Helmholtz-Gemeinschaft

Helmholtz-Humboldt-Sonntagsvorlesung am 28. April

Am 28. April fand die zweite Helmholtz-Humboldt-Sonntagsvorlesung zum Thema "Gesund essen – aber kein Geld für Kinder?" im Audimax der Humboldt-Univeristät zu Berlin statt.

Impressionen

Galerie
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Die beiden Referenten: Prof. Rudolf Kaaks und Prof. Hans Bertram. Bild: M. Wagner
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Prof. Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum lieferte den ersten Einblick in die Thematik. Bild: M. Wagner
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Ein Blick ins Publikum. Bild: M. Wagner
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Prof. Hans Bertram vom Institut für Sozialwissenschaften der HU lieferte den anderen Blick auf die Thematik der Veranstaltung. Bild: M. Wagner
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Das Publikum lauschte den beiden Referenten. Bild: M. Wagner
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Nach den Vorträgen konnte das Publikum Fragen an die beiden Referenten stellen. Bild: M. Wagner
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Im Anschluss an die Veranstaltungen konnten die Gäste Fragen an die Referenten stellen. Bild: M. Wagner

Die These von Prof. Rudolf Kaaks, Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft, Abteilung Epidemiologie von Krebserkrankungen:

Wie wir uns ernähren, kann die Entstehung von Krebs erheblich beeinflussen – das gilt mittlerweile als fast unbestritten. Obst und Gemüse könnten möglicherweise vor Krebs schützen, Alkohol und fettes Essen gelten als krebsfördernd. Allerdings sind die Zusammenhänge einzelner Lebensmittelgruppen, Nährstoffe und anderer Inhaltsstoffe für die Krebsentstehung noch nicht überzeugend bewiesen, so dass sich daraus keine Ernährungsempfehlungen ableiten lassen. Eine internationale Studie mit dem Titel „Gesundheit, Ernährung, Krebs“ versucht die Zusammenhänge von Ernährung und Krebs zu klären. Seit fast 20 Jahren vergleicht sie die unterschiedlichen Ernährungsweisen und die damit zusammenhängenden Neuerkrankungen von mittlerweile über 500.000 Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern in zehn europäischen Ländern und hofft so, Ursachen für bestimmte Krebserkrankungen zu finden.

Weitere Informationen: Interview mit Prof. Kaaks vom 26.4.2013 in der Berliner Zeitung

© Ingo Blacha

Der andere Blick von Prof. Hans Bertram, Institut für Sozialwissenschaften, Bereich Mikrosoziologie, Humboldt-Universität:

Die Ernährung spielt zweifelsohne eine wichtige Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Dennoch hat nicht jeder Zugang zu einer selbst bestimmten, gesunden Lebensweise – auch in Deutschland nicht. Geburtenrückgang, Kinderarmut, mittelmäßige PISA-Ergebnisse – das sind die beherrschenden Themen bei der Diskussion um Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat gemeinsam mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine Arbeitsgruppe aus Medizinern, Biologen, Historikern, Sozialwissenschaftlern und Ökonomen
eingerichtet, die nach Ursachen für diese Entwicklung sucht.

© Ingo Blacha

12.06.2013

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janine.tychsen (at) helmholtz.de


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