Helmholtz-Humboldt-Sonntagsvorlesung am 26. Mai
Am 26. Mai um 11 Uhr fand die dritte und letzte Helmholtz-Humboldt-Sonntagsvorlesung in diesem Jahr zum Thema "Ersatzteillager Mensch - uneingeschränkt besser leben?" im Audimax der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
Impressionen
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- Interessiertes Publikum in der Sonntagsvorlesung zum Thema: Ersatzteillager Mensch - uneingeschränkt besser leben? im Senatssaal der Humboldt-Univeristät zu Berlin, Bild: Mark Wagner
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- Prof. Tobias Pischon vom MDC in Berlin, Bild: Mark Wagner
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- Interssiertes Publikum bei der 3ten Sonntagsvorlesung im Senatssaal der Humboldt-Univeristät zu Berlin, Bild: Mark Wagner
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- Die Gastredner Prof. Tobias Pischon (li) vom MDC Berlin und Prof. Georg N. Duda (re) Sprecher der Exzellenz-Graduiertenschule Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies, Charite – Universitaetsmedizin Berlin,
Bild: Mark Wagner
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- Prof. Georg N. Duda bei seinem Vortrag zur regenerativen Medizin im Spannungsfeld zwischen Biologie, Ingenieurwissenschaft und Medizin
Die These von Prof. Tobias Pischon, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in der Helmholtz-Gemeinschaft, Abteilung Molekulare Epidemiologie:
Der Typ-2-Diabetes ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland und tritt nicht mehr nur im Alter auf, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen. Folgeschäden sind zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Blindheit oder Nierenversagen. Ernährung und Lebensstil beeinflussen das Diabetesrisiko wesentlich, insbesondere Übergewicht. Noch sind die zugrunde liegenden Ursachen weitgehend unbekannt, und es ist eine Herausforderung,
Personen mit hohem Diabetesrisiko zu identifizieren. Neue Erkenntnisse liefern möglicherweise 14 neue Biomarker für Typ-2-Diabetes, die Forscher in Berlin und Potsdam kürzlich entdeckten. 2013 startet in Deutschland eine große Studie mit 200.000 Bürgern, mit dem Ziel, die Ursachen von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs und Demenz zu erforschen, Risikofaktoren zu identifizieren und neue Wege der Prävention und Therapie zu erschließen.
© Ingo Blacha
Der andere Blick von Prof. Georg N. Duda, Sprecher der Exzellenz-Graduiertenschule Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies, Charité – Universitätsmedizin Berlin:
Wäre es vorstellbar, dass Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch neue Therapiestrategien, wie der regenerativen Medizin, vollständig geheilt werden können? Im Spannungsfeld zwischen Biologie, Ingenieurwissenschaft und Medizin bewegt sich die regenerative Medizin. Sie stimuliert das körpereigene Regenerationspotential und unterstützt wichtige Reparaturmechanismen, indem sie funktionsgestörte Zellen
in Geweben und Organen durch biologischen Ersatz wiederherstellt. Sie ergänzt somit präventive Strategien, die vergleichbare biologische Mechanismen in Gang setzen können. In diesem Wechselspiel zwischen Prävention und Regeneration liegt ein erhebliches Potenzial für ein gesundes Leben bis ins hohe Alter.
© Ingo Blacha


