Helmholtz-Gemeinschaft

Neue Forschungsmaßnahmen zur Beschleunigung der Energiewende

63 Mio. Euro für Portfoliothemen im Energiebereich

Rund 63 Mio. Euro investiert die Helmholtz-Gemeinschaft zwischen 2012 und 2014 in sechs Portfoliothemen, die neue Schwerpunkte in der Energieforschung setzen. Im Anschluss an die Förderdauer werden die Forschungsprojekte im Rahmen der Programmforschung weitergeführt. Dabei sind auch Universitäten und Partner aus anderen Forschungseinrichtungen beteiligt.

Die Portfoliothemen der Energieforschung sind:

  • Helmholtz-Initiative für mobile/stationäre Energiespeichersysteme 
  • Elektrochemischer Speicher im System 
  • Nachhaltige Bioökonomie
  • Gasseparationsmembranen für CO2-freie fossile Kraftwerke
  • Materialforschung für die zukünftige Energieversorgung: Materialdesign für die Solarenergiewandlung und für Hochtemperaturanwendungen in Kraftwerkenzur Steigerung der Wirkungsgrade
  • GEOENERGIE - Umweltfreundliche Bereitstellung heimischer Energieträger aus Georessourcen 

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24 Mio. Euro für Helmholtz-Allianzen zur Energieforschung

Mit 24 Mio. Euro wird von 2012 bis 2014 die Helmholtz-Energie-Initiative zum „Schnellen Ausbau der Energieforschung“ gefördert, die in mehreren thematisch orientierten Helmholtz-Energie-Allianzen zukunftsfähige Energietechnologien entwickeln hilft. Dabei schaffen Helmholtz-Allianzen eine starke Vernetzung zwischen den Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen, sie erschließen Freiräume zur Entwicklung neuer Ideen und Technologien und ergänzen so die Programmforschung der Helmholtz-Gemeinschaft in den Bereichen Energiespeicherung und -verteilung, erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

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8,25 Mio. Euro für ENERGY-TRANS: Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung

Mit 8,25 Mio. Euro wird die Helmholtz-Allianz "Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung - ENERGY-TRANS" gefördert (2011 bis 2015), in der Partner aus vier Helmholtz-Zentren und Universitäten sozioökonomische Fragen zur Gestaltung und Umsetzung der Energiewende bearbeiten. Denn der Umbau der Energieversorgung erfordert auch neue Infrastrukturen wie Stromtrassen, Pumpspeicherwerke oder Windparks. Die Sicht der Bürger muss daher rechtzeitig einbezogen werden. 

In dieser Allianz arbeiten Experten aus Technik- und Sozialwissenschaften zusammen und untersuchen das Zusammenspiel von Mensch und Technik im Hinblick auf die Herausforderungen der Energiewende. So lassen sich Strategien entwickeln, wie der äußerst ehrgeizige Transformationsprozess gelingen kann.

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Vierte Helmholtz-Energie-Allianz

Seit Anfang 2012 fördert die Helmholtz-Gemeinschaft drei neue Helmholtz-Energie-Allianzen zu neuartigen Batteriesystemen, Energieeinsparpotenzialen bei chemischen Verfahren und Solarzellen aus organisch-anorganischen Komponenten. Nun konnte eine vierte Helmholtz-Energie-Allianz in die Förderung aufgenommen werden, die das Potential flüssiger Kohlenwasserstoffe als Speicher- und Transportmedium für Energie untersuchen wird.

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40 Mio. Euro für Helmholtz-Institute in Ulm und Freiberg

Mit 20 Mio. Euro (2011-2014) wird das Helmholtz-Institut zur Erforschung von Energiespeichertechniken in Ulm aufgebaut. Dort sollen die elektrochemischen Grundlagen neuartiger Batteriesysteme untersucht und neue Materialien dafür entwickelt werden. Partner sind KIT und die Universität Ulm, assoziierte Partner sind DLR und das Zentrum für Solar- und Wasserstoffforschung. 

Ebenfalls 20 Mio. Euro werden von 2011 bis 2014 in das Helmholtz-Institut für Ressourcen und Ressourceneffizienz in Freiberg investiert. Denn gerade für die neuen Energietechnologien werden Rohstoffe benötigt, die auf dem Weltmarkt in Zukunft teurer werden. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und die TU Bergakademie Freiberg haben deshalb im August 2011 das Helmholtz-Institut für Ressourcenforschung in Freiberg gegründet, das dieses Themenfeld ganzheitlich bearbeitet. Es geht dabei nicht nur um die Gewinnung von volkswirtschaftlich wichtigen mineralischen und metallischen Rohstoffen, sondern auch um die Frage, wie man diese effizient einsetzen, aus Abfällen zurückgewinnen oder auch ersetzen kann.

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09.01.2013

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