Helmholtz-Gemeinschaft
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Zahlen und Fakten

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Foto: Helmholtz/E. Fesseler

Hier zeigen wir Ihnen, welche Ressourcen gebraucht werden, um Spitzenforschung zu betreiben. Zudem finden Sie hier einige aussagekräftige Indikatoren für die Leistungen, die die Helmholtz-Gemeinschaft mit ihrem Potenzial erbringt. Auf einen Blick sind hier Informationen zu Finanzierung und Kosten, Personal und Leistungen der Helmholtz-Gemeinschaft zusammengestellt.

Finanzierung und Kosten

Das Gesamtbudget der Helmholtz-Gemeinschaft für 2015 umfasst 4,24 Milliarden Euro. Davon werden gut zwei Drittel aus Mitteln der öffentlichen Hand finanziert (im Verhältnis 90:10 von Bund und Ländern). Über 30 Prozent werben die einzelnen Helmholtz-Zentren selbst als Drittmittel aus dem öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich ein.

Personal

Die Mitarbeiterzahl liegt bei 38.036 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (in Köpfen, Ist 2014), 14.734 davon sind Wissenschaftler, 7.446 Doktoranden und 1.657 Auszubildende.

Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, hervorragenden Köpfen ausgezeichnete Bedingungen für kreatives Arbeiten anzubieten. 

  • Jedes Jahr kommen mehrere Tausend Gastwissenschaftler aus aller Welt in die Helmholtz-Zentren, nicht zuletzt, um an teilweise weltweit einzigartigen Großgeräten zu arbeiten. Im Jahr 2014 nutzten 7.476 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Infrastrukturen der Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft. 
  • Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler erhalten in der Helmholtz-Gemeinschaft die Chance, in großen, international zusammengesetzten Teams zu arbeiten und für ihre Forschung leistungsfähige Infrastruktur zu nutzen.

Leistungen

Die Helmholtz-Gemeinschaft bündelt ihre Ressourcen in Programmen, um Spitzenforschung in den sechs Forschungsbereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr, Materie und Schlüsseltechnologien zu betreiben.

  • Im Jahr 2014 erschienen 13.549 Publikationen in ISI- oder SCOPUS-zitierten Fachjournalen und 3.763 weitere referierte Publikationen. Im Jahr 2014 wurden Drittmitell in Höhe von 1,33 Mrd. Euro eingeworben, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von fünf Prozent entspricht.

Durch den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnis in Innovationen, welche den Markt erreichen, trägt die Helmholtz-Gemeinschaft dazu bei, die technologische Basis für eine wettbewerbsfähige Gesellschaft zu schaffen. Das Engagement im Bereich Technologietransfer spiegelt sich in den folgenden Daten wider:

  • jährlich werden ca. 400 neue Patente angemeldet
  • von 2005 bis 2014 erfolgten 118 Ausgründungen aus Helmholtz-Zentren
  • knapp 1.400 Lizenzvereinbarungen erzielten im Jahr 2014 ca. 14,2 Mio. € Einnahmen
  • die jährlich ca. 2.000 Kooperationsprojekte mit der Wirtschaft generierten Einnahmen von 158 Mio € in 2014
26.05.2016

Kontakt

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53175 Bonn

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Weitere Informationen

Geschäftsbericht 2015