Helmholtz.Podcast #53 - Transmutation
Oktober 2010, Kernkraftwerke liefern uns nicht nur elektrischen Strom, sie produzieren bekanntlich auch radioaktive Abfälle. Diese atomaren Reststoffe geben noch für hunderttausende von Jahren gefährliche Strahlung ab und müssen deswegen in tiefen geologischen Formationen sicher endgelagert werden. Eine Möglichkeit, diesem Dilemma zu entkommen, wäre die Umwandlung des hochradioaktiven Atommülls in weniger gefährliche Stoffe. Transmutation heißt das Verfahren, mit dem der Atommüll entschärft werden könnte. Am Karlsruher Institut für Technologie, dem KIT, wird in internationaler Kooperation untersucht, ob die Transmutation technisch machbar ist und welche Vorteile diese Technologie für die Entsorgung langlebiger radioaktiver Abfälle bietet.
Ablauf: 01:01 Geräusch des Monats | 1:25 Helmholtz.Podcast Schwerpunkt: Transmutation | 8:23 Schon gewusst? "..., dass die weiße Lupine keine Kontaktmimose ist?" | 11:49 Auflösung des Geräuschs des Monats



