Helmholtz im "Forschungsquartett"
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- Bild: Helmholtz-Gemeinschaft
Die deutsche Forschungslandschaft steckt voller Überraschungen. Ob kurios, rätselhaft oder einfach nur unglaublich – die Wissenschaft liefert Einblicke in unbekannte Sphären und lädt ein, unsere Welt besser zu verstehen.
Im Forschungsquartett von detektor.fm erfahren Sie ab sofort mehr über unsere rätselhafte Welt. Das Quartett – bestehend aus den Wissenschaftsorganisationen Helmholtz-Gemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft – lädt Sie ein, hinter die Labortüren zu lauschen. Dabei wechseln sich die Organisationen wöchentlich ab.
An dieser Stelle sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft einmal im Monat über ihre Forschungsarbeiten, ihren spannenden, aber nicht immer einfachen Arbeitsalltag und über kleine Kuriositäten, die sich in den Laboren abspielen. Sie nehmen uns mit auf eine Reise in die oftmals unbekannte, aber faszinierende Welt der Forschung.
Die bisherigen Folgen:
Glückshormone stärken das Gedächtnis

Wie kann man Informationen besser im Gedächtnis behalten? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forscher des Forschungszentrums für Neurodegenerative Erkrankungen an der Uniklinik Magdeburg. Die Ergebnisse könnten Alzheimerpatienten bald das Leben erleichtern.
Bild: Belohnung steigert die Gedächtnisleistung, sagt der Experte. Foto: Ramona Alborn
Folge #10 anhören:
Computermodelle für das Klima der Zukunft

Klimamodelle liefern gute Prognosen für das globale Klima in 50 oder 100 Jahren. Doch der Klimawandel wird regional sehr unterschiedlich ausfallen. Zur Vorbereitung auf die Folgen wären deshalb regionale Vorhersagen nützlicher als globale. Wie gut schneiden Klimamodelle dabei ab?
Bild: Eine Schlüsselregion für zukünftige Klimamodelle - Die Arktis. Das Forschungsschiff "Polarstern" könnte helfen, die nötigen Daten zu sammeln. Foto: S. Hendricks/Alfred-Wegener-Institut
Folge #9 anhören:
"Naturkapital Deutschland" - Welchen Wert hat die Natur?

Was ist uns unsere Natur eigentlich wert? Dieser Frage widmet sich nun eine Studie und versucht den Leistungen unserer Ökosysteme einen Wert zu geben - damit sie in Zukunft mehr Beachtung in politischen Entscheidungen bekommen.
Bild: Waldersee mit Moorfröschen in den Auen der Mittleren Elbe bei Dessau. Quelle: André Künzelmann/UFZ, CC-BY 3.0
Folge #8 anhören:
Grönland: Abtauen in Höchstgeschwindigkeit

Das Bild eines Eisbären auf einer schmelzenden Eisscholle ist zum Symbolbild des Klimawandels geworden. Nun sorgt das Grönlandeis für Schlagzeilen: Es taut in Rekordgeschwindigkeit. Grund genug für das Geoforschungszentrum in Potsdam, sich intensiver mit der Entwicklung des Grönlandeises auseinander zu setzen.
Bild: Gletscher und eisbedeckte Täler in Grönland im Oktober 2004. (Hendrik Harms, CC-BY-SA 2.5)
Folge #7 anhören:
Gestreifte Stars in der Forschung - die Zebrafische

Mit Zebrafischen können Forscher menschliche Krankheiten besser verstehen. Sie sind Modellorganismen. Das heißt, sie haben die meisten Organsysteme mit dem Menschen gemeinsam. Perfekt für die Forschung im Bereich der Entwicklungsbiologie und Genetik.
Bild: Zebrafische am KIT. (Helmholtz/Bierstedt)
Folge #6 anhören:
Protonenstrahlen gegen Krebs

In 20-30 Kliniken wird die Protonen-Therapie schon angewendet. Die Bestrahlung mit Protonen hat viele Vorteile: sie ist so präzise, dass ausschließlich kranke und keine gesunden Zellen zerstört werden. Nur muss sie sich in klinischen Studien noch beweisen, denn der Teufel steckt im Detail.
Bild: HZDR
Folge #5 anhören:
Selten Erden: Wie wird man unabhängig von China

Seltene Erden sind in High-Tech-Produkten, in Magneten, Energiesparlampen: obwohl man sie sehr häufig braucht, ist ihr Abbau schwierig. Die Preise werden - bisher - vom "Quasi-Monopolisten" China bestimmt. Das neue Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie könnte das ändern.
Bild: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat. Bild: HZDR
Folge #4 anhören:
Virtuelles Wasser gegen Wasserkrisen

Die Bevölkerung wächst kontinuierlich, und damit braucht man auch mehr Wasser - ob als Trinkwasser, in der Landwirtschaft oder in der Industrie. Wasserkrisen stehen uns bevor, heisst es. Der Handel mit sog. "virtuellem Wasser" könnte ein Ausweg sein. Ein realistischer Ansatz?
Bild: Für eine Tasse Kaffe werden 144 Liter Wasser bewegt. Foto: Helmholtz/Franziska Roeder
Folge #3 anhören:
Lichtverschmutzung: Verlust der Nacht durch künstliches Licht

Tag und Nacht - ein Gegensatzpaar, das sich immer mehr aufhebt. Jedes Jahr kommt 5% künstliches Licht hinzu und erhellt die Nacht. Eine Forschungsgruppe des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ in Leipzig untersucht, wie sich das auf Amseln auswirkt.
Bild: Amsel (Turdus merula, Foto: Malene Thyssen, CC, http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene
Folge #2 anhören:
Wie findet man ein neues Medikament - Einblick in die Substanzbibliothek des HZI

Ein neues Medikament zu entwickeln ist eine Sisyphosarbeit, die Geduld, Geld und viele Nerven kostet. Warum sie dennoch unerlässlich ist, beantworten die Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.
Bild: Tuberkulose-Bakterien. / Foto: Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library auf wikipedia.org
Folge #1 anhören:

