Thema: Satellitenbilder, Erdbeben und Tsunami
Das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ hat zusammen mit indonesischen Partnern ein Tsunami-Frühwarnsystem für die indonesische Küste entwickelt und vor Ort implementiert und besitzt große Kompetenz bei der Beurteilung von Erdbebenrisiken. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt erstellt im Katastrophenfall extrem detaillierte Karten, die den Helfern vor Ort wertvolle Informationen über die Zerstörungen und die etwa noch vorhandenen Infrastrukturen geben.

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Neue Erkenntnisse zum Ablauf der Erdbeben-Katastrophe
Das Katastrophenbeben vom 11. März 2011 war nicht nur für Japan ein Jahrhundertereignis. Mit einer Magnitude von Mw=8,9 gehört es zu den stärksten je gemessenen Erdbeben weltweit. Besonders interessant ist in diesem Fall, das fast exakt an der Bruchstelle des Tsunami-Bebens zwei Tage vorher ein starkes Vorbeben mit der Magnitude Mw=7,2 stattfand. Der Geophysiker Joachim Saul vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ (Helmholtz-Gemeinschaft) hat eine Sequenz erstellt, in der die Beben seit dem 09. März in Folge dargestellt werden.
Zur Presseinformation des GFZ vom 16.3.2011 'Neue Erkenntnisse zum Ablauf der Erdbeben-Katastrophe'

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DLR veröffentlicht Satellitenbilder des japanischen Katastrophengebiets
Nach dem schweren Erdbeben und dem folgenden Tsunami hat die "International Charter Space and Major Disasters" am Morgen des 11. März 2011 alle beteiligten Einrichtungen gebeten, Satellitendaten des Katastrophengebietes zur Verfügung zu stellen. Daran beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR-Standort Oberpfaffenhofen.
TerraSAR-X-Satellitendaten zeigen Zerstörungen des Tsunamis in Japan
Satellitenbilder des japanischen Katastrophengebiets
Aktuelle Schadenskarten des DLR-Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation

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Bilder und Informationen zum Erdbeben und Tsunami in Japan
Das GFZ erforscht als nationales Forschungszentrum für Geowissenschaften weltweit das „System Erde“ mit den geologischen, physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen, die im Erdinneren und an der Oberfläche ablaufen.
Bilder und Information zum Erdbeben und Tsunami in Japan 11.03.2011
Videoanimation zur Ausbreitung des Tsunami (AVI)
Automatic GEOFON Global Seismic Monitor liefert weltweite aktuelle Erdbebeninformationen
Wie verhalte ich mich bei einem Erdbeben (PDF) oder einem Tsunami(PDF)?

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Erdbeben lässt KIT_Messgeräte ausschlagen
Am 11 März um 6:46 Uhr deutscher Zeit, 14:46 Uhr Ortszeit, ereignete sich 100 Kilometer vor der japanischen Hauptinsel Honshu ein schweres Erdbeben, das nach derzeitigem Stand die Stärke 8,9 hatte. Damit ist es das stärkste in der Geschichte Japans und das sechststärkste jemals gemessene Beben. Dabei hat sich auch in Karlsruhe der Boden vorübergehend um einen knappen Zentimeter verschoben – das zeigen aktuelle Messdaten des Geophysikalischen Instituts am KIT.
Zur Pressemeldung des KIT 'Erdbeben lässt KIT-Messgeräte ausschlagen'

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Schulungen und Trainings zum Tsunami-Frühwarnsystem
Das Deutsch-Indonesische Tsunami-Frühwarnsystem (GITEWS) für den Indischen Ozean funktioniert technisch und wird jetzt im Alltag getestet und optimiert. „Die wichtigste Aufgabe ist jetzt, die Leute vor Ort zu trainieren, zum Beispiel die Fachleute, die den technischen Betrieb übernehmen und das Instrumentarium warten sollen“, sagt Projektleiter Dr. Jörn Lauterjung vom Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, der das Projekt koordiniert.
Einblicke in die Forschung: Schulungen und Trainings zum Tsunami-Frühwarnsystem

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Spannungs-Pingpong in der Erdkruste
Vulkantektonik beschäftigt sich mit dem Pingpong-Spiel zwischen Veränderungen von Magmamassen und Bewegungen von Krustengestein. Die Wissenschaftler wollen die Katastrophe im Doppelpack verstehen lernen. "Wir prüfen, ob und wie sich Vulkanausbrüche und Erdbeben gegenseitig beeinflussen und welche Mechanismen im Spiel sind."
Einblicke in die Forschung: Spannungs-Pingpong in der Erdkruste

