Helmholtz-Gemeinschaft
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Helmholtz Enterprise

Zu den Ausschreibungsunterlagen

Mit "Helmholtz Enterprise" hat die Helmholtz-Gemeinschaft ein Instrument geschaffen, das gezielt Ausgründungen aus ihren Zentren unterstützt. Denn will man ein erfolgreiches Spin-off ins Leben rufen, erfordert das sorgfältige Vorarbeiten. Insbesondere müssen die Rahmenbedingungen stimmen: Unter anderem sollten Fragen des geistigen Eigentums geklärt sein und eine solide Vertriebsstrategie vorliegen; teilweise ist eine besondere Management- und Markterfahrung gefragt.

Das Förderinstrument "Helmholtz Enterprise" setzt an besonders kritischen Punkten bei nahezu jeder Ausgründung an - der Personalsituation in den Instituten der Helmholtz-Zentren und der Managementexpertise. Konkret stellt Helmholtz Enterprise finanzielle Unterstützung zur Verfügung, mit der einerseits die Institute zusätzliches Personal in der Ausgründungsphase finanzieren können und andererseits externe Managementunterstützung eingebunden werden kann. Die Förderung versetzt potentielle Gründer in die Lage, das Ausgründungsvorhaben zielgerichtet weiterzuentwickeln bzw. das Spin-off auch mit Hilfe eines externen (Interims-)managements erfolgreich am Markt zu positionieren.

Pro Vorhaben werden Personalkosten in Höhe von bis zu 36 Personenmonaten finanziert. Ferner können diverse unterstützende Maßnahmen bezahlt werden, zum Beispiel Patent- und Marktrecherchen, Schulungen für Vertriebs- und Markteintrittsstrategien, Beratungsleistungen für den Businessplan. Diese Maßnahmen erleichtern es den Gründern, belastbare Businesspläne zu erstellen, ihr Geschäftsmodell zu schärfen und nach strategischen Partnern Ausschau zu halten. Seit 2013 ist es möglich, die vordem über das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte externe Managementunterstützung (HEFplus) ebenfalls aus Mitteln von Helmholtz Enterprise zu finanzieren. Dadurch können die Managementkompetenzen des jungen Unternehmens erhöht werden - und damit auch seine Chancen, am Markt erfolgreich zu sein.

Insgesamt beträgt die Höhe der Zuwendung aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft bis zu 130.000 Euro, dabei entfallen max. 100.000 Euro auf die klassische Helmholtz-Enterprise-Förderung (HE klassik) und max. 30.000 Euro auf die externe Managementunterstützung (HE plus). Es ist möglich, die beiden Komponenten der Förderinstruments zu kombinieren (HE komplett) oder einzeln zu beantragen. Die Förderung wird zu mindestens 50 % durch das jeweilige Helmholtz-Zentrum kofinanziert. Die Förderdauer beträgt i.d.R. ein Jahr. Helmholtz Enterprise ist als Wettbewerb organisiert: Wissenschaftler, die eine Ausgründung planen, können über die Technologietransferstellen ihres Helmholtz-Zentrums einen Antrag stellen. Externe Experten bewerten die Anträge. Nach einer Präsentation der Gründerteams entscheiden Gutachter darüber, ob das Ausgründungsvorhaben zur Förderung vorgeschlagen wird. Über Anträge zur externen Managementunterstützung wird analog zum bisherigen Verfahren in einem beschleunigtem Abstimmungsprozess entschieden.

Zwischen 2005 und 2014 wurden insgesamt 89 Anträge bewilligt. Bislang haben sich aus diesen Vorhaben über 60 junge Unternehmen gegründet. Das Instrument der Ausgründungsförderung wird sehr gut angenommen: Seit 2005 wurde über die Hälfte der 118 Unternehmensgründungen zuvor von Helmholtz Enterprise gefördert; in den letzten drei Jahren sind 18 der 47 Helmholtz-Spin-offs durch Helmholtz Enterprise unterstützt worden.

Ausschreibung

Stichtage für die Einreichung von Anträgen sind der 15. April und der 15. Oktober eines jeden Jahres

Das Verfahren

Antragsberechtigt sind die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Die Anträge werden einer Begutachtung unterzogen. Nach einer Präsentation der Gründerteams entscheiden Gutachter darüber, ob das Ausgründungsvorhaben zur Förderung vorgeschlagen wird. Über Anträge zur externen Managementunterstützung wird in einem beschleunigten Abstimmungsverfahren entschieden. Nähere Informationen sind der Ausschreibung sowie den Antragsformularen zu entnehmen.

Downloads

Ausschreibung Helmholtz Enterprise 2016

Grobe Gu V Template 2016

Helmholtz Enterprise HEklassik HE komplett Antragsformular 2016

Helmholtz Enterprise HE plus Antragsformular 2016

27.05.2016

Kontakte

Dr. Martin Kamprath

Referent Technologietransfer

Helmholtz-Gemeinschaft

Geschäftsstelle Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin

Telefon: +49 30 206329-77
Fax: +49 30 206329-70
martin.kamprath (at) helmholtz.de


Dr.-Ing. Jörn Krupa

Leiter Stabsstelle Wissens- und Technologietransfer

Helmholtz-Gemeinschaft

Geschäftsstelle Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin

Telefon: +49 30 206329-72
Fax: +49 30 206329-70
joern.krupa (at) helmholtz.de


Dr. Jan Elmiger

Technologietransfer

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Hahn-Meitner-Platz 1
14109 Berlin

Telefon: +49 30 8062 13646
Fax: +49 30 8062 13648
elmiger (at) helmholtz-berlin.de
http://www.helmholtz-berlin.de...


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