Helmholtz-Gemeinschaft

Helmholtz im "Forschungsquartett"

ZoomHörer des Forschungsquartetts. Bild: Helmholtz
Bild: Helmholtz-Gemeinschaft

Die deutsche Forschungslandschaft steckt voller Überraschungen. Ob kurios, rätselhaft oder einfach nur unglaublich – die Wissenschaft liefert Einblicke in unbekannte Sphären und lädt ein, unsere Welt besser zu verstehen.

Im Forschungsquartett von detektor.fm erfahren Sie ab sofort mehr über unsere rätselhafte Welt. Das Quartett – bestehend aus den Wissenschaftsorganisationen Helmholtz-Gemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft – lädt Sie ein, hinter die Labortüren zu lauschen. Dabei wechseln sich die Organisationen wöchentlich ab.

An dieser Stelle sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft einmal im Monat über ihre Forschungsarbeiten, ihren spannenden, aber nicht immer einfachen Arbeitsalltag und über kleine Kuriositäten, die sich in den Laboren abspielen. Sie nehmen uns mit auf eine Reise in die oftmals unbekannte, aber faszinierende Welt der Forschung.

Die bisherigen Folgen:

Januar 2013

Glückshormone stärken das Gedächtnis

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Wie kann man Informationen besser im Gedächtnis behalten? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forscher des Forschungszentrums für Neurodegenerative Erkrankungen an der Uniklinik Magdeburg. Die Ergebnisse könnten Alzheimerpatienten bald das Leben erleichtern.

Bild: Belohnung steigert die Gedächtnisleistung, sagt der Experte. Foto: Ramona Alborn

Folge #10 anhören:

 
Dezember 2012

Computermodelle für das Klima der Zukunft

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Klimamodelle liefern gute Prognosen für das globale Klima in 50 oder 100 Jahren. Doch der Klimawandel wird regional sehr unterschiedlich ausfallen. Zur Vorbereitung auf die Folgen wären deshalb regionale Vorhersagen nützlicher als globale. Wie gut schneiden Klimamodelle dabei ab?

Bild: Eine Schlüsselregion für zukünftige Klimamodelle - Die Arktis. Das Forschungsschiff "Polarstern" könnte helfen, die nötigen Daten zu sammeln. Foto: S. Hendricks/Alfred-Wegener-Institut

Folge #9 anhören:

 
November 2012

"Naturkapital Deutschland" - Welchen Wert hat die Natur?

Aue der Mittleren Elbe bei Dessau

Was ist uns unsere Natur eigentlich wert? Dieser Frage widmet sich nun eine Studie und versucht den Leistungen unserer Ökosysteme einen Wert zu geben - damit sie in Zukunft mehr Beachtung in politischen Entscheidungen bekommen.

Bild: Waldersee mit Moorfröschen in den Auen der Mittleren Elbe bei Dessau. Quelle: André Künzelmann/UFZ, CC-BY 3.0

Folge #8 anhören:

 
Oktober 2012

Grönland: Abtauen in Höchstgeschwindigkeit

Gletscher und eisbedeckte Täler in Grönland im Oktober 2004. Bild: Hendrik Harms, CC-BY-SA 2.5

Das Bild eines Eisbären auf einer schmelzenden Eisscholle ist zum Symbolbild des Klimawandels geworden. Nun sorgt das Grönlandeis für Schlagzeilen: Es taut in Rekordgeschwindigkeit. Grund genug für das Geoforschungszentrum in Potsdam, sich intensiver mit der Entwicklung des Grönlandeises auseinander zu setzen.

Bild: Gletscher und eisbedeckte Täler in Grönland im Oktober 2004. (Hendrik Harms, CC-BY-SA 2.5)

Folge #7 anhören:

 
September 2012

Gestreifte Stars in der Forschung - die Zebrafische

Zebrafische am KIT. Bild: Helmholtz/Bierstedt

Mit Zebrafischen können Forscher menschliche Krankheiten besser verstehen. Sie sind Modellorganismen. Das heißt, sie haben die meisten Organsysteme mit dem Menschen gemeinsam. Perfekt für die Forschung im Bereich der Entwicklungsbiologie und Genetik.

Bild: Zebrafische am KIT. (Helmholtz/Bierstedt)

Folge #6 anhören:

 
August 2012

Protonenstrahlen gegen Krebs

Strahlentherapie mit Ionen

In 20-30 Kliniken wird die Protonen-Therapie schon angewendet. Die Bestrahlung mit Protonen hat viele Vorteile: sie ist so präzise, dass ausschließlich kranke und keine gesunden Zellen zerstört werden. Nur muss sie sich in klinischen Studien noch beweisen, denn der Teufel steckt im Detail.

Bild: HZDR

Folge #5 anhören:

 
Juli 2012

Selten Erden: Wie wird man unabhängig von China

Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat. Bild: HZDR

Seltene Erden sind in High-Tech-Produkten, in Magneten, Energiesparlampen: obwohl man sie sehr häufig braucht, ist ihr Abbau schwierig. Die Preise werden - bisher - vom "Quasi-Monopolisten" China bestimmt. Das neue Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie könnte das ändern.

Bild: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat. Bild: HZDR

Folge #4 anhören:

 
Juni 2012

Virtuelles Wasser gegen Wasserkrisen

Kaffeebohnen 200x130

Die Bevölkerung wächst kontinuierlich, und damit braucht man auch mehr Wasser - ob als Trinkwasser, in der Landwirtschaft oder in der Industrie. Wasserkrisen stehen uns bevor, heisst es. Der Handel mit sog. "virtuellem Wasser" könnte ein Ausweg sein. Ein realistischer Ansatz?

Bild: Für eine Tasse Kaffe werden 144 Liter Wasser bewegt. Foto: Helmholtz/Franziska  Roeder

Folge #3 anhören:

 
Mai 2012

Lichtverschmutzung: Verlust der Nacht durch künstliches Licht

Amsel Malene-Thyssen CC

Tag und Nacht - ein Gegensatzpaar, das sich immer mehr aufhebt. Jedes Jahr kommt 5% künstliches Licht hinzu und erhellt die Nacht. Eine Forschungsgruppe des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ in Leipzig untersucht, wie sich das auf Amseln auswirkt.

Bild: Amsel (Turdus merula, Foto: Malene Thyssen, CC,  http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene

Folge #2 anhören:

 
April 2012

Wie findet man ein neues Medikament - Einblick in die Substanzbibliothek des HZI

Tuberkulose-Bakterien

Ein neues Medikament zu entwickeln ist eine Sisyphosarbeit, die Geduld, Geld und viele Nerven kostet. Warum sie dennoch unerlässlich ist, beantworten die Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.

Bild: Tuberkulose-Bakterien. / Foto: Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library auf wikipedia.org

Folge #1 anhören:

 
12.01.2013

Kontakt

Janine Tychsen

Pressereferentin Kommunikation und Marketing

Helmholtz-Gemeinschaft

Telefon: +49 30 206329-24
janine.tychsen (at) helmholtz.de


Medienpartner

Helmholtz im "Forschungsquartett" in Kooperation mit detektor.fm