Beispiele aus der Forschung zu Speichertechnologien und Erneuerbaren Energien
Fortschritte in der Solarenergie
Die Energie der Sonne lässt sich immer effizienter nutzen. DLR-Forscher haben ihre Expertise bei der Entwicklung des ersten Solarthermiekraftwerks in Südostasien eingebracht. Forscher aus dem HZB haben den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen weiter gesteigert und neue Solarzellarchitekturen entwickelt. Auch CIS-Module können mit dem am HZB entwickelten ILGAR-Verfahren nun umweltfreundlicher produziert werden.
Auf dem Weg zum Grünen Rechner
Computer und Rechenzentren tragen weltweit zu etwa sechs Prozent des elektrischen Energieverbrauchs bei – mit steigender Tendenz. „Hier können wir mit der Entwicklung ganz neuer Speicherkonzepte große Einsparungen erzielen“, sagt Professor Dr. Rainer Waser, Direktor des Instituts für Festkörperforschung am Forschungszentrum Jülich.
Geothermieforschungsplattform Groß Schönebeck: Vom Reservoir zur Kilowattstunde
Strom aus Erdwärme steht anders als Solarenergie oder Wind rund um die Uhr zur Verfügung und ist damit grundlastfähig. In vulkanreichen Ländern wie Island decken geothermische Kraftwerke schon fast 20 Prozent des Strombedarfs. Auch in Deutschland wäre Strom aus Erdwärme prinzipiell möglich. Das GFZ hat dafür eine Forschungsplattform aufgebaut.
Biokraftstoffe: Die zweite Generation
Die Ökobilanz von Energiepflanzen würde deutlich besser ausfallen, wenn man anstelle von Monokulturen Mischkulturen oder mehrjährige Energiepflanzen anbauen würde, zeigten UFZ-Forscher. Noch sinnvoller ist es, für Biotreibstoffe Reststoffe wie Stroh, Holz oder Grünschnitt zu verwerten, aus denen sich im Biomass to Liquid Verfahren Biokraftstoffe der zweiten Generation herstellen lassen. Dies wird am KIT untersucht.
CO2 - Membranen für Biogas
Nicht nur fossile Kraftwerke, sondern auch Biogasanlagen emittieren Kohlendioxid - allerdings der etwas anderen Art. Wenn im Fermenter zum Beispiel Bioabfälle zu Methan vergoren werden, entsteht ein Gasgemisch, das bis zu 40 Prozent Kohlendioxid enthält. Mit Membran-Modulen, die am Helmholtz-Zentrum Geesthacht entwickelt werden, lässt sich das Treibhausgas abtrennen.






