Prof. Dr. Babette Simon

- .
„Die Helmholtz-Gesundheitsforschung arbeitet mit ihren interdisziplinären Ansätzen auf ein immer besseres Verständnis komplexer Mechanismen der Krankheitsentstehung im Wechselspiel zwischen genetischer Disposition und Umweltfaktoren hin. Dieses Verständnis ist grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung neuer Ansätze der Personalisierten Medizin sowie für neue Strategien der Früherkennung und Prävention.“
Professorin Dr. Babette Simon ist Senatorin der Helmholtz-Gemeinschaft für den Forschungsbereich „Gesundheit“ und seit 2010 Präsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Nach dem Studium der Humanmedizin an den Universitäten Freiburg und Basel (Kantonsspital) promovierte sie 1986 an der Universität Freiburg (Prof. Dr. rer. nat. O.v.Deimling). Nach mehrjährigem Forschungsaufenthalt als DFG-Stipendiatin/Research Fellow (Prof. K. Isselbacher, Prof. D. Podolsky) am Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston/USA leitete sie seit 1990 am Klinikum der Philipps-Universität Marburg das molekularbiologische Forschungslabor Gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie und habilitierte 1998 für das Fach Innere Medizin. Ihre Forschungsarbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, sowie in das Year Book of MEDICINE sowie Digestive Diseases/USA (1995) aufgenommen.
Sie ist Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie, hält die Fachkunden Rettungsdienst und Strahlenschutz, die Qualifikation Ernährungsmedizin sowie das European Diploma of Gastroenterology. 2005 absolvierte sie den M.Sc. Health Care Management der Universität Heidelberg/Mannheim zum Thema Finanzierung der Universitätsklinika in Deutschland.
2006 bis 2010 bekleidete sie das Amt der Vizepräsidentin der Universität Marburg und ist seit 2003 außerplanmäßige Professorin am Fachbereich Medizin.
Babette Simon übt vielfältige Gutachtertätigkeit, sowie Verantwortung in verschiedenen Fachgesellschaften, Stiftungen, Verwaltungsräten von Gründungen und Hochschulinstituten, sowie Wissenschaftsorganisationen aus. 2009 wurde sie in die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrats berufen, ist Mitglied des Medizinausschusses des Wissenschaftsrats, und wurde 2010 in den Gesundheitsforschungsrat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung berufen. Sie ist Mitglied der DFG-Kommission für Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards, Mitglied des Hochschulrats der Hochschule Fulda, Kuratoriumsmitglied Total E-QUALITY Deutschland e.V., sowie des Universitätsverbandes zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland.

