 1994 Universitätsprofessorin für Physikalische Chemie an der Universität Bielefeld.
Sie studierte an der Ruhr-Universität Bochum Chemie und promovierte dort im Jahr 1978. Nach Aufenthalten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in der Helmholtz-Gemeinschaft, beim Department of Mechanical Engineering der Stanford University sowie im Molecular Physics Laboratory des SRI International folgte 1992 die Habilitation. 1993 wurde sie mit dem Heisenberg-Stipendium sowie der jährlich gehaltenen Stiftungsvorlesung „Baetjer Lectures“ auf Einladung der School of Mechanical Engineering and Applied Science der Princeton University ausgezeichnet und forschte bei der ONERA in Paris.
Von 2001 bis 2003 war sie Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Bielefeld. Für ihr Engagement beim Projekt "teutolab" verlieh ihr Bundespräsident Horst Köhler 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2008 wurde ihr eine Ehren-Gastprofessur der University of Science and Technology of China verliehen.
Sie ist Mitglied verschiedenster Wissenschaftsorganisationen, beispielsweise ist sie designierte Präsidentin des International Combustion Institute, Mitglied im Senat und Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie seit Mai 2008 Mitglied des Hochschulrats der Universität Bielefeld und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle.

